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Fußball regional Celler Fußball-Kreisliga: Mittelfeld so breit wie
Sport Fußball regional Celler Fußball-Kreisliga: Mittelfeld so breit wie
19:47 10.01.2018
Marius Wenig (rechts) steht mit Garßen nur zwei Punkte über dem Abstiegsplatz. Für Viktor Tiegs (links) und Firat Bergen lief es bislang noch unerfreulicher. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Durch den freiwilligen Rückzug des SV Nienhagen nach dem Bezirksabstieg, wird es in dieser Saison nur einen Absteiger geben. Die Reduzierung des Celler Oberhauses auf 14 Teams, insbesondere aber das regnerische Wetter, warfen viele Planungen über den Haufen. Viele Spielausfälle sorgen für einen Frühstart, bereits für den 11. Februar wurden die ersten Nachholspiele terminiert.

Nicht alle Trainer waren in der Vorrunde mit den Leistungen und Ergebnissen zufrieden. Der SV Altencelle hat sich durch starke Auftritte in der zweiten Hälfte der Hinserie auf den dritten Rang gehievt. Für Coach Claus Netemeyer gab es durch das hart umkämpfte Remis in Vorwerk im September die Initialzündung für seine Mannschaft. Danach folgte mit drei Siegen und zwei Remis eine positive Serie. „Mit der Rückkehr der Verletzten kam auch der Erfolg zurück“, wusste Netemeyer.

Beim TuS Bröckel wird der personelle Umbruch weiter vollzogen. Trainer Bernd Schäfer ist es wieder gelungen, weitere junge Spieler ins Team zu integrieren. Als größte Stütze tat sich hierbei Mario Schulze hervor, der durch sein Auftreten und seine Einsatzbereitschaft das große Vorbild für die „Jungen“ war. Auch in der zweiten Saisonhälfte bleibt die Mannschaft zusammen, Schäfer sieht in der Terminflut die größte Herausforderung. „Die vielen Spiele werden an die Substanz gehen“, weiß der erfahrene Coach.

Anders als Mitaufsteiger Oldau brauchte TuS Hermannsburg eine gewisse Eingewöhnungszeit in der höheren Liga. Die Abschlussschwäche und späte Gegentore sorgten zunächst für Ernüchterung beim Team von Sievert Asmussen. Die Probleme gehören jetzt aber der Vergangenheit an, die neuen Erfahrungen sollen im weiteren Verlauf für eine sorgenfreie Saison sorgen. Allerdings fehlt dann der zu Oberligist MTVE Celle zurückgewechselte Henry Struwe.

Die Landesliga-Reserve des VfL Westercelle hat nie zu konstanten Leistungen gefunden. Nach einem gelungenen Auftritt folgte meistens ein Schwächerer mit dem entsprechenden negativen Resultat. In der Rückrunde will die Elf von Stefan Münstermann zuverlässig das vorhandene Potenzial abrufen.

Bei der SG Eldingen überwiegt die Enttäuschung, von vielen Trainern wurde der letztjährige Vizemeister als ein Meisterschaftsanwärter gesehen. „Wir sind hinter unseren Erwartungen zurück geblieben“, beschreibt Trainer Volker Darkow die Situation. Auch wenn eine Kopie der starken Vorsaison nicht eingeplant war, hätten sich die Blauen einen anderen Verlauf gewünscht. Am Charakter seiner Akteure liegt es nicht, die Spieler sind in ihrer Persönlichkeit gefestigt und gewillt den Umschwung zu schaffen. Darkow will an einigen Stellschrauben drehen, damit der Erfolg zurückkehrt.

Den TuS Eicklingen und den TuS Eversen-Sülze eint die Erwartung von außen. Besonders Eversen wurde nach den Abgängen vieler Leistungsträger zum Lokalrivalen FC Firat Bergen nicht viel zugetraut. Der Teamspirit ist allerdings gestiegen und sorgte für die nötigen Punkte.

Beim TSV Wietze ist die Prognose komplett ins Gegenteil gekehrt worden. Als härtester Widersacher des SC Vorwerk getippt, blieben die Wietzer weit hinter den Erwartungen zurück. Trainer Jörg „Otto“ Rienass zog die Konsequenzen und trat zurück, sein Stellvertreter Michael Busse sorgte zumindest dafür, dass im zweiten Kreisligajahr nicht der Absturz folgte. Beim SV Garßen hatten die Verantwortlichen gehofft, aufgrund der stabilen Vorsaison ins ruhigere Fahrwasser zu kommen. Die Elf von Marcus Hoffmann kam spät ins Rollen, schob sich durch zwei Siege gegen Dicle und Hermannsburg im Jahresendspurt jedoch noch „über den Strich“. Auch beim MTV Langlingen gab es andere Vorstellung über den Verlauf der Serie. Mit den Leistungen war Trainer André Ruschitzka über weite Strecken zufrieden, es fehlte nur an den wichtigen Ergebnissen. „Wir haben oft versäumt uns für gute Leistungen zu belohnen“, so Ruschitzka. In der Rückrunde wird ihm Kay Deneke nach einem Umzug fehlen, die Lücke soll ein weiterer Youngster schließen, der sich in der Jugend als sehr treffsicher erwiesen hat.

Die beiden kurdischen Vereine aus Bergen und Celle sind derzeit die größten Sorgenkinder im Celler Oberhaus. Beide Teams stehen ohne Trainer da, bei FC Firat Bergen hatte Bernd Knopp Anfang November seinen Rücktritt erklärt, Dicle entließ seinen Coach Oliver Bornemann nach Ende der Hinrunde. Während Dicle im Januar einen neuen Mann an der Außenlinie präsentieren will, wird der FC Firat Bergen wohl mit dem Dreigestirn Erdal Yavsan, Moritz Stahlmann und Fatih Yavsan die Runde zu Ende spielen. „Wir wollen den Verein wieder auf eine solide Basis stellen“, kündigt Erdal Yavsan an. Der neue Vorsitzende Celal Carut des SV Dicle Celle spricht von einer schwierigen Restsaison, die er mit einem neuen Trainer, eiserner Disziplin und fünf Neuzugängen meistern will.

Von Jens Tjaden

Die einzig verlässliche Konstante in der Fußball-Kreisliga ist der SC Vorwerk, der in seinem zweiten Jahr im Celler Oberhaus den Kreismeister-Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga fest im Visier hat. Der Aufsteiger vom TuS Oldau-Ovelgönne ist die größte Überraschung der Liga und mit zehn Punkten und zwei Spielen Rückstand der einzig ernstzunehmende Konkurrent für den Ligaprimus aus Vorwerk.

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