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Fußball regional Den Rhythmus wiederfinden
Sport Fußball regional Den Rhythmus wiederfinden
14:13 22.03.2019
Von Oliver Schreiber
Für Adrian Zöfelt (am Ball) und den MTV Eintracht Celle steht das Spitzenspiel in Ahlerstedt auf dem Programm. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

ewonnen, ohne selbst gepunktet zu haben: Die vergangenen beiden Spieltage verliefen für Fußball-Landesligist MTV Eintracht Celle nach Wunsch – vom bitteren Abbruch des Spiels beim FC Verden 04 bei einer 1:0-Halbzeitführung sowie der abgesagten Partie gegen TV Meckelfeld einmal abgesehen. Denn der punktgleiche Verfolger des Spitzenreiters, TuS Harsefeld, patzte zweimal (2:3 bei SV Drochtersen-Assel II und 1:3 gegen den Vorletzten TSV Winsen). Somit hat Eintracht mit den beiden Nachholbegegnungen am Osterwochenende noch zwei Joker in der Hinterhand, um die Tabellenführung auszubauen – statt mit möglichen sechs Punkten Rückstand die heikle Aufgabe bei der SV Ahlerstedt-Ottendorf am Sonntag (15 Uhr) bewältigen zu müssen.

„Natürlich ist es ein Vorteil für uns, dass wir Harsefeld nicht hinterherhecheln müssen. Aber als Gewinner würde ich uns nicht bezeichnen. Wir hätten viel lieber gespielt, um nach der langen Pause in einen Rhythmus zu kommen. Dadurch wird es für uns jetzt noch schwieriger. Für mich ist das das schwerste Auswärtsspiel“, erklärt Trainer Hilger Wirtz.“

Mit seiner Einschätzung liegt er komplett richtig – denn die Hausherren haben sich im Verlauf der Saison zu einer Spitzenmannschaft entwickelt. Ahlerstedt hat als Vierter neun Punkte Rückstand auf den MTVE. Die resultieren aus einem kapitalen Fehlstart der Spielvereinigung mit nur fünf Punkten aus den ersten sieben Spielen. Danach holte das Team im Schnitt 2,3 Punkte pro Partie – und liegt damit mit Eintracht (insgesamt 2,4 Zähler pro Spiel) fast auf Augenhöhe. Zuletzt feierten die Blau-Roten zwei Siege mit jeweils fünf Toren (5:2 bei SV Eintracht Lüneburg und 5:0 gegen VfL Güldenstern Stade). „Das zeigt die Qualität, die in der Mannschaft steckt. Durch die hervorragende Jugendarbeit sind die Spieler bestens ausgebildet. Da kommt einiges auf uns zu“, erklärt Wirtz.

Kurios ist allerdings, dass Ahlerstedt sich auf fremden Plätzen wohler zu fühlen scheint als auf eigenem Geläuf. Auswärts gelangen der SV 22 Punkte, daheim nur 13. Diesem Fakt misst Wirtz allerdings keine allzu große Bedeutung zu. „Zuletzt haben sie 5:0 zu Hause gewonnen. Sie werden uns alles abverlangen. Wir müssen vor allem im Defensivverbund hellwach sein, gut verteidigen und bei eigenen Angriffen möglichst schnell die erste Linie überspielen. Wenn wir dann mit Tempo auf die Abwehr zumarschieren, werden wir unsere Chancen bekommen“, erläutert Wirtz, der „ein richtig gutes Fußballspiel zweier Topteams“ erwartet. Das Hinspiel gewann Eintracht zwar knapp mit 2:1, war aber haushoch überlegen.

Trotz der Zwangspause hat sich personell nicht viel geändert bei den Cellern. Für Hilger von Elmendorff kommt die Partie nach seiner Oberschenkel-Verletzung noch zu früh. Auch Pascal Kubiak und Marvin Janke haben ihren Trainingsrückstand noch nicht aufgeholt. „Es bleibt bei 14, 15 Spielern, die uns zur Verfügung stehen. Passieren darf jetzt echt nichts mehr. Insofern waren die beiden Spielausfälle alles andere als optimal für uns, weil für nun Ostern zwei Spiele in drei Tagen absolvieren müssen“, sagt Wirtz.

Bis dahin sind es aber noch vier Partien, die die Celler möglichst schadlos überstehen müssen. Nur dann können die Blau-Weißen an Ostern ihre beiden Joker ziehen. „Diese ganze Hochrechnerei bringt nichts. Du kannst in dieser Liga gegen jede Mannschaft verlieren. Wir müssen einfach in jedem Spiel unsere Qualität auf den Platz bringen. Dann sind wir nur schwer zu schlagen und man wird sehen, was am Ende dabei herauskommt“, meint Wirtz.

1:5 hieß es im Hinspiel - das soll Aufsteiger SG Bröckel/Langlingen im Rückspiel gegen Anderlingen/Byhusen nicht nochmal passieren.

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