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Fußball regional Vorwerker Rumpfteam verkauft sich teuer
Sport Fußball regional Vorwerker Rumpfteam verkauft sich teuer
19:26 31.10.2018
Robin Ohlde (links) sorgte nach dem Rückstand für viel Dampf in der Vorwerker Offensive. Quelle: David Borghoff
Celle

Teuer verkaufte der extrem ersatzgeschwächte SC Vorwerk seine Haut beim TSV Elstorf. Das Team von Trainer Stefan Mainka war in der spannenden Schlussphase einem Punktgewinn ganz nah. Doch letztlich musste sich der Aufsteiger nach großem Kampf doch mit 2:4 (0:2) geschlagen geben. „Nach dem 0:3-Rückstand haben wir in der zweiten Halbzeit große Moral bewiesen und mit unseren zwei Toren das Spiel wieder offen gestaltet. Schade, dass dann das mögliche 3:3 nicht zustande kommt, weil wir unsere Chancen nicht nutzen“, ärgerte sich Mainka.

Seine Mannschaft war mit nur zwölf Spielern in den Landkreis Harburg gereist. Dieses Rumpfteam bekam in den ersten 45 Minuten kaum Zugriff auf den gastgebenden Tabellenzweiten. Dieser stand sehr hoch und sorgte mit Bällen in die Spitze immer wieder für große Gefahr. Und so gelang es den Elstorfern, ihre Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Maik von Huffel traf zum 1:0 (23.), Torjäger Kevin Genske Ließ das 2:0 (27.) folgen. Als Genske in der 61. Minute mit seinem zweiten Tor für das 3:0 sorgte, schien die Entscheidung gefallen zu sein.

Doch der SC Vorwerk gab sich nicht geschlagen und fand anschließend besser ins Spiel. „Auf einmal haben wir die Präsenz gezeigt, die wir vorher haben vermissen lassen und waren im Spielgeschehen“, berichtete der SCV-Coach. Er stellte von Vierer- auf Dreierkette um – jetzt hieß es alles oder nichts.

Und tatsächlich waren die Vorwerker nun am Drücker. Der schnelle Robin Ohlde, der sich jetzt in vielen 1:1-Situationen gegen die Elstorfer Verteidigung durchsetzte, erzielte das 1:3 (77.). Und die Vorwerker machten weiter Druck. Nach einer zuerst bereinigten Standardsituation eroberten sich die Gäste den Ball zurück. Der erneut im Feld spielende etatmäßige Torwart Daniel Peth legte auf für Marc Matthesius, der aus der Drehung zum 2:3 Anschlusstreffer (82.) traf.

Doch der volles Risiko gehende Aufsteiger belohnte sich nicht mehr. Einen Ballverlust im Mittelfeld nutzte Elstorfs Timo von Reith zum 4:2 Endstand (86.). „Elstorf ist eine faire und robuste Mannschaft mit hoher Qualität. Dennoch hätten wir hier fast einen Punkt entführt“, so Mainka. Er ärgerte sich kurz vor Schluss zudem über die völlig überflüssige Gelb-rote Karte gegen Alexander Poll.

Von Jochen Strehlau

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