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Fußball regional Bröckel siegt in Eicklingen mit 4:1
Sport Fußball regional Bröckel siegt in Eicklingen mit 4:1
21:27 02.09.2018
Eicklingens Enrico Adam (rechts) demonstriert Bröckels Andreas Trapp seinemakellose Schusshaltung. Dafür zeigte Bröckel den Roten wie man ein Derby gewinnt. Quelle: David Borghoff
Celle

Nur gut 100 Zuschauer wollten gestern nachmittag den 4:1-Sieg des TuS Bröckel im brisanten Nachbarschaftsderby der Fußball-Kreisliga in Eicklingen sehen. Die noch punktlosen Eicklinger agierten sehr defensiv mit dem in der ersten Halbzeit sehr umsichtig agierenden Ex-Trainer Steven Hörske in der Innenverteidigung. Nach Ballgewinn wurde versucht schnell umzuschalten, die langen Bälle fanden aber zu selten den richtigen Abnehmer. Bröckel spielte da strukturierter, die Maßnahme von Trainer Bernd Schäfer, seinen Neuzugang Daniel Weiß ins Mittelfeld zurückzuziehen, erwies sich als richtig. Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Lukas Ahammer hatten sie das Mittelfeld voll im Griff.

Die Führung erzielten allerdings die Hausherren, ein langer Ball wurde von der Bröckeler Abwehr nicht konsequent geklärt und Maurice Smytzek schoss aus dem Gewühl zum 1:0 (4.) ein. Der Ausgleich war dann überragend herausgespielt, wenn auch aus abseitsverdächtiger Position. Ahammer bediente Weiß, der tanzte seinen Gegner aus und schoss zum 1:1 (22.) ins rechte Toreck.

Danach hatte der Bruder des Torschützen viele gute Aktionen. Mehrfach narrte Dennis Weiß auf dem rechten Flügel die Eicklinger Abwehrspieler. So auch vor dem 1:2 (62.) durch Timo Klingenspor, das Weiß klug auflegte. Trotz des Rückstands bäumte sich Eicklingen auf und versuchte schnell die erneute Wende zu erzwingen. Einige Fernschüsse fanden dann aber nicht ihr Ziel und flogen über das Gehäuse.

In der Folge stand Ahammer in seinem letzten Spiel für Bröckel vor seinem siebenmonatigen Aufenthalt in Neuseeland im Mittelpunkt. Erst bediente er mit einem Eckstoß Timo Klingenspor mustergültig, der per Kopf zum 1:3 (72.) vollstreckt. Dann war Ahammer der Nutznießer, als Hörske den Ball in eigener Hälfte vertändelte. Mario Schulze erkämpfte sich die Kugel, legte vor dem heranstürmenden Torwart Felix Kamin quer auf Ahammer, der keine Mühe hatte, zum 1:4 (76.) ins leere Tor zu vollenden. „Wir haben das frühe Gegentor schnell weggesteckt und überlegt weitergespielt. Da haben wir einen guten Charakter gezeigt“, meinte Schäfer zum Spielverlauf. Sein Gegenüber Birko Schläpfer war trotz der Niederlage nicht unzufrieden und hat Hoffnung auf eine schnelle Wende. „Wir müssen die individuellen Fehler abstellen“, fordert er.

Altencelle nach 5:0-Sieg gegen Eldingen Tabellenführer

TuS Celle FC – VfL Westercelle II 3:0 (1:0)
Der Bezirksabsteiger TuS Celle FC feiert im Stadtderby gegen die Reserve des VfL Westercelle einen hochverdienten Sieg und klettert auf Platz vier der Tabelle. Die Gäste waren über die gesamte Distanz sehr harmlos und hatten kaum richtige Torchancen. Trotz der großen Überlegenheit war TuS-Trainer Marc Knauer mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden: „Unser System mit zwei Stürmern hat nicht gepasst.“ Nach der Umstellung war Andreas Gerdes-Wurpts alleine im Sturmzentrum und Chris Stresing agierte aus der Tiefe. Das brachte sofort mehr Räume, die die Celler allerdings noch zu selten nutzten. TuS leistete sich sogar einen verschossenen Elfer durch Gerdes-Wurpts (30.).

