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Fußball überregional Das bringt der Donnerstag bei der Frauenfußball-WM
Sport Fußball überregional Das bringt der Donnerstag bei der Frauenfußball-WM
07:41 13.06.2019
Nach dem Sieg über Spanien in Valenciennes geht es für die deutschen Nationalspielerinnen bei der WM weiter zum dritten Spiel in Montpellier gegen Südafrika. Foto: Sebastian Gollnow Quelle: Sebastian Gollnow
Lille

Lille (dpa) - Die deutschen Fußballerinnen brechen heute zu ihrem dritten WM-Etappenziel auf. Um 14.00 Uhr geht es mit einem Charter-Flug von Lille nach Montpellier, wo die Mannschaft gegen 15.30 Uhr landen soll.

In der südfranzösischen Stadt unweit der Mittelmeerküste ist sie im Hotel «Crowne Plaza» untergebracht. Am 17. Juni (18.00 Uhr) steht dort das letzte Gruppenspiel gegen Südafrika auf dem Programm. Schon mit einem Unentschieden wäre das deutsche Team als Gruppenerster für das Achtelfinale qualifiziert.

Diese gute Ausgangsposition verschaffte sich die Mannschaft von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg mit einem Sieg über Spanien. Sara Däbritz sorgte mit ihrem Tor in der 42. Minute für das zweite 1:0 im zweiten WM-Spiel.

Ohne die verletzte Spielmacherin Dzsenifer Marozsan (Zehenbruch) tat sich die deutsche Elf gegen ballsichere, aber abschlussschwache Spanierinnen vor allem im ersten Durchgang lange schwer. Kämpferisch machte das Team die Defizite aber wett.

«Zwei Spiele, zwei Siege. Diese sechs Punkte kann uns keiner mehr nehmen», bilanzierte die Bundestrainerin. «Ich bin total stolz auf die Mannschaft. Sie musste an ihre Grenzen gehen, und ist an ihre Grenzen gegangen», ergänzte die 51-Jährige.

Was passiert sonst noch?

In der Gruppe B, in der auch die deutsche Mannschaft spielt, treffen Südafrika und China aufeinander. Bei der Partie in Paris (21.00 Uhr) brauchen beide Teams nach ihren Auftaktniederlagen einen Sieg, um noch realistische Chancen auf ein Weiterkommen zu haben. Bereits um 18.00 Uhr spielt in der Gruppe C in Montpellier Australien gegen Brasilien.

Zwei Spiele, zwei Siege: Die deutschen Fußball-Frauen setzen sich auch ohne ihre verletzte Spielmacherin Marozsan gegen Spanien durch. Das Team von Voss-Tecklenburg beweist Widerstandskraft, zeigt Willen und Durchsetzungsvermögen.

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