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Fußball regional Rückstand als Weckruf für SVC Vorwerk
Sport Fußball regional Rückstand als Weckruf für SVC Vorwerk
20:34 12.08.2018
Von Uwe Meier
Quelle: Oliver Knoblich
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Celle

Celle. Alles war jedoch nicht Gold, was glänzte. Vorwerk hatte durchaus einige Probleme. Insbesondere in der der ersten Halbzeit ging noch nicht allzu viel zusammen. „Wir waren nicht griffig genug“, monierte Maika. „In der ersten Halbzeit haben wir mehr verwaltet als agiert. Da hatten wir wohl auch noch zu viel Respekt.“

Tatsächlich hatten die Gastgeber gegen die dicht gestaffelte Wietzendorfer Abwehr große Probleme, Torchancen zu kreieren. Vielmehr musste man auf der anderen Seite einige heikle Situationen überstehen. Mehrfach hatte die SCV-Defensive gegen die schnellen Wietzendorfer Angreifer Schwerstarbeit zu verrichten. Insbesondere Oumar Mary Sangare verdiente sich dabei Bestnoten, als er mehrfach in höchster Not rettete. Zudem hinterließ Schlussmann Daniel Peth eingen sicheren Eindruck.

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Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich an dem Bild vorerst wenig. Als die Gäste nach einem Eckball und einem folgenden Kopfball von Malte Wrogemann (52.) in Führung gingen, sah es überhaupt nicht gut für die Vorwerker aus.

Doch der Gegentreffer schien als Wachmacher auf die Vorwerker zu wirken. Plötzlich war die SCV-Spieler hellwach, waren griffig, ließen Ball und Gegner laufen. Und als der eingewechselte Marvin Dorin allein auf das gegnerische Tor zulief, von Wietzendorf Schlussmann Maximilian Tank von den Beinen geholt wurde und Tim Lehmeier (57.) den folgenden Elfmeter zum Ausgleich in die Maschen setzte, kippte die Partie.

Während Vorwerk aufs Gastpedal drückte, schwanden bei den Gästen mehr und mehr die Kräfte. Dadurch entstanden deutlich mehr Räume, die die Gastgeber nutzten. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich warf sich Torben Buschmann in eine Flanke von Marc Matthesius und es stand 2:1. Und anschließend stachen die Vorwerker Joker. Erst erhöhte Dorin (62.), dann legte der in der 84. Minute in Spiel gekommende Lukas Graß noch zweimal nach. Das sorgte natürlich auch beim Trainer für Zufriedenheit: „Das war eine schöne Schlussoffensive mit herrlich herausgespielten Toren.“