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Fußball regional Mehr Effizienz in Wietzenbruch?
Sport Fußball regional Mehr Effizienz in Wietzenbruch?
18:05 30.08.2018
Wietzenbruchs Mathias Winkler (rechts), hier im Zweikampf mit Vorwerks Torben Buschmann, will mit seinem Team nach einem verpatzten Saionstart endlich die ersten Punkte einfahren. Quelle: David Borghoff
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Celle

Celle. Um aus dem Tabellenkeller herauszukommen, braucht der SC Wietzenbruch am 4. Spieltag der Fußball-Bezirksliga gegen den MTV Borstel-Sangenstedt endlich den ersten dreifachen Punktgewinn. Der VfL Westercelle strebt beim Aufsteiger TSV Wietzendorf den nächsten Sieg an. Völlig offen erscheint die Partie zwischen VfL Maschen und SC Vorwerk.

SC Wietzenbruch – TV Borstel-Sangenstedt (Sonntag, 15 Uhr)

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Es ist ja nicht so, dass die Wietzenbrucher auf dem Platz nicht alles dafür geben würden, um erfolgreich zu sein. Doch zuletzt blieben trotz aufopferungsvollem Kampf die spielerischen Mittel etwas auf der Strecke. So stand auch am vergangenen Wochenende die dritte Niederlage mit nur einem Tor Unterschied auf dem Papier.

Im vierten Anlauf soll es zu Hause am Alten Kanal nun endlich mit dem ersten Saisonsieg klappen. „Es wollen ja alle. Und solange es noch 0:0 steht, ist auch alles gut. Doch wenn wir dann ein Gegentor bekommen, werden wir konfus und können dem Spiel spielerisch nicht mehr die entscheidende Wende geben“, bemüht sich Trainer Eike Mach um eine Erklärung.

Dabei sah Wietzenbruchs Coach zuletzt im Training, dass das spielerische Können im Team durchaus vorhanden ist. „Wir müssen das jetzt einfach mal auf dem Platz umsetzen“, fordert Mach. Dazu hofft er, dass sich sein Team im Abwehrverhalten verbessert und eine höhere Effizienz bei der Chancenverwertung an den Tag legt. Umbauen muss er am Sonntag seine Abwehrzentrale, denn Routinier Pascal Peschke fehlt urlaubsbedingt.

TSV Wietzendorf – VfL Westercelle (Sonntag, 15 Uhr)

Der berühmte Knoten scheint bei den Schwarz-Gelben am letzten Sonntag geplatzt zu sein. Beim deutlichen 5:0 gegen den SV Lindwedel-Hope zeigte der Landesliga-Absteiger eine überzeugende Vorstellung. Und so soll es jetzt auch weitergehen. Mit einem Sieg beim bisher punktlosten Aufsteiger TSV Wietzendorf würde sich der VfL da in der Tabelle festsetzen, wo man ihn eigentlich auch erwartet – nämlich ganz weit oben.

Doch Trainer Heiko Vollmer tritt ein wenig auf die Euphoriebremse. „So sicher stehen wir ja nun auch noch nicht da. Da müssen wir uns schon voll reinhängen. Außerdem kennen wir Wietzendorf nicht. Unterschätzen dürfen wir den Gegner deshalb keineswegs“, warnt Vollmer. „In der Anfangsphase die Ruhe bewahren und dann nach und nach das eigene Spiel durchdrücken“, lautet der Matchplan des VfL-Coaches. Nahezu der komplette Kader steht zur Verfügung. Nur der Einsatz von Alexander Laube ist noch fraglich.

VfL Maschen – SC Vorwerk (Sonntag, 15 Uhr)

Erstmals Lehrgeld zahlte das Team vom Reuterweg am vergangenen Sonntag. Hart ins Gericht ging Trainer Mainka mit seinen Spielern deshalb aber nicht. „Beim Dienstagstraining waren alle komplett versammelt und hatten die Niederlage gut verkraftet“, lobt Mainka sein Team.

Auf dieses kommt nun die erste richtige, weite Auswärtsfahrt zu. „Als Aufsteiger in den Bezirk ist das für uns schon Neuland, aber wir freuen uns auf die Partie und wollen die drei Punkte mitnehmen“, sagt Vorwerks Trainer, der Maschens Stürmer Yasar Sahin und Spielgestalter Hendrik Golke als Aktivposten ausgemacht hat. Das Mittel der Wahl soll dabei wieder Vorwerks schnelles Aufbau- und Kurzpassspiel sein. „Wir haben ja keinen echten Strafraumstürmer. Deshalb müssen wir die Aufgabe über unsere Spielkultur lösen und schnell mit zwei, drei Kontakten nach vorne spielen“, sagt Mainka. Die Verwundbarkeit Maschens sieht er in deren Defensive. „Die werden hochstehen, da können wir sie packen“, glaubt der SCV-Coach, der wieder mit Viererkette und Doppelsechs agieren will.

Von Jochen Strehlau