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Fußball regional Hoffen auf Ari: Dicle startet gegen MTV Eintracht
Sport Fußball regional Hoffen auf Ari: Dicle startet gegen MTV Eintracht
17:24 28.07.2011
Von Jürgen Poestges
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Celle Stadt

Gastgeber SV Dicle sieht sich als Außenseiter, der Bezirksliga-Aufsteiger hofft aber auf Zeki Ari. Und Gegner MTV Eintracht Celle nimmt die Partie in der ersten Runde des Bezirkspokals am Sonntag um 15 Uhr sehr ernst - und schaut ebenfalls auf die Entscheidung des SVD-Torjägers. Denn der hat sich noch nicht endgültig festgelegt, ob er bei den Diclern bleibt oder doch zum Oberligisten SC Langenhagen wechselt. „Da wird es noch letzte Gespräche geben, wir wissen es wirklich noch nicht. Aber wir hoffen natürlich auf ihn", sagt SVD-Abteilungsleiter Behcet Ekinci.

Die Voraussetzungen für die Partie gegen MTVE sind ohnehin nicht gerade gut. Kai Broschinski, Neuzugang vom VfL Westercelle, hat sich in einem Testspiel den Knöchel gebrochen und außerdem das Innenband angerissen, fällt länger aus. Außerdem ist der ein oder andere Spieler noch im Urlaub. Ekinci: „Es wird eine knappe Angelegenheit. Zumal wir bei einem Erfolg dann ja gleich am Mittwoch in der zweiten Runde ran müssten."

Die Gäste von der Nienburger Straße mussten den kurzfristigen Wechsel von Simon Lukas zum SSV Südwinsen verkraften. Trainer Frank Weber muß so eine fast komplett neue Mannschaft zusammen stellen. „Wir wissen noch nicht wirklich, wo wir stehen. Es wird ein echter Härtetest für uns", sagt er.

Marc Kohls, Björn Lohmann, Sebastian Ruinat und Birko Schläpfer sind die Achse, um die sich die übrige Mannschaft wohl auch zur Pflichtspiel-Premiere im Pokal aufbauen wird. Und so wollen die MTVEler sich auch die Rolle des Favoriten in dieser Partie nicht wirklich zuschieben lassen. Weber: „Wir werden das Spiel sicher nicht her schenken, zumal dann ja der SV Nienhagen in der zweiten Runde wartet. Aber es treffen sicher zwei gleichwertige Teams aufeinander."

Es muss sich nun zeigen, wie seine Mannschaft den großen Aderlass verdaut hat. Ganze elf Spieler verließen MTV Eintracht. "Damit müssen wir halt leben und das Beste daraus machen, es hilft ja nichts", sagt Weber, der in der Sommerpause zumeist mit Telefonierne beschäftigt war, um eine Mannschaft zusammen zu bekommen. (poe)