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Fußball regional Der Blick in die Vergangenheit als Hoffnungsschimmer für SVN
Sport Fußball regional Der Blick in die Vergangenheit als Hoffnungsschimmer für SVN
13:51 13.06.2010
Von Oliver Schreiber
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Nienhagen

Souveräner Spitzenreiter mit zwölf Punkten Vorsprung, beste Offensive (72 Tore in 22 Spielen), beste Defensive (erst 18 Gegentreffer), seit 18 Spielen ungeschlagen, daheim noch ohne Niederlage und mit Nicolai Bäsler (17 Tore) sowie dem Ex-Celler Danny-Torben Kühn (16) die beiden Top-Torjäger in den eigenen Reihen: Teutonia Uelzen ist die Mannschaft der Superlative in der Fußball-Bezirksoberliga. Den nackten Zahlen nach könnte sich der SV Nienhagen die Fahrt in die Hansestadt am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) sparen. Zumal es im Hinspiel auch eine deftige 0:5-Pleite gab.

Doch so ganz chancenlos wähnt sich der SVN nicht. Nach dem Doppelschlag am Osterwochenende mit den beiden 1:0-Siegen beim TuS Bodenteich sowie gegen den FC Basbeck-Osten und dem damit verbundenen Sprung aus der Abstiegszone zeigt der Trend bei den Gelb-Schwarzen nach oben. Die Teutonen hingegen haben es Ostern etwas gemächlicher angehen lassen und zweimal lediglich 1:1 gespielt – beim Kellerkind TSV Etelsen und vor eigenem Publikum gegen Aufsteiger MTV Moisburg. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass der Meister in spe daheim keinen Dreier einfuhr.

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„Die Offensive der Uelzener scheint ein bisschen zu kränkeln. Ich hätte kein Problem damit, wenn das zumindest am Sonntag noch so bleibt“, erklärt SVN-Trainer Rolf Klindtworth. Mit der krassen Außenseiterrolle können die Nienhäger gut leben. „Spiele gegen solche Top-Teams sind im Prinzip die einfachsten Spiele. Keiner erwartet etwas von uns – außer wir selbst natürlich. Wir fahren da nicht hin, um einfach so die Punkte abzuliefern. Wir rechnen uns schon eine Chance aus, für eine große Überraschung zu sorgen“, fährt Klindtworth fort.

Grund zur Hoffnung gibt ihm seine zuletzt stabilere Defensive. „Wir haben nach hinten ganz gut gearbeitet und relativ sicher gestanden. Auch wenn die Gegner sicherlich nicht mit Teutonia vergleichbar waren. Wenn es uns gelingt, in Uelzen lange ohne Gegentor zu bleiben, könnte auch Teutonia nach den zuletzt eher schwächeren Leistungen verunsichert sein“, hofft der Nienhäger Übungsleiter.

An seinem Aufgebot hat sich gegenüber dem Osterwochenende nicht viel geändert. Christian Grabowski ist nach wie vor angeschlagen, auch Naser Dullaj und Tim Klein plagen sich noch mit Blessuren herum. Einsatzfähig werden aber wohl alle drei sein.

Ihre letzte Heimniederlage haben die Teutonen übrigens im September 2008 hinnehmen müssen. Gegner damals: der SV Nienhagen …