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Fußball regional Zwei Heimspiele für MTV Eintracht Celle in 48 Stunden
Sport Fußball regional Zwei Heimspiele für MTV Eintracht Celle in 48 Stunden
15:10 30.03.2018
Von Oliver Schreiber
Celle

Der Blick auf die Tabelle genügt, um die Notwendigkeit von zwei Siegen zu belegen. Delmenhorst und Sulingen liegen auf den beiden Plätzen unmittelbar vor der Abstiegszone, der MTVE hat als Vorletzter sieben beziehungsweise acht Punkte Rückstand auf seine beiden Widersacher. Die Celler könnten also sowohl Sulingen als auch Mitaufsteiger Delmenhorst noch tiefer mit in den Sumpf ziehen und gleichzeitig selbst wieder näher ans rettende Ufer krabbeln. „Alle drei Mannschaften haben natürlich Druck. Wir dürfen uns davon aber nicht verrückt machen lassen. Vielmehr freuen wir uns darauf, endlich mal wieder vor unseren eigenen Fans spielen zu dürfen“, sagt Wirtz.

Der letzte Auftritt vor heimischen Publikum ist schon eine ganze Weile her. Am 11. November setzte es trotz starker Leistung eine unglückliche 1:2-Niederlage gegen Spitzenreiter SC Spelle-Venhaus. Damals investierte die junge Eintracht-Truppe viel – und stand am Ende doch wieder mit leeren Händen da. „Das zieht sich leider wie ein roter Faden durch die ganze Saison und war auch zuletzt in Northeim wieder der Fall. Da fehlt uns dann einfach auch mal das Quäntchen Glück, um zumindest mal einen Punkt mitzunehmen“, meint Wirtz, der noch um die Einsätze von Adrian Zöfelt (Oberschenkelprellung), Christopher Nachtwey (Rückenblockade) und Malte Marquardt (Platzwunde) bangt.

Seine Hoffnung ist durchaus begründet. Denn auch Delmenhorst und Sulingen sind wie die Blau-Weißen mit nur einem Zähler aus drei Partien ins Fußballjahr gestartet. Das Trio wartet also auf den ersten Pflichtspielsieg 2018. Der heutige Gegner Delmenhorst hat ein relativ reifes Team, das sehr aggressiv zu Werke geht und dem Gegner kaum Luft zum Atmen lässt. Zudem hat Atlas eine große Fanschar im Rücken, auch in Celle werden wieder zahlreiche Schlachtenbummler erwartet. Die Sulinger verteidigen sehr kompakt und geschickt und haben sogar weniger Gegentore hinnehmen müssen als Ligaprimus Spelle. Dafür hapert‘s aber in der Offensive mit erst 18 Treffern in 18 Spielen. Das verbindet sie mit den Cellern, die nur dreimal mehr einnetzten, aber eben auch schon 40 Gegentore kassierten.

Doch zuletzt zeigte sich die Wirtz-Elf defensiv sehr gut organisiert. „Das Spiel gegen den Ball war in Northeim richtig gut. Daran müssen wir anknüpfen. Aber wir werden sicherlich in beiden Spielen offensiver agieren, weil wir auf den Dreier gehen müssen. Die Jungs sind trotz der fehlenden Erfolgserlebnisse gut drauf, hoch motiviert und total engagiert. Und irgendwann wirst du für deinen Aufwand auch belohnt. Ich hoffe, dass ist in den beiden Heimspielen der Fall“, so Wirtz. Ostern ist schließlich ein idealer Zeitpunkt für ein kleines Wunder. Und für neue Hoffnung.

„Ich bin mir schon jetzt sicher, dass diese Ehrung immer eine meiner schönsten Aufgaben als Oberbürgermeister sein wird.“ Diese Worte hatte Jörg Nigge im vergangenen Jahr – wenige Tage nach seiner Amtseinführung als Stadtoberhaupt – bei der Sportlerehrung 2017 gewählt. Gestern Abend schritt er zum zweiten Mal zur Tat, um die 64 erfolgreichsten Aktiven der Stadt Celle auszuzeichnen. Das allerdings in einem etwas kleinerem Rahmen. Über den großen Festsaal des Schlosses hin zur Alten Exerzierhalle am neuen Rathaus ist die Sportlerehrung inzwischen im altehrwürdigen Ratsherrensaal des Alten Rathauses angekommen. „Ein kleiner aber feiner und, wie ich finde, ein sehr würdiger Rahmen“, wie Nigge meinte.

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Die sechste Niederlage hintereinander war dann doch eine zu viel. Zwei Tage nach der sang- und klanglosen 0:3 Derbypleite beim TuS Celle FC erklärte Stephan Bergmann, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SC Wietzenbruch, am Dienstag seinen Rücktritt. Ein Schritt, der nach dem sportlichen Sturzflug des so furios in die Saison gestarteten Aufsteigers nicht wirklich überraschend kommt.

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