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Fußball regional Fußball-Kreisligist SV Garßen will "Gras fressen"
Sport Fußball regional Fußball-Kreisligist SV Garßen will "Gras fressen"
19:05 05.10.2017
Von Carsten Richter
Hilft die mannschaftliche Geschlossenheit? Garßens Stephan Strübe (Mitte, hinter dem Vorwerker Marvin Dorin) und Teamkollege Malte Denker (links) gehen als Underdog ins Spiel gegen Eldingen. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Celle.

VfL Westercelle II – TuS Eversen/Sülze (Sonntag, 13 Uhr)

Erst zwei Heimspiele hatte die Westerceller Reserve in dieser Saison. Beide Partien hat die Mannschaft von Trainer Stefan Münstermann gewonnen. Der Coach hofft, diese positive Bilanz gegen TuS Eversen/Sülze ausbauen zu können. „Wir wollen die Punkte bei uns behalten. Allerdings fehlt uns bislang die Konstanz“, sagt Münstermann. „Mit starken Mannschaften können wir noch nicht mithalten.“

In der Tabelle trennen beide Teams derzeit fünf Plätze. Westercelle hat allerdings nur einen Punkt mehr auf dem Konto. „Da muss jeder Spieler 100 Prozent geben.“ Münstermann kennt den Gegner, hat Eversen selbst schon trainiert. „Sie haben gute Offensivspieler und mehr Schwierigkeiten in der Defensive.“ Hier will Westercelle den Gegner knacken. VfL-Keeper Frederick Lilie wird aus privaten Gründen fehlen, dafür steht Jona Kruschewski im Tor. Münstermann ist zuversichtlich und hofft, bis dahin noch einige Verletzungsprobleme im Team in den Griff zu bekommen.

SV Dicle – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 15 Uhr)

Mit dem TuS Oldau-Ovelgönne erwartet Dicles Trainer Oliver Bornemann ein homogenes Team, das bislang durch positive Schlagzeilen aufgefallen sei. „Die Mannschaft hat schon eine hohe Qualität“, sagt der Celler Coach, der seinen Respekt vor dem Gegner betont. Der 3:1-Erfolg gegen TSV Wietze habe Dicle aber moralisch gut getan. Bornemann hofft, von dem Sieg auch im kommenden schweren Heimspiel profitieren zu können. „Wir müssen die Offensive des Gegners in den Griff bekommen.“

Trotz oder gerade wegen der zu erwartenden schwierigen Aufgabe will Dicle die Bälle strukturiert nach vorne spielen. Bornemann setzt vor allem auf die Kaderbreite seiner Mannschaft. Zwar gebe es einige Ausfälle in der Defensive. „Diese können wir aber kompensieren.“

SV Garßen – SG Eldingen (Sonntag, 15 Uhr)

Der Gäste sind für Garßens Trainer Marcus Hoffmann klarer Favorit. „Seit einigen Wochen hat Eldingen einen guten Lauf“, sagt der Coach mit Blick auf die Tabelle. Ganze zehn Plätze und sieben Punkte trennen beide Mannschaften. Während Eldingen nach oben strebt, ist die Tendenz beim Gastgeber abwärts. „Aus den letzten vier Spielen haben wir nur einen Punkt mitgenommen“, fällt Hoffmanns magere Bilanz aus.

„Wir müssen an die Leistung anknüpfen, die wir leisten können“, sagt der SVG-Coach. Er hofft, das positive Erlebnis aus dem Pokal mit in den Ligaalltag nehmen zu können. „Mit mannschaftlicher Geschlossenheit wollen wir die individuellen Stärken des Gegners in den Griff bekommen“, so Hoffmann. „Leider unterlaufen uns noch zu viele leichte Fehler, wodurch wir zuviele Gegentore bekommen. Nun heißt es Ärmel hochkrempeln und Gras fressen.“

TSV Wietze –SV Altencelle(Sonntag, 15 Uhr)

Der Rücktritt von Chefcoach Jörg Rienass nach der 1:3-Niederlage beim SV Dicle kam für Spieler und Funktionäre des TSV Wietze völlig überraschend. Michael Busse als bisheriger Co-Trainer ist nun vorläufig an Rienass‘ Stelle getreten. „Bis zur Winterpause trainiere ich die Mannschaft. Danach sehen wir weiter.“

Seine Analyse nach drei teilweise deutlichen Klatschen: „Jeder einzelne Spieler an sich ist top. Nur die Einstellung muss sich ändern.“ Wichtig sei, dass die Mannschaft wieder mit Spaß bei der Sache sei. „Wietze gehört zu den stärksten Mannschaften in der Liga. Zuletzt war einfach der Druck zu hoch.“ Der nächste Gegner Altencelle sei schwer einzuschätzen, sagt Busse, und spricht auf das Auf und Ab des SVA in der Tabelle an.

MTV Langlingen –FC Firat Bergen

(Sonntag, 15 Uhr)

Unverhofft kommt oft: Eigentlich sollte Firat Bergen Langlingen empfangen. Daraus wird nun definitiv nichts. Beide Mannschaften tauschen witterungsbedingt das Heimrecht – sofern das Spiel nicht noch komplett abgesagt wird.

Ein unerwartetes Heimspiel kann für Schlusslicht Langlingen nur von Vorteil sein, sagt Trainer André Ruschitzka. „Viele Spiele haben wir unglücklich verloren. Jetzt müssen wir endlich die Kurve kriegen“, hofft der Coach. Zwar seien alle Spieler engagiert, doch habe es zuletzt vor allem an der nötigen Konzentration gefehlt. „Daran müssen wir arbeiten, besonders in der Abwehr“, sagt Ruschitzka. Er rechnet damit, dass Bergen kampfbetont auftreten wird, und baut auf die Geschlossenheit seines Kaders. „Wir müssen den Kopf oben lassen.“

TuS Hermannsburg –

TuS Eicklingen(Sonntag, 15 Uhr)

Der Gegner hat derzeit einen Lauf und im eigenen Team fehlen fünf Leistungsträger. Klare Sache also: „Das wird ein schweres Spiel gegen Eicklingen“, sagt Hermannsburgs Trainer Sievert Asmussen.

Den Kopf in den Sand stecken, ist aber für ihn keine Option – und dazu gibt es auch keinen Grund. „Wir müssen uns einfach auf uns selbst konzentrieren“, gibt Asmussen vor. Außerdem habe sich Hermannsburg leistungstechnisch gesteigert. „Anfangs haben wir uns leichte Fehler in der Defensive erlaubt. Das haben wir zuletzt besser gemacht“, so der Coach.

Allerdings trifft der Ausfall von Steffen Hiestermann (Studium), Kolja Heydecke (Beruf), Henry Struwe, Rouven van Rhijn (beide Urlaub) und Sönke Reisdorff (Rotsperre) die Mannschaft sehr. „Das müssen wir erstmal kompensieren“, sagt Asmussen.

A-Kreispokal Achtelfinale

SV Meißendorf – TSV Wietze

(Freitag, 18.30 Uhr)

Bereits Freitagabend steht noch das letzte Spiel im Pokal-Achtelfinale an. Der SV Meißendorf aus der 1. Kreisklasse empfängt den klassenhöheren TSV Wietze. „Wir sind hochmotiviert und können frei aufspielen“, kündigt SVM-Abteilungsleiter Mario Hornbostel an, der mit der derzeitigen Teamleistung sehr zufrieden ist. Außerdem habe der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze.