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Fußball regional Eintracht Celle will Grundstein für Klassenerhalt legen
Sport Fußball regional Eintracht Celle will Grundstein für Klassenerhalt legen
19:49 08.01.2018
Von Oliver Schreiber
Henry Struwe (blaues Trikot) ist der bisher einzige Winterneuzugang des MTV Eintracht Celle.
Celle Stadt

Bis zur ersten Partie gegen TuS Sulingen am 18. Februar stehen in 38 Tagen 23 knackige Einheiten mit harter „Maloche“ (darunter fünf Testspiele) auf dem Programm. Die Celler wollen nichts unversucht lassen, um das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen und den Quantensprung von der Landesliga in die Oberliga zu meistern. „Insgesamt haben wir uns bisher bis auf wenige Ausnahmen gut verkauft. Man darf nicht vergessen, dass die Oberliga für fast alle Spieler Neuland ist. Das ist noch einmal ein ganz anderes Niveau als in der Landesliga“, meint Steinkuhl.

Finanzielle Mittel, um den Kader adäquat mit erfahrenen Oberliga-Spielern aufzurüsten, stehen dem Aufsteiger nicht zur Verfügung. Dementsprechend herrscht auf dem Transfermarkt Zurückhaltung, der MTVE setzt weiter auf seine junge, begabte Truppe. Dazu passt, dass mit Rückkehrer Henry Struwe (von Kreisligist TuS Hermannsburg) bisher nur ein Neuzugang feststeht, der aber auch noch nie auf einem derartigen Level geprüft worden ist. „Natürlich schauen wir uns um. Aber um wirkliche Verstärkungen zu verpflichten, musst du richtig Geld in die Hand nehmen – und das haben wir nicht“, erläutert Steinkuhl.

Zwei Spieler werden Eintracht verlassen. Offensivkraft Rune Lübbers zieht es zurück zu seinem Heimatklub TS Wienhausen in die 1. Kreisklasse. Der 21-Jährige kam in der Hinrunde nur auf vier Kurzeinsätze. Auch Christoph Gaete von Wersebe steht Wirtz und Steinkuhl aufgrund eines Auslandsaufenthaltes nicht mehr zur Verfügung. Der 24-jährige Außenbahnflitzer startete stark in die Saison, fiel dann aber in ein kleines Leistungsloch.

Ein ständiger Wegbegleiter in der Hinrunde waren auch Verletzungen. Besonders schwer wogen die langfristigen Ausfälle von Routinier Christopher Nachtwey (31), Torwart Christof Rienass (25) und Spielgestalter Hilger von Elmendorff (21). Erst durch die Rückkehr des regionalligaerfahrenen Nachtwey gegen Ende der Hinrunde gewann Eintracht mehr Stabilität. Der taktische Schachzug, von Vierer- auf Dreier-Abwehrkette mit Nachtwey im Zentrum umzustellen, erwies sich als goldrichtig. „Diese Variante bleibt auch eine Option für die Rückrunde. Aber wir werden das flexibel handhaben und uns natürlich immer auch am Gegner orientieren“, sagt Steinkuhl.

Die Basis für das große Ziel Klassenerhalt soll nun in einer intensiven Vorbereitung gelegt werden. „Wir müssen weiter hart an uns arbeiten. Ich hoffe, dass es die Witterungs- und Platzverhältnisse zulassen, dass wir nicht ständig auf den Kunstrasenplatz ausweichen müssen. Wenn wir mit komplettem Kader durchtrainieren können, bin ich optimistisch, dass wir am Ende vier Mannschaften hinter uns lassen können. Das wäre eine kleine Sensation, aber wir glauben fest daran, dass wir das schaffen können. Auf jeden Fall werden wir alles dafür tun“, gibt sich Steinkuhl kämpferisch. Die Lage ist schließlich nur ernst und nicht hoffnungslos.

Der SC Vorwerk hat die 31. Auflage des Hallenfußballturniers des SV Nienhagen gewonnen - zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Im Endspiel schlug der Kreisliga-Spitzenreiter die Überraschungsmannschaft VfL Wathlingen (1. Kreisklasse) im Neunmeterschießen. Allerdings sorgten einige "Fans" der Wathlinger für einen Eklat, die Veranstaltung stand dicht vor dem Abbruch.

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Das neue Jahr soll mit gepflegtem Fußball beginnen. „Wir spielen extra mit dem leichteren Futsalball, also einem Ball für Techniker. Dadurch laufen wir nicht Gefahr, dass zu viel gebolzt wird“, erklärt Volker Lieberam, Abteilungsleiter des SV Nienhagen, der zusammen mit seinem Team das Hallenturnier organisiert hat. Der SVN hat ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zusammenbekommen, das am Samstag ab 14 Uhr bei der 31. Auflage der Traditionsveranstaltung in der Sporthalle am Jahnring um den „Winter-Cup“ und um Preisgeld kickt.

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