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Fußball regional Vorwerk will gegen Spitzenreiter punkten
Sport Fußball regional Vorwerk will gegen Spitzenreiter punkten
16:56 21.03.2019
Yalcin Agackiran (am Ball) will mit dem SC Vorwerk Spitzenreiter TSV Elstorf ärgern. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Fußball-Bezirksliga bekommt es SC Vorwerk mit keinem geringeren als Liga-Primus TSV Elstorf zu tun. VfL Westercelle muss in seinem Heimspiel gegen Eintracht Elbmarsch mächtig auf der Hut sein. SC Wietzenbruch möchte beim TV Jahn Schneverdingen ein gutes Spiel machen und Zählbares mit nach Hause nehmen.

SC Vorwerk –
TSV Elstorf
(Sonntag, 15 Uhr )

Tabellenführer Elstorf scheint sich langsam zur „Übermannschaft“ zu entwickeln. Die letzten Resultate(6:0 gegen Germania Walsrode und gar 10:0 gegen den TSV Egestorf – beides Teams, die eigentlich nicht zur „Laufkundschaft“ zählen) sorgen bei der Konkurrenz schon für Verwunderung.

„Klar, dieser Gegner ist schon eine Hausnummer. Aber gegen den Liga-Primus sind Punkte nicht wirklich eingeplant. Da können wir eigentlich nur positiv überraschen“, sagt SCV-Trainer Stefan Mainka. Sein Motto lautet „Alles kann, nix muss“. Er möchte zuerst möglichst lange die Null halten und das Spiel offengestalten. „Wir müssen hinten gut stehen und den Ball in den eigenen Reihen halten. Über eine kontrollierte Defensive wollen wir dann eigene Nadelstiche setzen“, lautet Mainkas Matchplan. Schon im Hinspiel hatten sich die Weinroten bei ihrer etwas unglücklichen 2:4-Niederlage gut aus der Affäre gezogen. „Ein Punktgewinn auf heimischer Anlage wäre eine Riesensache“, so Mainka. Hoffnung macht ihm, dass sich sein Kader so langsam wieder füllt. Fehlen wird allerdings Innenverteidiger Tim Lehmeier, der seine Gelbsperre absitzen muss.

VfL Westercelle –
Eintracht Elbmarsch
(Sonntag, 15 Uhr )

Warum das Gästeteam von der Elbe in der Tabelle so weit unten steht, weiß VfL-Trainer Heiko Vollmer auch nicht so genau. „Elbmarsch hat eigentlich eine richtig gute Mannschaft. Schon im Hinspiel hatten wir bei unserem knappen 1:0-Sieg große Mühe“, erinnert sich der Westerceller Coach, der auf sein Team eine sehr anspruchsvolle Aufgabe zukommen sieht. Mit Torjäger Rico Grimm, Ex-Regionalligaspieler Ali Moslehe oder den Brüdern Finn und Lasse Batzen haben die Elbmarscher jede Menge Qualität in ihren Reihen. „Insbesondere bei Standards müssen wir aufpassen, denn der Gegner ist sehr kopfballstark“, weiß Vollmer.

Doch wenn die Westerceller die Spannung im Meisterschaftskampf aufrechterhalten wollen, führt an einem weiteren Dreier kein Weg vorbei. Und der soll über eine kontrollierte Offensive herbeigeführt werden. „Schon möglich, dass wir erneut auf unser bewährtes 4-4-2 System zurückgreifen. Wie gehabt ist es wichtig, dass wir wieder in unser schnelles und gefürchtetes Umschaltspiel finden. Wir wollen gleich Druck machen“, kündigt Vollmer an. Er hofft natürlich auch darauf, dass VfL-Top-Torschütze Alexander Laube wieder einen seiner Sahne-Tage erwischt und dazu beiträgt, dass der VfL seine „weiße Heimweste“ behält. Ansonsten kann Vollmer personell aus dem Vollen schöpfen. Nur Louis Wilke fehlt erkrankt.

TV Jahn Schneverdingen –
SC Wietzenbruch
(Sonntag, 15 Uhr)

Obwohl in der Tabelle hoffnungslos abgeschlagen, gibt man beim Tabellenletzten nicht auf. „Es ist weiterhin unser Ziel, wettbewerbsfähige Vorstellungen abzuliefern“, unterstreicht Trainer Eike Mach, der mit der gegenwärtigen Trainingsbeteiligung recht zufrieden ist. Die Hoffnung in absehbarer Zeit zu punkten, hat man am Alten Kanal nicht aufgegeben. „Irgendwann muss uns doch mal eine Überraschung gelingen. Warum nicht beim zuletzt leicht schwächelnden TV Jahn Schneverdingen“, stellt Mach in den Raum.

Er hofft, dass sein Team die üblichen Schwächephasen diesmal vermeiden kann und vom Kopf her voll da ist. Personell sieht es beim SCW so mittelprächtig aus. Pascal Peschke ist verletzt, Adrian Schmidt verbüßt noch seine Rotsperre und hinter dem Einsatz von Mario Becker steht noch ein dickes Fragezeichen. Nicht mehr zum Wietzenbrucher Kader gehört Oumaru Toure, der den Verein Richtung 1. FC Celle verlassen hat.

Von Jochen Strehlau

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