TS Wienhausen – VfL Wathlingen 4:1 (2:0)
Auch im dritten Derby der noch jungen Saison behielt die Turnerschaft aus Wienhausen die Oberhand. In der überlegen geführte Partie hatte Wathlingen keine Siegchance. Der gesperrte Denis Benjak wurde schmerzlich vermisst. Nach der Umstellung der Gäste auf Dreierkette lief es zwar besser, aber nicht erfolgreicher. Zudem hatte Wienhausen in Simon Keitel einen eiskalten Knipser, der dreimal traf. Das 1:4 (85.) von Christoph Wäsche für Wathlingen war nur noch Ergebniskorrektur. „Es war ein hitziges Spiel, das wir absolut verdient gewonnen haben“, sagte TS-Coach Arne Lehmeier.

SV Altencelle – SG Eldingen 5:0 (3:0)
Ein deutliches Signal an die Konkurrenz sendete SV Altencelle mit dem klaren Sieg gegen SG Eldingen. Trainer Claus Netemeyer sah trotz des hohen Ergebnisses eine gute Gäste-Elf, die durchaus hätte in Führung gehen können. Vor dem ersten SVA-Tor rettete Torwart Janick Rienass glänzend gegen Fabian Raupp. Neben der guten Defensive war auch wieder Verlass auf die Stürmer. Till Heuchert traf dreifach, seine Nebenleute Matthias Behrens und Naser Dullaj je einmal. „Eldingen hat einiges versucht und wir haben überragend gekontert“, wusste Netemeyer. Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte für Altencelles Christian Steglich direkt nach Wiederanpfiff nach einem Trikotzupfer.

FC Firat Bergen – MTV Eintracht Celle II 6:2 (3:1)
Die Berger Trainer Yoksuli Emer und Oliver Bornemann freuten sich in einer zumeist ausgeglichenen Partie über die eigene Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Insbesondere Fatih Yavsan glänzte beim Abschluss und netzte viermal ein. Das erste Tor durch Kevin Duyar-Yavsan war alleine das Eintrittsgeld wert. Er hämmerte das Spielgerät aus 20 Metern in den Torgiebel (9.). Nach dem Wechsel gab es die beiden entscheidenden Szenen: Erst scheiterte Eintrachts Nemanja Blagojevic an Torwart Erdal Yavsan, und nur eine Minute später traf Fatih Yavsan zum vorentscheidenden 4:1 (47.).

TuS Hermannsburg – SV Garßen 2:2 (1:1)
Trotz des schnellen Treffers durch Behudin Krdzic in der ersten Spielminute und der Führung bis in die Nachspielzeit reichte es für Hermannsburg wieder nicht zum Sieg. Für die Elf von Sievert Asmussen war es bereits das dritte Remis. Der Trainer haderte hierbei mit der Schiedsrichterentscheidung beim Ausgleichstreffer durch Sascha Vogelmann (90.+2). „Ein Spieler von uns liegt verletzt am Boden, der Linienrichter zeigt Abseits an und eine Hand war auch im Spiel“, motzte Asmussen. Insgesamt war es aber ein verbesserte Auftritt. Es wurde wieder mehr kombiniert, die entscheidenden Pässe in die Gefahrenzone kamen aber zu selten an.

TuS Oldau-Ovelgönne – MTV Langlingen 6:1 (4:0)
Wenn TuS Oldau personell aus dem Vollen schöpfen kann, ist er schwer zu schlagen. Das ist die Analyse aus den Begegnungen der vergangenen beiden Wochen. In Garßen stark ersatzgeschwächt, lieferte Oldau einen durchwachsene Leistung ab, gestern war dann wieder eine ganz andere Mannschaft zu sehen. „Das war eine sehr gute Leistung“, freute sich TuS-Coach Sven Mentkowski. Seine Elf war von der ersten Minute an überlegen und hat damit eine tolle Reaktion auf die verlorenen Punkte in Garßen gezeigt. Der Gegentreffer zum 1:5 (59.) durch Langlingens Fais Qalendari war der einzige Schönheitsfehler.

TuS Eschede – TuS Eversen-Sülze 1:2 (0:2)
Der Besuch seiner ehemaligen Schützlinge im Brunshagen ging für Eschedes Trainer Sven Ewert gründlich in die Hose. Eversen entführte die Punkte aus Eschede, wobei Ewert sich über die erste Halbzeit seiner Elf besonders aufregte. „Das war fußballerisch und von der Disziplin eine Enttäuschung“, sagte er. Dazu passt die Rote Karte für Marcel Döhrmann (77.) nach einem Handgemenge im Strafraum. Er erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst, da dies in der Drangphase der Escheder geschah. Der große Aufwand der Hausherren wurde am Ende nicht mit Punkten belohnt.

Von Jens Tjaden

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