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Fußball regional Westerceller U19 hält letzte Hoffnung am Leben
Sport Fußball regional Westerceller U19 hält letzte Hoffnung am Leben
16:47 16.06.2019
Mit vollem Einsatz: Westercelles Bjarne Vollmer (vorn) gegenden Cloppenburger Johannes Heitgerken. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Überraschend klare Verhältnisse bei den Niedersachsenligisten des VfL Westercelle. Die U19 schoss sich mit einem 4:0 gegen Cloppenburg den Frust von der Seele. Die U17 dagegen ging beim JFV Calenberger Land mit 2:7 baden und verpasste damit den vorzeitigen Klassenerhalt.

VfL Westercelle U19 – BV Cloppenburg 4:0 (2:0)

Das nennt man mal einen Befreiungsschlag. Im vorletzten Saisonspiel gelang Westercelle der höchste Saisonsieg. Zudem war es der erste Erfolg nach sechs Niederlagen in Folge sowie das erste Spiel ohne Gegentor nach zehn Partien. Da Wunstorf nicht in Rehden antrat und Verden und Gifhorn leer ausgingen, besteht am letzten Spieltag sogar noch die Hoffnung auf ein schwarz-gelbes Wunder.

Schon in der ersten Minute merkte man dem VfL an, dass er Wiedergutmachung betreiben wollte, als Fabian Woitschek knapp übers Tor schoss. Der VfL blieb mutig, gewann viele Bälle, jedoch war der letzte Pass meist zu ungenau. In der 29. Minute war es schließlich Woitschek, der eine sehenswerte Kombination zur Führung abschloss. Fünf Minuten später legte Abwehrriese Johannes Wunsch mit einem Kopfballtor nach einer Ecke nach.

Nach dem Seitenwechsel traf erneut der dynamische Woitschek, diesmal per Lupfer (61.). Kurz darauf parierte Keeper Nico Zabiegay einen selbst verursachten Elfmeter. Ansonsten musste der Schlussmann nur einmal ernsthaft eingreifen. Den Schlusspunkt setzte Bjarne Vollmer aus spitzem Winkel (89.). Trainer Klaus-Ulrich Fiedler war entsprechend erfreut: „Ein großes Lob an alle Spieler. Das war eine rundum couragierte und mutige Leistung.“

VfL Westercelle U19: Zabiegay – Ruppert, Blunck, Wunsch, Wede - Bischoff (84. Mandy), Gerecke, Vollmer, Aurin (72. Haeber) – Karak, Woitschek.

JFV Calenberger Land – VfL Westercelle U17 7:2 (2:0)

VfL-Trainer Dennis Hadler war nach dem Abpfiff die Frustration deutlich anzumerken. Westercelle hatte der Qualität der Gäste nichts entgegenzusetzen und erwischte einen Horrorstart. Bereits nach neun Minuten lag man 0:2 zurück. „Wir waren im Tiefschlaf und haben richtig schlecht verteidigt“, poltert der Coach.

Auch im Offensivspiel waren die Schwarz-Gelben nachlässig. Noch vor der Pause gab es Chancen en masse, das Spiel zu drehen, doch die Chancenverwertung war katastrophal. Die Ausfälle von Eric Schlumbohm und Dominik Gärtner konnte der VfL nicht kompensieren. „Wir haben blind vor dem Tor agiert“, lautet das vernichtende Urteil von Hadler.

Calenberg erhöhte in der 43. Minute auf 3:0. Joachim Pralle verkürzte zwar mit einem Doppelschlag (59., 60.) auf 2:3. Doch die aufkeimende Hoffnung des VfL machten die Hausherren drei Minuten später mit dem vierten Treffer zunichte. Westercelle ließ sich daraufhin hängen und zeigte bei den weiteren Gegentreffern (68., 77., 78.) kaum noch Gegenwehr.

Nichtsdestotrotz hat der VfL am letzten Spieltag gute Aussichten auf den Klassenerhalt. Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Nordhorn am Samstag reicht ein Unentschieden zur Rettung. (pwo)

VfL Westercelle U17: Weiß – Schilling, Hübner, Kibellus, Kindsvater (50. Bonk) - Mpumuliza (73. Echner), Tüzün (24. Herfurth – 73. Anders), Hoppenstedt, Siegesmund, Röhrs – Pralle.

Von Philip Wolf

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