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Fußball regional MTVE siegt durch Doumbouya-Doppelpack
Sport Fußball regional MTVE siegt durch Doumbouya-Doppelpack
19:17 09.09.2018
Von Heiko Hartung
Moussa Doumbouya (rechts, im Zusammenspiel mit Daniel Ruchatz in der Partie gegen Verden) hat derzeit eine eingebaute Torgarantie.Der Celler traf in vier von fünf Spielen für MTV Eintracht. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

„Immer noch ohne Verlustpunkt, wieder ohne Gegentor – wir sind hochzufrieden mit diesem Superstart“, freute sich Eintrachts Co-Trainer Frank Steinkuhl. Gleichwohl räumte er ein, dass der Erfolg beim Tabellenvierzehnten kein Galaauftritt war. „Das war kein Spiel auf ganz hohem Niveau“, sagte er. Doch das sollte bei den Spielern und Verantwortlichen des MTVE keinesfalls die Freude beim Blick auf das Tableau trüben: Denn während in Celle auf ganz hohem Niveau das Verbesserungspotenzial ausgelotet wird, patzen andernorts die Verfolger: Weil Rotenburg nur ein Remis holte und Gellersen sogar verlor, hat Celle nach fünf Spieltagen als Spitzenreiter drei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Harsefeld.

MTV Eintracht begann in Meckelfeld mit der Startelf der Vorwoche – mit einer Ausnahme: Kapitän Björn Lohmann war mit einer Erkältung zu Hause geblieben, für ihn rotierte Valentin von Behr in die Mannschaft und beackerte die Außenbahnen. Lohmanns Position im zentralen Mittelfeld übernahm Adrian Zöfelt, der sich im Vergleich zu seinem misslungenen Auftritt zuletzt im Heimspiel gegen Verden stabiler präsentierte. „In der zweiten Halbzeit vergab Adi aber drei gute Torchancen“, schränkte Steinkuhl ein.

Celle begann druckvoll und musste nicht lange auf den Führungstreffer warten. In der achten Minute gab Zöfelt den Ball an Doumbouya weiter, der zog von links nach innen und schloss vom Sechzehner-Eck trocken ab zum 1:0. „Danach hatten wir viele gute Kombinationen, aber auch einige unnötige Ballverluste“, stellt Steinkuhl nüchtern fest. Echte Gefahr ging von den Hausherren aber nicht aus. „Meckelfeld war an diesem Tag kein starker Gegner“, meinte der Coach.

Beim 2:0 war es Außenstürmer Henry Struwe, der Doumbouya mit seinem Zuspiel fand. Erneut schob der mit fünf Ligatreffern erfolgreichste MTVE-Torschütze den Ball aus 14 Metern überlegt mit dem linken Fuß ein.

Kurz vor Spielende hätte der eingewechselte Dennis Runge endgültig den Sack zumachen müssen. Er umlief den Torwart und zog aus kurzer Distanz kraftvoll ab – leider übers Tor. „Denn muss er machen“, kritisierte Steinkuhl den Angreifer. „Wenn nach so einer vergeben Chance noch der Meckelfelder Anschlusstreffer fällt, kann es nochmal eng werden.“ Doch von Meckelfeld kam nichts mehr, und angesichts der Celler Erfolgsserie scheint es, als ob die Trainer bewusst nach jedem Spiel das Haar in der Suppe suchen würden, damit beim MTV Eintracht bloß niemand abhebt. Aber vielleicht ist auch genau dies das Geheimnis des momentanen Erfolgs.

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