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Handball Karneval in Oldau
Sport Sport regional Handball Karneval in Oldau
16:09 04.02.2019
Meike Weyeneth (links) war Dreh- und Angelpunkt im Oldauer Spiel. In dieser Szene hat sie sich gegen Bergens Sabrina Wellmann durchgesetzt und strebt einem Torerfolg entgegen. Quelle: David Borghoff
Oldau

Mag auch am vergangenen Wochenende der Karneval in Bergen Einzug gehalten haben, beim TuS Oldau-Ovelgönne wurde er beinahe noch ausgiebiger gefeiert. Allerdings erst nach dem 22:20 (9:9) Derby-Sieg gegen den favorisierten Kreisrivalen vom TuS Bergen.

Gastgeberinnen mit viel Leidenschaft

Ein Erfolg, der letztlich in Ordnung ging. Denn das Hövermann-Team legte nicht nur die größere Leidenschaft an den Tag, sondern lieferte auch eine ansprechende Gesamtleistung ab. „Unser gutes Rückzugsverhalten war der Schlüssel zum Sieg. Wir haben 60 Minuten an uns geglaubt. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Festung Oldau nur schwer zu stürmen ist“, freute sich Trainer Hövermann.

Schwungvolles Spiel vor großer Kulisse

Vor großer Kulisse hatte sich von Beginn an ein schwungvolles Spiel auf Augenhöhe entwickelt, das bis zur letzten Minute auf Messers Schneide stand. Die Gastgeberinnen, die immer wieder von der stark aufspielenenden „Leaderin“ Meike Weyeneth angetrieben wurden, hatten in der ersten Hälfte Pech mit zahlreichen Holztreffern. Auf der anderen Seite gelang es Bergen nicht, eine 8:6-Führung (22.) zu behaupten.

Bergens Jennifer Kautz muss verletzt raus

In der harten, aber nicht unfairen Begegnung verletzte sich zudem Bergens Kreisspielerin Jennifer Kautz schon früh schwer am Wurfarm und konnte die Partie nicht fortsetzen. „Insgesamt haben wir unter Form gespielt, schlechte Abschlüsse gezeigt und sind nie ins Tempospiel gekommen. Im Positionsangriff konnten wir dann die aufmerksame Oldauer Deckung nicht knacken“, lautete das Fazit von Gästetrainer Detlef Janke.

Schlussphase sorgt für reichlich Spannung

So blieb es überaus eng und das Spiel wurde zunehmend spannender. Vom 10:10 (33.) bis zum 18:18 (51.) wechselten die Ein-Tore-Führungen hin und her. Dann wurde es auf der Platte zunehmend hektisch, mehrfach musste das Spiel aufgrund von Verletzungen unterbrochen werden. Erstmals führte Oldau bei 20:18 (52.) mit zwei Toren, doch Bergen glich zum 20:20 (59.) aus. 75 Sekunden vor Ende brachte Miriam Fieker ihr Team wieder mit 21:20 in Front. „Wir haben dann nicht die Ruhe gehabt, den letzten Angriff geduldig auszuspielen. Das passte zum Spiel“, ärgerte sich Gästetrainer Jahnke. So gelang Neuzugang Andrea Obieglo trotz offener Manndeckung in der Schlusssekunde noch das umjubelte 22:20.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam – T. Adam, Schulz (7), A. Dümeland, Fieker (3), L. Dümeland (2/1), Engel, Eickhoff, Weyeneth (4), Obieglo (3), Kleinert, Maya (3).

TuS Bergen: Wernert, Döhler – Harms (2), H. Müller (2), P. Müller (1), Kautz (1), Wellmann (5), Janice Bremer (5/3), Sandvoß (1), Borges (1), Schuba, Könnecke, Jasmin Bremer (2).

Von Jochen Strehlau

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