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Handball Garßen empfängt starken Verfolger
Sport Sport regional Handball Garßen empfängt starken Verfolger
17:12 08.02.2019
Im Kreisderby gegen Oldau-Ovelgönne braucht Isabell Colditz (Mitte) vonder HSG Lachte-Lutter einen guten Tag. Darauf hofft zumindest ihr Trainer.
Celle

In der Handball Landesliga der Frauen empfängt die HSG Lachte-Lutter TuS Oldau-Ovelgönne zum nächsten Derby. TuS Bergen muss sich mit dem Spitzenteam des HV Lüneburg auseinandersetzen. Der SV Garßen-Celle will MTV Eyendorf auf Distanz halten, während der SV Altencelle II sich die Punkte beim MTV Ashausen/Gehrden sichern will.

HSG Lachte-Lutter – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 16 Uhr)

Nach zwei Siegen hintereinander ist die Stimmung in Oldau bestens. „Wir haben zweifellos Selbstvertrauen getankt. Aber das ist auch eine gefährliche Situation. Wenn wir uns auf das Spiel in Lachendorf nicht voll fokussieren, kann de eine böse Überraschung geben“, warnt TuS-Trainer Freddy Hövermann. Nur ungern denkt er an das Hinspiel zurück, das sein Team in eigener Halle überraschend mit 20:24 verlor. Zudem fallen mit Vivien Herzig und Jenny Kleinert zwei Abwehrspielerinnen aus.

In Lachendorf ärgerte man sich mächtig darüber, dass der sicher geglaubte Sieg beim SVA II in der Schlussminute noch aus den Händen gegeben wurde. „Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit. Leider haben wir uns für unser wirklich gutes Spiel in den ersten 30 Minuten nicht belohnt“, ärgerte sich HSG-Trainer Holger Heinrich. Er hofft darauf, dass Top-Torjägerin Annabell Colditz einen guten Tag erwischt, denn eine Niederlage gegen Oldau dürfen sich die abstiegsgefährdeten Lachendorferinnen eigentlich nicht erlauben.

SV Garßen-Celle – MTV Eyendorf (Sonntag, 16 Uhr)

Die Garßenerinnen würden ihren 28:26-Hinspielerfolg gerne wiederholen, denn damit wäre das Michelmann-Team weiterhin an der Tabellenspitze. Doch der Tabellenfünfte aus Eyendorf ist ein äußerst ernst zu nehmender Gegner. „Die haben einen guten Rückraum und stellen mit Philine Knopp die Spielerin mit der zweitbesten Torquote der Liga. Da muss unser Mittelblock schon mächtig aufpassen“, warnt Michelmann, der dem MTV eine solide 6:0-Deckung entgegenstellen will. „Wichtig ist, dass wir in unser Tempospiel kommen“, so der SVG-Coach, dem voraussichtlich ein elfköpfiger Kader zur Verfügung steht.

TuS Bergen – HV Lüneburg (Samstag, 19.30 Uhr)

„Ganz so prickelnd sieht es bei uns gerade nicht aus“, sagt Bergens Trainer Detlef Janke vor dem schweren Spiel gegen den HV Lüneburg. Er knabbert noch ein wenig an der letzten nicht einkalkulierten Niederlage bei TuS Oldau-Ovelgönne. Zudem musste er gerade eine Hiobsbotschaft verkraften: Rückraumspielerin Katharina Harms fällt aufgrund einer Knieverletzung für den Rest der Saison aus. Dafür liegt immerhin ein Einsatz von Kreisspielerin Jennifer Kautz im Bereich des Möglichen. „Im Mittelblock und Rückraum wird es bei uns definitiv Umstellungen geben“, kündigt Janke an.

Er will auf jeden Fall das schnelle Gegenzugspiel der Lüneburgerinnen verhindern. „In diese Falle dürfen wir nicht tappen“, sagt der TuS Coach, der ansonsten auf eine offensive Verteidigung setzt. Doch um dem großen Meisterschaftsfavoriten aus Lüneburg die Punkte abzujagen, muss bei Bergen schon alles passen.

MTV Ashausen/Gehrden – SV Altencelle II (Samstag, 17 Uhr)

Eigentlich sind diese Punkte Pflicht für den Altenceller Aufsteiger. Die Gastgeberinnen haben in der laufenden Saison wahrlich noch keine Bäume ausgerissen und stehen mit mageren vier Pluspunkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch beim SVA II backt man momentan ganz kleine Brötchen. „Aufgrund unserer spielerischen Defizite sehen wir uns eher in der Außenseiterrolle“, sagt Trainerin Luisa Grimm.

Etwas mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewann der SVA vor vierzehn Tagen zurück, als man nach einem Sieben-Tore-Rückstand in den Schlussekunden noch ein Remis gegen die HSG Lachte-Lutter rettete. „Wir müssen hochkonzentriert sein und wollen in Ashausen an diese spielerische Steigerung anknüpfen“, so Grimm.

Von Jochen Strehlau

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