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Fußball überregional Wie stark ist Eintracht-Gegner Salzburg ohne Haaland?
Sport Fußball überregional Wie stark ist Eintracht-Gegner Salzburg ohne Haaland?
06:01 20.02.2020
Trainer Adi Hütter (M.) trifft mit Eintracht Frankfurt auf Red Bull Salzburg. Foto: Arne Dedert/dpa Quelle: Arne Dedert
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Salzburg

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurt will im Hinspiel des Sechzehntelfinals der Europa League am heutigen Donnerstagabend (18.55 Uhr/DAZN) die Grundlage für das Weiterkommen gegen Red Bull Salzburg legen.

Für Eintracht-Trainer Adi Hütter stehen die Chancen gegen seinen Ex-Club, bei dem er Spieler und Trainer gewesen ist, bei 50:50. Das Rückspiel wird in einer Woche ausgetragen.

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PLUSPUNKTE FÜR DIE EINTRACHT: Nachdem der österreichische Fußball-Meister in der Winterpause Topstürmer Erling Haaland (Borussia Dortmund) und den Japaner Takumi Minamino (FC Liverpool) verkauft hat, sind die Erfolgschancen der heimstarken Gastgeber auf jeden Fall gestiegen. Haaland schoss für den BVB zuletzt ein Tor beim 4:0 im Bundesligaspiel gegen die Eintracht und zuletzt beide Treffer beim 2:1-Sieg der Dortmunder in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. Außerdem verlor Salzburg das vergangene Liga-Heimspiel gegen den Linzer ASK (2:3) und hat nach der Winterpause bisher nur zwei Pflichtpartien absolviert. Frankfurt bestritt bereits sechs Spiele.

DIE STÄRKEN VON SALZBURG: «Die Abgänge tun sicher weh. Doch es hat sie immer ausgezeichnet, diese ersetzen zu können», sagte Hütter. Zum Salzburger Kader gehören noch starke Profis. So werden voraussichtlich Patson Daka und Hee-chang Hwang im Sturm stehen, die bereits das Angriffsduo in der Champions League beim FC Liverpool (3:4) gebildet hatten. Überhaupt gehört das schnelle Spiel nach vorn und das Pressing zu den Stärken der vom US-Coach Jesse Marsch trainierten Mannschaft.

BEGEGNUNG MIT DER VERGANGENHEIT: Für Hütter und die Ex-Salzburger Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker ist es ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verein. «Wir würden lügen, wenn wir sagen würden, dass es ein ganz normales Spiel für uns sei», sagte Hütter, er betonte aber: «Es ist trotzdem Eintracht Frankfurt gegen Red Bull Salzburg.» Von 1993 bis 2000 war er Profi beim Vorgängerclub SC Austria Salzburg und in der Saison 2014/15 als Trainer tätig. «Ich habe in Salzburg sehr viele Erkenntnisse und zwei Titel gewonnen», sagte der 50 Jahre alte Österreicher. «Die Zeit hat meine Sicht auf den Fußball verändert. Früher war ich ein reiner Ballbesitztrainer, dort habe ich viel über das Spiel gegen den Ball gelernt.»

Nach dem Eklat um Portos Moussa Marega haben sich viele Sportler und Funktionäre gegen Rassismus positioniert. Trainer Peter Bosz, der am Donnerstag mit Leverkusen gegen Porto spielt, würde sein Team bei einem solchen Fall vom Platz holen. Sein Kollege bezweifelt das.

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