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Fußball regional Schwere Zeiten für SC Wietzenbruch
Sport Fußball regional Schwere Zeiten für SC Wietzenbruch
20:37 02.09.2018
Wietzenbruchs Ebrima Singhateh (Mitte) kommt im Dreikampf gegen Mika Kraßmann (links) und Gerit Nowostawski zu Fall. Quelle: Oliver Knoblich
Wietzenbruch

Auf den SC Wietzenbruch kommen in der Fußball-Bezirksliga schwere Zeiten zu. Nach der 1:3 Niederlage gegen den MTV Borstel-Sangenstedt steht das Team von Trainer Eike Mach immer noch punktlos und nunmehr auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zwei Strafstöße und ein Gastgeschenk besiegelten das Schicksal der Wietzenbrucher, die insbesondere mit dem Unparteiischen haderten.

Doch an der Schiedsrichterleistung wollte Coach Mach die neuerliche Pleite nicht festmachen. „Wir haben uns wieder selbst auf die Verliererstraße gebracht. Warum, ist für mich nicht nachvollziehbar“, schimpfte der gefrustete SCW-Coach.

Zum großen Pechvogel der Partie avancierte Abwehrspieler Carlo Tittl, der ab der 26. Minute seinen Teamkameraden mit leerem Blick nur noch von draußen zuschaute. Dem ersten umstrittenen Strafstoß der Gäste war nämlich eine komplett verunglückte Rettungsaktion des 32-Jährigen vorausgegangen. Nach dem Versuch seines Torwarts Niels Petersen Tittls „Bock“ wieder auszubügeln, zeigte Schiedsrichter Mirko Wendt dann das erste Mal auf den Punkt. Borstel ließ sich die Chance nicht entgehen – Domink Heuer verwandelte zum frühen 0:1 (10.).

Viel Zeit seinen Fehler wieder gutzumachen hatte Tittl dann nicht mehr. Nach einem maximal gelbwürdigen Foul an der Mittellinie zückte Referee Wendt zur allgemeinen Überraschung die Rote Karte und die Wietzenbrucher waren nur noch zu zehnt. So war schon früh viel Unruhe in dem insgesamt wenig ansehnlichen Spiel, in dem den Gastgebern in der ersten Hälfte so gut wie nichts gelang. Als sich dann Adrian Schmidt und Keeper Petersen nach einem langen Ball der Gäste an der Strafraumgrenze gegenseitig behinderten, bedankte sich Bostels Gerit Nowostawski, der das Leder nur noch ins leere Tor schieben musste, artig mit dem 0:2 (31.).

„Nach dem Wechsel haben wir dann in Unterzahl ein konsequentes 4-4-1 gespielt und haben gut gestanden“, stellte Mach fest. Und tatsächlich hatte sein Team jetzt seine stärkste Phase. Die erste schöne Kombination, ausgehend vom guten Oumaru Toure, führte zum schnellen 1:2-Anschlusstreffer (48.) durch Mathias Winkler, der flach einschoss. Jetzt kombinierte der SCW endlich besser und ließ seine numerische Unterlegenheit zwischenzeitlich vergessen. Nach einem Freistoß von Kais Manai strich der Kopfball von Hans-Martin Schneider (64.) nur knapp am Kasten vorbei.

Strittige Szenen in der 74. Minute führten dann zum 1:3 und damit zur Spielentscheidung. Erst blieb die Pfeife von Schiedsrichter Wendt nach einem klaren Foul an Kais Manai stumm. Dafür bestrafte er im Anschluss einen leichten Körperkontakt von Tagier Gasanaliev an Borstels Marvin Missfeld mit dem zweiten Elfmeter, obwohl Missfeld den Ball zuvor schon am Tor vorbeigeschossen hatte. „Borstel hat das dann clever zu Ende gespielt. Wir hatten zum Schluss nichts mehr zuzusetzen“, musste Trainer Mach zugeben.

Von Jochen Strehlau

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