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Fußball regional Große Freude im kleinen Wienhausen
Sport Fußball regional Große Freude im kleinen Wienhausen
16:02 11.10.2018
Schwere Zeiten beim TuS Eicklingen: Steven Hörske (am Ball), hier im Zweikampf gegen Wathlingens Christoph Wäsche, sieht mit seinem Team schon frühzeitig dem Kreisliga-Abstieg entgegen. Quelle: Oliver Knoblich
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Celle - Vorwerk

Viele Teams der Fußball-Kreisliga klagen vor dem 10. Spieltag über personelle Probleme. Am größten sind diese allerdings in Eicklingen. Es wurde sogar über einen Rückzug aus der Kreisliga nachgedacht. Jetzt wurde „nur“ die zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet und Eicklingen verbleibt im Celler Oberhaus. Allerdings wird bereits jetzt für die erste Kreisklasse geplant.

TuS Eicklingen – FC Firat Bergen (Sonntag, 15 Uhr)

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Unter der Woche wurde beim TuS Eicklingen über die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins gesprochen. Hierbei stand auch eine Abmeldung der ersten Mannschaft im Raum. Unterm Strich erfolgt ein kleinerer Schnitt: Die zweite Mannschaft wurde abgemeldet, die Spieler rücken in den Kreisliga-Kader auf und sorgen dafür, dass ausreichend Akteure zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich wird aber ab jetzt für die 1. Kreisklasse geplant. Alles andere wäre aus Sicht von Trainer Birko Schläpfer auch vermessen. „Wir werden die Saison mit Anstand zu Ende bringen und an jedem Spieltag alles versuchen, um Punkte zu sammeln“, kündigt der Coach an. Gegen Firat geben sich die Verantwortlichen jedoch keinen Illusionen hin, wollen sich aber auch nicht kampflos geschlagen geben.

TuS Celle FC – SV Garßen (Sonntag, 15 Uhr)

Spätestens im Stadtderby beim TuS Celle FC beginnt für die Garßener im Celler Oberhaus der Überlebenskampf. Mit sechs Punkten belegt die Elf von Trainer Marcus Hoffmann den dritten Abstiegsplatz.

Für Absteiger TuS Celle hingegen wird es darum gehen, den Kontakt zu den Spitzenplätzen zu halten. Die Qualität im Kader des ehemaligen Regionalligisten ist zweifelsfrei vorhanden, allerdings muss die Leistung auch auf den Platz gebracht werden.

TS Wienhausen – SV Altencelle (Sonntag, 15 Uhr)

Der kleine Klosterort Wienhausen bereitet sich mit großer Freude auf das Spitzenspiel vor und erwartet einen großen Zuschauerandrang. Für TSW-Coach Arne Lehmeier ist das Gastspiel des SV Altencelle auch eine Begegnung mit seiner Vergangenheit. Die gesamte fußballerische Jugend und auch zwei Jahre im Herrenbereich verbrachte er in Altencelle. „Ich werde auf viele ehemalige Weggefährten treffen – unter anderem Claus Netemeyer“, schaut Lehmeiner voraus. Positiv ist die personelle Situation: Bei den Hausherren füllt sich nach vielen Verletzungen der Kader wieder.

TuS Bröckel – VfL Wathlingen (Sonntag, 15 Uhr)

Nach den Ausfällen von wichtigen Spielern war die Leistung der Bröckeler ein wenig in Schieflage geraten. Doch nach zuletzt drei Erfolgen in Liga und Pokal scheint dieser Durchhänger ausgestanden. „Die Jungs haben sich aus dem Tal herausgekämpft“, freut sich Bernd Schäfer. Der Trainer hat geeignete Alternativen gefunden und auch taktisch umgestellt, um die Ausfälle zu kompensieren.

Nach der Neuausrichtung wartet mit Wathlingen ein interessanter Konkurrent auf das TuS-Team. „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, ist immer etwas möglich“, ist Schäfer überzeugt.

TuS Eversen-Sülze – VfL Westercelle II (Sonntag, 15 Uhr)

Nach zuletzt zwei Niederlagen gibt die Lage bei Eversen noch keinen Grund zur Besorgnis. Die beiden Trainer Norbert Oehlschläger und Bastian Krämer wollen aber auf jeden Fall wieder punkten, um im gesicherten Mittelfeld zu bleiben.

„Die Niederlage in Wathlingen haben wir uns durch viele vermeidbare Fehler selber eingebrockt“, meinte Oehlschläger. Die Fehler sollen gegen Westercelles Reserve auf jeden Fall minimiert werden. Der Gast hat mit dem lang ersehnten Sieg nach langer Durststrecke viel Selbstvertrauen getankt. Nach der Entlassung von Trainer Stefan Münstermann scheint der Ausspruch „Neue Besen kehren gut“ wieder einmal bestätigt.

MTV Langlingen – SG Eldingen (Sonntag, 15 Uhr)

Die für ihn unnötige Niederlage in Westercelle wirkt für André Ruschitzka noch nach. Durch einen Sonntagsschuss verlor seine Elf drei Punkte und zudem noch Timo Landscheidt nach einer Roten Karte. Das verschärft die ohnehin angespannte personelle Situation. Und ausgerechnet jetzt kommt mit Eldingen ein Schwergewicht der Liga.

„Meine größte Herausforderung ist es, eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld zu schicken“, meint Ruschitzka. Das Team zeigt in dieser schweren Phase einmal mehr eine tolle Einstellung, was den Coach auf zumindest einen Punkt hoffen lässt.

TuS Oldau-Ovelgönne – MTV Eintracht Celle II (Sonntag, 15 Uhr)

Von der Tabellenkonstellation her ist das Duell in Ovelgönne eigentlich eine klare Sache. Für Hausherren-Coach Sven Mentkowski soll es am Ende auch ein entsprechendes Ergebnis geben. „Wir müssen Eintracht schlagen“, fordert er.

Das Spiel ist richtungsweisend für die Überraschungself der Vorsaison. Bleibt Oldau weiter in der Spitzengruppe oder stagniert man im Mittelfeld? Mentkowski hofft auf die Einsatzbereitschaft seiner angeschlagenen Spieler. Bei Jannik Gert und Jonas Feldkamp ist der Einsatz zweier wichtiger Kicker noch fraglich.

TuS Eschede – TuS Hermannsburg (Sonntag, 15 Uhr)

Nach den beiden Niederlagen in Liga und Pokal gegen Eldingen tat das spielfreie Wochenende den Eschedern gut. Die angeschlagenen Akteure konnten sich regenerieren und auch die Köpfe wurden wieder frei.

Den kommenden Gast aus Hermannsburg schätzt Eschedes Trainer Sven Ewert als ambitioniert und aufgrund der jungen Elf auch als unbekümmert ein. „Wir werden aber offensiv und mit breiter Brust auftreten“, kündigt er an. Torwart Gerard Krause wird nach seiner Verletzung wieder einsatzbereit sein. Dafür fehlt weiterhin Maik Kirchhoff (Bundeswehreinsatz). „Wir haben genügend Alternativen, um das zu kompensieren“, so Ewert.

Von Jens Tjaden

Christian Link 11.10.2018
Christian Link 11.10.2018