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Fußball überregional Klopp nach 4:3 gegen Salzburg: Schlag ins Gesicht bekommen
Sport Fußball überregional Klopp nach 4:3 gegen Salzburg: Schlag ins Gesicht bekommen
09:11 03.10.2019
Trainer Jürgen Klopp (r) erlebte mit dem FC Liverpool ein schwieriges Spiel. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa Quelle: Georg Hochmuth
Salzburg

Beim 4:3 (3:1) über Red Bull Salzburg hatte Klopps Team zwischenzeitlich eine 3:0-Führung verspielt, ehe Mohamed Salah in der 69. Minute den Heimerfolg sicherte.

«Es war eine ganz wichtige Lektion, die wir heute bekommen haben. Heute haben wir einen schönen Schlag ins Gesicht bekommen von Salzburg», sagte Klopp im TV-Sender Sky. «Ich bin ganz glücklich, dass wir die Lektion praktisch im Spiel noch regeln konnten.» Der Spitzenreiter der Premier League schien nach Treffern von Sadio Mané (9.), Andrew Robertson (25.) und Salah (36.) die ersten drei Punkte in der Gruppe nach dem 0:2 beim SSC Neapel schon sicher zu haben.

Doch der Ex-Hamburger Hee-Chan Hwang (39.), Takumi Minamino (56.) und Erling Haland (60.) glichen für den österreichischen Meister aus. «Wir haben dann am Ende zu hektisch gespielt», stellte Klopp fest. Das Problem sei gewesen, dass «wir zu viele Bälle hektisch abgegeben haben, anstatt das Spiel wirklich aktiv zu kontrollieren.»

Abwehrchef Virgil van Dijk lobte das Pressing der Salzburger. Der Niederländer sah den nervenaufreibenden Spielverlauf auch als Warnung für die weitere Saison. «Für uns war es ein Zeichen, dass wir uns noch ziemlich verbessern müssen. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass wir drei Gegentore kassiert haben», sagte van Dijk beim Streaming-Anbieter DAZN.

Die mit einem 6:2 gegen KRC Genk gestarteten Salzburger zeigten, dass sie eine Chance auf das Weiterkommen besitzen. «Wir können stolz sein auf die Leistung in der zweiten Halbzeit. Da haben wir gesehen, dass wir mit der vielleicht besten Mannschaft der Welt an der Anfield Road mitspielen können», sagte Trainer Jesse Marsch. Kapitän Andreas Ulmer meinte: «Das Spiel wird immer in Erinnerung bleiben.»

Urgestein Friedhelm Funkel bestreitet sein 500. Bundesligaspiel als Trainer. Der Coach von Fortuna Düsseldorf ist der Trainer mit den sechstmeisten Partien in der Eliteliga. Bis zum Saisonende könnte er auch Udo Lattek (523) und Thomas Schaaf (524) einholen.

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