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Handball Im Angriff kein Durchblick
Sport Sport regional Handball Im Angriff kein Durchblick
16:22 02.09.2018
Von Uwe Meier
Altencelles Mareike Kinder und Co. hatten gegen Hollenstedt im Angriff große Probleme.Dem Aufsteiger unterliefen bei der Oberliga-Premiere zu viele Fehler in der Offensive. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Beim Blick auf das Spielergebnis schüttelt Trainer Thorsten Dralle auch am Tag nach dem Saisonauftakt den Kopf. „Spielerisch gesehen war das eigentlich gar nicht so deutlich“, meinte der Coach des Handball-Oberligisten SV Altencelle. Doch letztlich gibt das Resultat einen deutlichen Eindruck darüber, dass im Spiel beim TuS Jahn Hollenstedt richtig etwas schief gelaufen sein musste. 13:28 (7:10) hieß es aus Sicht der Altencellerinnen bei ihrer Oberligapremiere. Gut geht anders.

Zwei Hauptaufgaben hatte Dralle seinem Team mit auf den Weg gegeben. Eine davon war, Hollenstedts Kreismitte möglichst aus dem Spiel zu nehmen. Die andere lautete, im Angriff keine Fehler zu machen. „In der Defensive haben wir das gut gelöst“, sah Dralle trotz der deftigen Schlappe und 28 Gegentore noch positive Aspekte. Was allerdings nicht geklappt hatte, war die Umsetzung der Vorgaben in der Offensive. Irgendwie fehlte den Altencellerinnen dort der Durchblick. „Was wir vorne gezeigt haben war grausam“, lautete dann auch das Urteil des SVA-Coaches, „da hat es überhaupt nicht funktioniert. 13 Tore sind natürlich einfach viel zu wenig.“

Beide Mannschaften hatten überaus nervös begonnen. Zahlreiche leichte Ballverluste kennzeichneten auf beiden Seiten die Aktionen. „Das war wie verhext“, meinte Dralle. „Beide Teams haben nicht ins Spiel gefunden und haben extrem viele Fehler im Spielaufbau.

Erst in der achten Minute fiel der erste Treffer der Partie für Hollenstadt. Die Altencellerinnen mussten bis zur 10 Minuten warten, ehe der insgesamt sechsfachen Torschützin Stephanie Witte das 1:3 gelang. Immerhin blieb die Partie halbwegs offen. Zwar zogen die Gastgeberinnen zwischenzeitlich auf 10:4 (24.), dennoch war aus Dralles Sicht zu diesem Zeitpunkt noch alles in Ordnung. Immerhin kämpfte sich sein Team wieder heran. Beim 7:10 zur Pause war noch alles möglich, zumal Altencelle nach dem Wechsel nachlegte und trotz einer zwischenzeitlichen Unterzahl auf 10:11 (34.) und 11:12 (39.) verkürzte.

Was dann allerdings passierte, bezeichnete Dralle als einen „kompletten Blackout“. Neun Minuten lang blieb sein Team ohne eigenen Torerfolg. Dafür lud man den Gegner durch eigene fehlerhafte Aktionen im Angriff zum Konterspiel ein. Zudem machte Hollenstedts Torhüterin Janine Schwarz einige hochkarätige Chancen zunichte. „Sie hat uns auch ein bisschen den Zahn gezogen“, so der SVA-Coach. Wie auch immer: Die Gastgeberinnen bestraften die Altenceller Fehler postwendend und sorgten zwischen der 40. und 49. Minuten mit einem 9:0-Lauf zum 21:11 (49.) für klare Verhältnisse.

„Wir müssen uns daran gewöhnen, dass in der Oberliga Fehler sofort bestraft werden“, sagt Dralle. „Aber wir haben ja in der kommenden Wochen in unserem ersten Heimspiel bereits die Chance, es besser zu machen.“

SV Altencelle: Mohring – Häring (1), Lübbers, Gerberding, Kinder (1), Sina Gadau (2), Makenthun (1), Sarah Gadau, Bahls (2), Witte (6/4), Voltmer, Möller.

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