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Fußball regional Trainer Mach denkt ans Aufhören
Sport Fußball regional Trainer Mach denkt ans Aufhören
15:34 09.09.2018
Von Christopher Menge
Einen Schritt zu spät: Westercelles Alexander Laube (links) ist hier von Wietzenbruchs Felix Nowatschin nur mit einem Foul zu stoppen. Quelle: Kimberly Wojahn
Westercelle

"Irgendetwas passt nicht." Auch persönliche Konsequenzen schloss Mach nicht aus. "Die Jungs haben Ja zur Bezirksliga gesagt, aber andere Sachen gehen vor", so der Trainer. "Die Einstellung wird man nicht mehr ändern können, aber ich muss überlegen, ob ich das dann machen möchte." Bei den Gastgebern herrschte dagegen beste Stimmung – die VfLer haben sich oben festgesetzt.

Es waren auch die Westerceller, die gleich zu Beginn das Heft in die Hand nahmen. "Wir wussten, dass die Wietzenbrucher kein Selbstvertrauen haben und wollten sie gleich unter Druck setzen", sagte VfL-Trainer Heiko Vollmer. Nach einem langen Ball von Philip Boie über die linke Seite brachte der starke Alexander Laube den Ball nach innen, Nils Wittenberg traf aus 12 Metern aber nur die Latte (12. Minute).

Drei Minuten später durften die VfLer dann jubeln. Maurice Thies steckte auf Kai Broschinski durch. Der Stürmer scheiterte zwar zunächst an SCW-Keeper Niels Petersen, doch erlief sich den Ball wieder und wurde von Ebrima Singhateh zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thies sicher.

Etwas umstritten war der zweite Treffer zum 2:0 zehn Minuten später. Während sich Vollmer freute, dass die "wunderschöne Kombination" nach Flanke von Calvin Smith und Kopfball von Broschinski mit dem Tor gekrönt wurde, sagte Mach, dass der Schiedsrichter den Treffer wegen Aufstützen nicht hätte geben dürfen. Die Bewegtbilder von Sporttotal – alle Heimspiele des VfL Westercelle werden live im Internet übertragen – lassen sowohl die Meinung von Mach als auch die des Schiedsrichters, der den Treffer gab, zu.

Nachdem Wittenberg in der 29. Minute das 3:0 verpasste, kamen die Wietzenbrucher auf der Gegenseite zum Anschluss. Louis Wilke foulte Mathias Winkler im Strafraum, den Elfmeter verwandelte Kais Manai sicher. Fortan war das Spiel deutlich offener. Große Chancen gab es auf beiden Seiten bis zur Pause nicht mehr.

Nach dem Seitenwechsel trat Boie in der 52. Minute zu einem Freistoß von der linken Seite an, nachdem Pascal Peschke Broschinski gefoult hatte. Der Ball flog genau auf den Kopf von Thies, der aus neun Metern zum 3:1 einköpfte. Nicht nur der Torschütze freute sich darüber, sondern auch Broschinski, der zur Behandlung den Platz verlassen hatte. Er lief ein paar Meter auf das Spielfeld und bekam daraufhin vom Schiedsrichter nach einem Hinweis seines ehemaligen Mannschaftskameraden Hans-Martin Schneider die Gelb-Rote Karte.

Über eine halbe Stunde spielten die Gäste daraufhin in Überzahl, konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Viel mehr verpassten es die Westerceller das Ergebnis hochzuschrauben. Nach einem Angriff über rechts wurde ein Schuss von Laube gerade noch abgefälscht, sodass er knapp am langen Pfosten vorbeiging. Wenig später brachte Peschke Laube im Strafraum zu Fall, der Pfiff blieb aber dieses Mal aus. In der Nachspielzeit scheiterte Erwin Oldenburger freistehend an Petersen.

VfL-Keeper Jannick Heuer musste seine Klasse aber auch nochmal zeigen. Einen Freistoß von Manai entschärfte er im Nachfassen, den Nachschuss von Oumaru Toure aus 16 Metern lenkte er um den Pfosten. Aber insgesamt war es zu wenig, um den Westerceller Derby-Sieg noch zu gefährden.

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