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Fußball regional Historische Chance für Klindtworths junge Wilde
Sport Fußball regional Historische Chance für Klindtworths junge Wilde
13:25 13.06.2010
Von Oliver Schreiber
Mit vollem Einsatz – wie hier im Derby Alexander Tiegs (rechts) im Duell mit Marvin Stieler vom TuS Celle FC – muss der SV Nienhagen auch beim MTV Treubund Lüneburg agieren. Historische Chance für - Klindtworths junge Wilde - SVN kann erstmals Nummer eins in Celle werden - Bezirksoberligist SV Nienhagen kann mit einem Sieg im morgigen Auswärtsspiel beim MTV Treubund Lüneburg (14.30 Uhr) zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die Abstiegsränge verlassen und so ganz nebenbei erstmals in der Vereinsgeschichte die Nummer eins im Celler Fußball werden – zumindest vorübergehend. - Von Oliver Schreiber - NIENHAGEN. Es ist durchaus eine historische Chance für Fußball-Bezirksoberligist SV Nienhagen. Erstmals in der Vereinsgeschichte könnte eine Herren-Mannschaft des SVN die Nummer eins im Landkreis Celle werden und die seit Ende des Zweiten Weltkrieges andauernde Vorherrschaft des TuS Celle FC auch tabellarisch durchbrechen. An diesem Vorhaben war zuletzt die damalige SV Eintracht Celle in der Saison 2003/2004 gescheitert. Voraussetzung dafür wäre ein Sieg im Kellerduell morgen um 14.30 Uhr beim MTV Treubund Lüneburg. - Dies wäre eine Woche nach dem 1:0-Erfolg der blutjungen Nienhäger Truppe im Derby gegen den TuS Celle FC der nächste Coup. Pech für die Celler: Sie sind an diesem Wochenende spielfrei und können sich nicht wehren. - Aber SVN-Coach Rolf Klindtworth will davon nichts wissen. „Wir wollen Punkte gegen den Abstieg sammeln. Ob wir vor TuS stehen, ist nebensächlich. Es geht darum, dass wir mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen können. Was nützt es uns, wenn wir vor TuS landen, am Ende aber doch absteigen? Nichts“, verdeutlicht Klindtworth, der selbst mit Grippe flachliegt und noch nicht weiß, ob er morgen in Lüneburg dabei sein kann. Dann würden seine Assistenten Burkhard Persuhn und Toni Amadi das Team betreuen. „Besser ich bin krank, als wenn es Spieler erwischt hätte“, erklärt Klindtworth, der hofft, erstmals in dieser Quelle: nicht zugewiesen
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Nienhagen

Es ist durchaus eine historische Chance für Fußball-Bezirksoberligist SV Nienhagen. Erstmals in der Vereinsgeschichte könnte eine Herren-Mannschaft des SVN die Nummer eins im Landkreis Celle werden und die seit Ende des Zweiten Weltkrieges andauernde Vorherrschaft des TuS Celle FC auch tabellarisch durchbrechen. An diesem Vorhaben war zuletzt die damalige SV Eintracht Celle in der Saison 2003/2004 gescheitert. Voraussetzung dafür wäre ein Sieg im Kellerduell am Sonntag, 8. November, um 14.30 Uhr beim MTV Treubund Lüneburg.

Dies wäre eine Woche nach dem 1:0-Erfolg der blutjungen Nienhäger Truppe im Derby gegen den TuS Celle FC der nächste Coup. Pech für die Celler: Sie sind an diesem Wochenende spielfrei und können sich nicht wehren.

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Aber SVN-Coach Rolf Klindtworth will davon nichts wissen. „Wir wollen Punkte gegen den Abstieg sammeln. Ob wir vor TuS stehen, ist nebensächlich. Es geht darum, dass wir mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen können. Was nützt es uns, wenn wir vor TuS landen, am Ende aber doch absteigen? Nichts“, verdeutlicht Klindtworth, der selbst mit Grippe flachliegt und noch nicht weiß, ob er in Lüneburg dabei sein kann. Dann würden seine Assistenten Burkhard Persuhn und Toni Amadi das Team betreuen. „Besser ich bin krank, als wenn es Spieler erwischt hätte“, erklärt Klindtworth, der hofft, erstmals in dieser Spielzeit in zwei aufeinanderfolgenden Partien mit derselben Mannschaft auflaufen zu können. Also mit Nils Rogge als Libero und Alexander Tiegs als Keilstürmer – der Erfolgsformel beim Derbysieg.

Einen Punkt sind die Gelb-Schwarzen als Zwölfter vom rettenden Ufer entfernt. Zwei Zähler und zwei Plätze hinter dem SVN befindet sich der MTV Treubund – trotz seines Torjägers Reno Schellin (sieben Treffer). Allerdings zeigten die Lüneburger zuletzt aufsteigende Tendenz. In der Vorwoche gewannen sie 4:2 beim VSK Osterholz-Scharmbeck II, zuvor kassierten sie erst kurz vor Schluss den 2:2-Ausgleich beim TuS FC. „Treubund ist stärker, als es der Tabellenplatz aussagt. Wir müssen nachlegen, sonst war der schöne Derbysieg nichts wert“, nimmt Klindtworth seine jungen Wilden in die Pflicht.