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Fußball regional Richtungsweisende Spiele für SV Nienhagen und TuS FC
Sport Fußball regional Richtungsweisende Spiele für SV Nienhagen und TuS FC
13:35 13.06.2010
Von Jürgen Poestges
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Celle Stadt

MTV Moisburg – TuS Celle FC (Sonntag, 15 Uhr). TuS-Trainer André Müller kann aus dem Vollen schöpfen, was sein Personal anbetrifft. Und das will er dann auch ausnutzen. „Mir hat zuletzt unser Mittelfeldspiel nicht gefallen. Da sind wir nicht in die Zweikämpfe gegangen und haben dem Gegner viel zu viel Platz gelassen.“ Dass soll sich in Moisburg ändern, wie im übrigen auch die Einstellung. Müller: „Da waren die Jungs schon selbstkritisch. Jeder hat eingesehen, dass das gegen Etelsen Murks war. In Moisburg müssen wir von der ersten Minute an anders auftreten.“

Auf jeden Fall will er sein 4-4-2-System modifizieren. Nur wie, dass weiß er noch nicht. „Entweder 3-5-2 oder 4-5-1, das werde ich am Sonntag entscheiden.“ Unter der Woche habe er mit der Mannschaft Zweikampf-Situationen geübt, um für die Partie gerüstet zu sein. Denn mit den drei Punkten könnte man Moisburg auf Distanz halten und sich selber in der Spitzengruppe festsetzen. „Das ist unser erklärtes Ziel“, so Müller.

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SV Eintracht Lüneburg – SV Nienhagen (Sonntag, 15 Uhr). „Wir haben in den beiden letzten Wochen fünf Punkte liegen lassen.“ Mit dieser Einsicht von SVN-Trainer Rolf Klindtworth geht es am Sonntag zum SV Eintracht Lüneburg. Zumal die Nienhäger bei einem Erfolg zehn Punkte auf dem Konto hätten und die Abstiegszone auf Distanz bliebe.

Allerdings ist der Übungsleiter personell nicht unbedingt auf Rosen gebettet. Matthias Behrens ist im Urlaub, Tim Klein hat sich im Training verletzt, hinter seinem Einsatz steht zumindest ein Fragezeichen. Die Verletzung von Jan Lührs hat sich als schwerer herausgestellt als erwartet. Klindtworth: „Ob wir auf ihn zurückgreifen können, müssen wir abwarten.“ Tahir Öhrs konnte wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren.

Dennoch ist der Trainer optimistisch. „Wir haben gegen Lüneburg immer gut ausgesehen. Aber bei der Eintracht haben wir trotz guter Leistung immer knapp verloren. Ich hoffe, das dreht sich jetzt einmal. “ Indes geht er davon aus, dass die Lüneburger zu Hause das Spiel machen wollen. „Und Mannschaften, die mitspielen, kommen uns entgegen.“

Ohnehin ist seine Philosophie: „Um zu gewinnen, muss man mindestens ein Tor schießen. Und dazu muss man auch mal vor das Tor des Gegners kommen.“ Soll heißen: Mit einer defensiven Einstellung ist kein Blumentopf zu gewinnen. „Und trotz der Ausfälle werden wir elf Leute zusammen bekommen. Und die werden alles daran setzen, zu gewinnen.“