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Fußball überregional Auch Schweiz und Dänemark lösen Ticket für EM 2020
Sport Fußball überregional Auch Schweiz und Dänemark lösen Ticket für EM 2020
22:51 18.11.2019
Dänemarks Jens Styger-Larsen (r) und der Ire Edna Stevens kämpfen um den Ball. Foto: Peter Morrison/AP/dpa Quelle: Peter Morrison

Berlin (dpa) - Die Schweiz und Dänemark haben sich als 18. und 19. Team für die Fußball-Europameisterschaft 2020 qualifiziert.

Mit einem 6:1 (1:0)-Sieg beim krassen Außenseiter Gibraltar sicherten sich die Eidgenossen das EM-Ticket am Montagabend und mit nunmehr 17 Punkten zugleich den Sieg in der umkämpften Gruppe D.

Martin Braithwaite bescherte Dänemark beim 1:1 (0:0) in Irland mit seinem Treffer in der 73. Minute das ersehnte EM-Ticket. Den Gastgebern reichte das Remis durch den späten Treffer von Matt Doherty (85.) allerdings nicht. Mit 16 Zählern wurden die Dänen Gruppen-Zweiter. Irland (13) muss in die Playoffs.

Cedric Itten vom FC St. Gallen brachte die Schweiz im zehnten und letzten Qualifikationsspiel in der 10. Minute in Führung. Die weiteren Treffer erzielten der Augsburger Ruben Vargas (50.), Christian Fassnacht (57.), Loris Benito (75.), erneut Itten (84.) und Granit Xhaka (86.). Für die Gastgeber traf Reece Styche (74.).

An diesem Dienstag kämpfen Wales, Ungarn und die Slowakei in der Gruppe E um das 20. von 24 Tickets; die restlichen vier Plätze werden in den Playoffs ausgespielt.

Die Verpflichtung von Markus Gisdol als Trainer des 1. FC Köln hatte sich nach Absagen zuvor abgezeichnet. Die Rückkehr des früheren FC-Profis Horst Heldt nach Köln als Sportchef kam dagegen zumindest zum jetzigen Zeitpunkt überraschend.

18.11.2019

Der letzte Kraftakt heißt Nordirland. Joachim Löw will ein kompliziertes Jahr positiv zu Ende bringen. Der Gruppensieg vor dem ewigen Rivalen Niederlande wäre ein starkes Signal vor der EM 2020. Fan-Debatten oder Los-Regeln interessieren den Bundestrainer nicht.

18.11.2019

Die Fan-Kritik ist hör- und sichtbar: Zu wenig Attraktivität, zu viele Spiele, zu hohe Preise, zu viel Marketing. Plätze bei Länderspielen bleiben leer. Bundestrainer Löw setzt auf den Turnier-Effekt: «Das zieht wieder an.» Kroos sieht noch WM-Nachwehen.

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