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Fußball regional Frohe Ostern mit vier Eiern im Nest
Sport Fußball regional Frohe Ostern mit vier Eiern im Nest
19:46 22.04.2019
Celle

Mit einem satten Vorsprung von sechs Punkten auf Verfolger TuS Harsefeld geht der MTV Eintracht Celle in den Endspurt um die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga. Einem 2:2 (0:1) beim FC Verden 04 durch ein Last-Minute-Tor von Onur Ekinci am Ostersamstag ließen die Blau-Weißen gestern dann einmal mehr einen Kantersieg folgen. Der TV Meckelfeld wurde mit 7:1 (2:1) aus der Wilharm-Arena geschossen – und war damit noch gut bedient. „Wir haben unsere Hausaufgaben in den beiden Nachholspielen erledigt. Ich bin mit den vier Punkten absolut zufrieden. Die Jungs haben wieder einmal eine tolle Mentalität gezeigt. Entschieden ist aber noch lange nichts, uns erwarten noch knackige Spiele. Aber Harsefeld steht jetzt natürlich richtig unter Druck“, meinte MTVE-Cheftrainer Hilger Wirtz nach der nächsten Torgala seiner Schützlinge.

Eintracht-Kapitän Björn Lohmann (links) schirmt den Ball gegen Meckelfelds Niklas Bräuer ab. Der 30-Jährige traf doppelt – einmal per Freistoß und einmal sogar mit dem schwächeren rechten Fuß. Quelle: Oliver Knoblich

Zudem sorgte eine weitere schöne Botschaft gestern für frohe Ostern an der Nienburger Straße. Torjäger Felix Krüger, der Eintracht vor zwei Jahren mit 34 Treffern erstmals in die Oberliga schoss, kehrt zur neuen Saison vom Regionalligisten TSV Havelse zurück an die Aller – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. „Das ist natürlich super für uns, dass das geklappt hat. Einen Spieler mit derartigen Abschlussqualitäten haben wir nicht in unseren Reihen“, erklärte Wirtz.

Mit der Rückkehr von Top-Torjäger Felix Krüger (rechts) ist der Königstransfer bereits eingetütet. Quelle: Alex Sorokin

Mit einem Krüger in Topform wäre das Resultat gegen überforderte Meckelfelder mit Sicherheit zweistellig ausgefallen. Das dies nicht der Fall war, lag an der fehlenden Konsequenz im Abschluss, mit zunehmender Spieldauer machte sich auch bemerkbar, dass die Celler nur 48 Stunden zuvor in Verden Schwerstarbeit verrichten mussten, die Konzentration ließ merklich nach. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit war Onur Ekinci am Samstag der Ausgleich zum 2:2 gelungen, damit rettete er seinem Team einen Zähler, der in der Endabrechnung noch sehr wichtig sein kann.

Hilger von Elmendorff (rechts) ist zwar momentan verletzt, der Mittelfeld-Stratege bleibt dem MTV Eintracht Celle aber auch in der kommenden Saison erhalten. Quelle: Oliver Knoblich

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns in Verden. Aber wenn du da zweimal in Rückstand gerätst, musst du froh sein, wenn du am Ende noch einen Punkt holst. Wir sind bis zum Schluss ruhig geblieben, nicht in Hektik verfallen und haben uns dann zum Glück noch belohnt“, blickte Wirtz zurück. Tim Struwe zog sich allerdings eine Zerrung zu, fiel gegen Meckelfeld aus und wird wohl auch beim nächsten Spiel in Ritterhude noch pausieren müssen.

Henry Struwe (links) - hier im Duell mit Meckelfelds Chauncy Crabbe - erzielte beim 7:1-Erfolg seine Saisontreffer neun und zehn. Quelle: Oliver Knoblich

Wesentlich leichter war die Aufgabe gegen Meckelfeld. Spätestens nach 15 Minuten ging es nur noch um die Höhe des Sieges. Adrian Zöfelt (14.) und Hilger von Elmendorff (15.) sorgten mit einem Doppelschlag nach tollen Angriffskombinationen schnell für klare Verhältnisse. Fast im Minutentakt erspielten sich die Hausherren weitere hochkarätige Möglichkeiten, waren im Abschluss aber viel zu fahrlässig. Dies war auch beim Anschlusstreffer kurz vor der Pause der Fall, als die Celler viel zu sorglos verteidigten und Kristopher Kühn aus kurzer Distanz einköpfen durfte. Das es zur Pause nur 2:1 stand und nicht 5:0 oder 6:0, war „ein schlechter Witz“, wie Wirtz befand. Aber daran war Eintracht selbst schuld.

Moussa Doumbouya erzielte gegen Meckelfeld sein 25. Saisontor. Quelle: Oliver Knoblich

Nach dem Seitenwechsel war der MTVE dann effektiver. Henry Struwe (48./55.) und Björn Lohmann (68./86.)betätigten sich als „Doppelpacker“, auch Torjäger Moussa Doumbouya durfte sein Trefferkonto auf nunmehr 25 erhöhen. „In der ersten Halbzeit waren wir eigentlich dominanter und besser als in der zweiten Halbzeit, da haben wir oftmals zu umständlich und am Ende auch unkonzentriert agiert. Aber das lag wohl auch daran, dass wir das Verden-Spiel noch in den Knochen hatten“, sagte Wirtz. Unterm Strich hat sich diese „Knochenarbeit“ aber gelohnt. Der Aufstieg ist wieder ein großes Stück näher gerückt.

Die Damen der SG Bröckel/Langlingen rückten durch einen 4:0-Sieg gegen TSV Stelle auf Platz vier in der Fußball-Landesliga vor.

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