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Fußball regional Der gute Eindruck bleibt
Sport Fußball regional Der gute Eindruck bleibt
13:51 10.06.2019
Die TS Wienhausen war mit großem Anhang nach Soltau gereist, 120 Fans unterstützten die Klosterkicker. Quelle: David Borghoff
Soltau

Für die Turnerschaft aus Wienhausen ist der Traum von der Bezirksliga ausgeträumt. Mit 1:2 (0:0) musste sich der Dritte der Celler Fußball-Kreisliga dem SV Bendestorf geschlagen geben. Der Vizemeister aus dem Landkreis Harburg steht somit am nächsten Samstag im Finale um den Aufstieg gegen den Sieger des zweiten Halbfinals, Germania Walsrode (3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die SG Benefeld-Cordingen). Die Germanen halten damit als Viertletzter der Bezirksliga die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrecht.

Wienhausen war mit 120 Zuschauern nach Soltau gereist und stellte damit die Mehrzahl der Fans. Der heimische MTV hatte sehr gute Rahmenbedingungen geschaffen und die beiden Kontrahenten haben das Ausscheidungsspiel mit viel Leben gefüllt. Es wurde von beiden Seiten sehr intensiv geführt, war aber jederzeit fair. Gästetrainer Philipp Hohnschild war voll des Lobes über die gesamte Wienhäuser Delegation. „Tolle Fans, starke Mannschaft und ein fairer Umgang miteinander, so einen positiven Eindruck hinterlassen nicht viele Gegner“, freute sich Hohnschild, dem seine Kicker mit dem Sieg ein tolles Geburtstagsgeschenk bereiteten.

Nach der torlosen ersten Halbzeit brachte Rune Lübbers die Turnerschaft durch einen Kopfball mit 1:0 (48.) in Front. Mitte des zweiten Durchgangs hatte Jasper Höner dann eine Megachance, zu erhöhen. Er brachte allerdings das Kunststück fertig, das Leder aus fünf Metern am Tor vorbeizuschieben. „Danach wäre Bendestorf nicht mehr zurückgekommen“, vermutet TS-Coach Arne Lehmeier. Auch der Harburger Konkurrent hatte gute Möglichkeiten, die von Torwart Jörn Höner aber glänzend pariert wurden, die Hochkaräter waren aber auf Seiten der Klosterkicker.

In der 66. Spielminute konnte auch Höner nicht mehr retten – und Paul Döring erzielte das 1:1. Die nächste Möglichkeit für die TSW für Sven Pohlmann passte wieder in die Kategorie „Hundertprozenter“. Diesmal waren es acht Meter, die nicht nah genug waren, um den Ball im Gehäuse unterzubringen. „Das hatte nichts mehr mit Pech zu tun“, meint Lehmeier. Kurz vor dem Ende war es dann eine Mischung aus Ungerechtigkeit und Pech. Lübbers wurde der Ball aus kurzer Entfernung im Strafraum an die Hand geschossen, der Stürmer erhielt die Rote Karte und Bendestorf einen Elfmeter.

Diese Chance ließ sich der eingewechselte Felix Kaufmann nicht entgehen und traf zum Sieg (86.). „Die Enttäuschung ist zwar groß, ich bin aber sehr stolz auf unseren Auftritt, die Jungs haben alles gegeben“, so Lehmeier. Auch sein Gegenüber sprach seinem Team ein großes Lob aus und sah seine Elf als verdienten Sieger: „Wir haben mehr in die Offensive investiert und es deswegen verdient, ins Finale zu ziehen“, so Hohnschild.

Von Jens Tjaden

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