Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional Wege der Celler U17-Bezirksligisten trennen sich
Sport Fußball regional Wege der Celler U17-Bezirksligisten trennen sich
16:27 09.01.2018
Celle

Unter anderem hätten noch zwei Begegnungen gegen den MTV Treubund Lüneburg II auf dem Plan gestanden, diese signalisierten aber früh, dass sie ihr Qualifikationsrecht nicht wahrnehmen würden. „Wir hätten natürlich lieber gespielt“, erklärt SG-Trainer Gunnar Bonk, der im Zusammenhang mit der Misere um die unbespielbaren Spielfelder anmerkt: „Wir waren das letzte Mal Ende Oktober auf dem Sportplatz. Das ist Wahnsinn.“

Denn nach einer erfolgreichen Hinrunde, die man als Zweiter abschloss, solle es so früh wie möglich wieder draußen weitergehen. „Die Hinrunde lief sehr gut, wir mussten nur eine Niederlage hinnehmen“, freut sich Bonk. „Wir haben nur einen kleinen Kader, dann haben aber auch alle mitgezogen. Die Jungs haben das sehr gut gemacht.“ Mit nur 15 Spielern, von denen die Hälfte dem jüngeren Jahrgang angehört, wolle man in der Rückrunde viel dazulernen: „Wir werden ohne Druck spielen, wir bleiben ja so oder so in der Liga“, so Bonk. Die Spielgemeinschaft aus Wohlde und Bergen kann sich entweder für die Landesliga qualifizieren oder in die Bezirksliga zurückkehren. „Jetzt können wir auch mal die Jungs spielen lassen, die sonst nicht so oft spielen“, erklärt Bonk.

Bonk sieht im Landkreis Celle dennoch ein allgemeines Problem: „Wir sind hier immer im sportlichen Nachteil, gerade gegenüber den Mannschaften aus dem Hamburger Raum“, so der Trainer. Die Hoffnungen ruhen auf einem Kunstrasenplatz in Celle.

Bereits in der Sommervorbereitung hatte Ihsan Gevci, Trainer der U17 der SG MTV Eintracht/TuS Celle FC angekündigt, die Mannschaft müsse sich nach dem Umbruch erst finden. Ein halbes Jahr später bestätigt sich mit Blick auf die Tabelle Gevcis Prognose, die Celler beendeten die sechsköpfige Bezirksliga-Staffel als Vorletzter. In der sogenannten „Abstiegsrunde“ werden sich die Herzogstädter nun in einer neu zusammengesetzten Staffel beweisen müssen, um das angepeilte Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Gevci zeigt sich zufrieden: „Diese Abstiegsrunde ist gut für uns. Da sehe ich uns leistungstechnisch auch. Viele Spieler müssen erst Fuß fassen in der Bezirksliga.“

Auch beim Saisonziel zeigt sich der Trainer optimistisch: „Spielerisch sollte das im Bereich des Machbaren liegen. Die anderen Mannschaften sind uns zudem alle bekannt.“ Bei den sechs Teams müssen die Celler mindestens Zweiter werden, um in der Bezirksliga zu bleiben. Dabei bekommt man nun mit der JSG Flotwedel und JSG Fuhsetal Konkurrenz aus dem Kreis. „Wir sind von Spiel zu Spiel stärker geworden und haben taktisch dazugelernt. Wir haben dann viel auf Ballbesitz gespielt, das hat auch super geklappt“, schildert Gevci die Hinrunde und erklärt, warum man nicht über den fünften Rang hinauskam: „Es hat im Abschluss nicht immer so gepasst.“

Neben dem Erreichen der Endrunde in der Halle steht die Vorbereitung im Fokus: „Wir hoffen auf eine gute Vorbereitung, so dass die Mannschaft noch stärker aus der Winterpause zurückkommt.“

Von Noah Heinemann

In der 1. Kreisklasse ist der Aufstiegskampf spannend wie lange Zeit nicht mehr. Die halbe Spielklasse bewirbt sich für die begehrten Aufstiegsplätze. Durch den Rückzug des SV Nienhagen aus der Kreisliga, kurz vor dem Start der Saison, wird es in dieser Saison drei Aufsteiger ins Celler Oberhaus geben.

09.01.2018

Die 1. Kreisklasse wird von vielen Fußballkennern als die Stärkste seit Jahren eingeschätzt. Diese Auffassung wird durch das dichte Spitzenfeld bestätigt, das bis Platz sieben reicht. Zu den größten Überraschungen zählt Aufsteiger ASV Faßberg, der sich anschickt, das Celler Unterhaus nur als Durchgangsstation zur Kreisliga zu nutzen. Die überragende Offensive des Aufsteigers mit Simon Krangemann (12 Treffer), Nemanjo Blagojevic (11), Behudin Krdzic und Damir Sirbegovic (je 9) ist für jeden Gegner unberechenbar. Und sie hat in vielen Spielen den Unterschied ausgemacht. Mehr als zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf sind die Verantwortlichen. Nach der überragenden Vorrunde sind die Ansprüche beim ASV entsprechend gestiegen. „Alles andere als der Aufstieg wäre nach der tollen Hinrunde eine Enttäuschung“, meint Trainer Ronnie Wolff.

09.01.2018

Der Eklat beim Nienhäger Hallenturnier wird für die Übeltäter ein Nachspiel haben. Michael Laue, Fußball-Abteilungsleiter beim VfL Wathlingen, kündigte nach Rücksprache mit dem Gesamtvorstand Konsequenzen an, nachdem einige Wathlinger Zuschauer, die selbst auch für den Klub kicken, kurdische Spieler des FC Firat Bergen und des TuS Hermannsburg rassistisch beleidigt hatten.

Oliver Schreiber 08.01.2018