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Fußball regional Westercelle macht mobil
Sport Fußball regional Westercelle macht mobil
14:20 11.04.2019
Das Hinspiel gegen Spitzenreiter TSV Elstorf gewann der VfL Westercelle – hier mit Alexander Laube (rechts) im Duell mit Julian Scheibner – mit 3:2. Diesen Sieg würden die Schwarz-Gelben gerne wiederholen. Quelle: David Borghoff
Celle

Am 24. Spieltag der Fußball-Bezirksliga ist es endlich soweit: Spitzenreiter TSV Elstorf empfängt seinen hartnäckigen Verfolger VfL Westercelle zum absoluten Gipfeltreffen. Der SC Vorwerk bekommt es mit dem „Team der Stunde“, dem MTV Bostel-Sangenstedt, zu tun, das Elstorf zuletzt bezwang. Schlusslicht SC Wietzenbruch begrüßt in seinem Heimspiel den MTV Soltau.

TSV Elstorf – VfL Westercelle (Sonntag, 15 Uhr)

Es ist der Aufstiegskracher schlechthin. Die beiden Teams, die dem Feld längst enteilt sind und die Liga von Beginn an dominieren, treffen aufeinander. „Keine Frage, dieses Spiel hat eine enorme Bedeutung. Aber es ist kein Endspiel. Auch bei einer Niederlage ist für uns noch nicht alles vorbei, dafür ist die Saison noch zu lang“, unterstreicht VfL-Trainer Heiko Vollmer.

Doch auf Westercelle wartet ein Gegner mit enormer Offensivqualität. Allein Timo von Reith, Kevin Genske, Maik von Huffel und Marcel Jaster haben 50 von bisher 75 TSV-Treffern erzielt. „Das wird eine schwere Aufgabe, diese Leute von unserem Tor fernzuhalten, zumal wir in den letzten Partien ein paar Tore zuviel kassiert haben“, sagt Vollmer.

Aber der Tabellenführer aus dem Raum Harburg ist nicht unschlagbar. Im Hinspiel behielt der VfL mit 3:2 die Oberhand, und in der vergangenen Woche riss Elstorfs Serie von 14 Siegen in Folge: Beim MTV Borstel-Sangenstedt gab es eine 1:2-Niederlage. „Das wird ein ganz heißer Tanz, den wir so lange wie möglich offengestalten wollen“, so Coach Vollmer.

Angesichts der eigenen schnellen und gefährlichen Spieler vom Format eines Alexander Laube, Nils Wittenberg oder Philip Boie gibt es für den VfL eigentlich keinen Grund, vor dem Tabellenführer in Ehrfurcht zu erstarren. „Für einige unserer jungen Spieler ist es das erste Spiel im Herrenbereich von so einer großen Bedeutung. Das ist schon eine Drucksituation“, gibt Vollmer zu bedenken. Doch um den Druck von den eigenen Akteuren zu nehmen und diese nach Kräften anzufeuern, dafür sind ja die VfL-Fans da. Etwa 100 Westerceller Anhänger werden den 18-köpfigen VfL-Kader im Fanbus mit nach Elstorf begleiten.

SC Vorwerk – MTV Borstel-Sangenstedt (Sonntag, 15 Uhr)

Nach der „Eichhörnchen-Taktik“ sammelten die Vorwerker zuletzt Punkt um Punkt und haben mit 30 Zählern auf dem Konto aktuell einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsplatz. Und um nicht doch noch in Bedrängnis zu kommen, wollen die Weinroten dieses Polster natürlich auf keinen Fall wieder schmelzen lassen.

Doch angesichts des kommenden Gegners ist das leichter gesagt, als getan. Die Gäste vom MTV Borstel-Sangenstedt sind nämlich das Bezirksliga-Team der Stunde. Mit sechs Dreiern in Serie kommt der Tabellensiebte auch als Elstorf-Besieger nach Celle. Vor allem die gefährlichen Marvin Missfeld (17 Tore) und Mika Kraßmann (12) drehten zuletzt richtig auf. Mittlerwerweile strotzen die Gäste vor Selbstbewusstsein.

Aber auch der SC Vorwerk ist nach den letzten Achtungserfolgen gut in der Spur. „Zu Hause zeigen wir meist die etwas bessere Spielanlage, aber gegen Borstel wird es natürlich richtig schwer“, sagt SCV-Trainer Stefan Mainka. Sein Manko ist, dass er momentan keine gelernten Stürmer zur Verfügung hat und deshalb die Offensivausbeute nicht optimal ist. „Wenn wir punkten wollen, dürfen wir vorne nicht so viel überlegen und müssen die Dinger auch mal mit der Pike reinhauen“, fordert Mainka, dem ein kleiner, aber schlagkräftiger Kader zur Verfügung steht.

SC Wietzenbruch – MTV Soltau (Sonntag, 15 Uhr)

Für den sich auf „Bezirkliga-Abschiedstournee“ befindenden SC Wietzenbruch ist die Saison immer noch lang – und die Probleme sind Woche für Woche die gleichen. Trainer Eike Mach weiß oft erst am Spieltag, welche Spieler ihm zur Verfügung stehen. So war er immer wieder gezwungen, eine Notelf nach der anderen auf den Platz zu schicken.

Doch diese „zusammengewürfelten Haufen“ kämpften und machten ihre Sache meist gut. „Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Zurück im Kader sind Cengiz Ceper und Sebastian Kunze, dafür fehlt Kais Manai. Wir wollen uns natürlich auch gegen den MTV Soltau gut aus der Affäre ziehen. Auf unsere Abwehrreihen, vor allem aber auf den zuletzt überragend haltenden Torwart Niels Petersen wird viel Arbeit zukommen“, glaubt Mach.

Von Jochen Strehlau

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