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Fußball überregional Remis in Düsseldorf: VfL verpasst Sprung an die Spitze
Sport Fußball überregional Remis in Düsseldorf: VfL verpasst Sprung an die Spitze
22:41 13.09.2019
Düsseldorfs Robin Bormuth (r) und Wolfsburgs Wout Weghorst kämpfen um den Ball. Foto: Marius Becker Quelle: Marius Becker

Das Team des neuen Trainers Oliver Glasner kam am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Niko Gießelmann brachte die Rheinländer in der 16. Minute in Führung, VfL-Torjäger Wout Weghorst (29.) gelang vor 36.758 Zuschauern der Ausgleich. Wolfsburg rückte zunächst auf den zweiten Tabellenplatz vor, Düsseldorf belegt vor den weiteren Partien des vierten Spieltages den elften Rang.

Gießelmanns Hammer war allerdings irregulär. Vor der Führung war der Ball im Aus gewesen, der Videoschiedsrichter überstimmte den Unparteiischen Manuel Gräfe aber nicht.

Die erste Chance der Partie gehörte den Wolfsburgern, die auf die verletzten Xaver Schlager, John Anthony Brooks und Koen Casteels im Tor verzichten mussten. Maximilian Arnolds Schuss ging aber am Tor vorbei (3.). Anschließend entwickelte sich eine offene Partie. Beide Mannschaften attackierten früh und suchten mutig den Weg nach vorne.

Etwas Glück hatten die Rheinländer, die in Alfredo Morales und André Hoffmann ebenfalls zwei angeschlagene Spieler ersetzen mussten, dann in der Entstehung ihres Führungstores. Vor dem wuchtigen Linksschuss von Gießelmann war der Ball wohl mit vollem Umfang in Aus. «Das ist schon sehr ärgerlich», sagte Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke in der Halbzeit bei DAZN: «Wir haben den Video-Schiedsrichter eingeführt, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, und der ist dann nicht in der Lage, das zu erkennen.»

Knapp eine Viertelstunde später sorgte Weghorst für den Ausgleich, nachdem sich Josip Brekalo über rechts sehenswert durchgesetzt hatte. Für den Angreifer, den Funkel vor der Partie als «Fixpunkt im Offensivspiel» des VfL bezeichnet hatte, war es das vierte Saisontor und der achte Treffer im saisonübergreifend achten Ligaspiel.

Die gut in die Saison gestarteten Wolfsburger profitierten auch in dieser Partie vor allem von ihrer individuellen Klasse. Die Fortuna hielt gut mit, ging nicht unverdient in Führung und war in der ersten Halbzeit insgesamt die engagiertere und aggressivere Mannschaft.

Sowohl die Fortuna als auch der VfL versuchten nach der Pause weiter, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und so zum zweiten Tor zu kommen - zunächst aber mit überschaubarem Erfolg. Klare Chancen gab es auf beiden Seiten nicht, die Partie spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Beiden Teams fehlten die Ideen, in einer ereignisarmen Schlussphase gelang keinem der Teams mehr der entscheidende Angriff.

Sie sind die vier besten Teams der vergangenen Saison. Sie vertreten die Bundesliga in der europäischen Meisterklasse. Am 4. Spieltag sorgen sie für den Super-Samstag. Leipzig empfängt Bayern, Dortmund spielt daheim gegen Leverkusen.

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