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Handball Lachte-Lutter wird für Oldau zum Albtraum
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16:50 11.02.2019
Die Lachendorferin Annabell Colditz (am Ball) setzt sich gegen die Oldauerinnen Larissa Dümeland (links) und Sophie Schulz durch. Rechts: Lachte-Lutters Helke Weber. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Handball-Landesliga der Frauen hat SV Garßen seine Tabellenführung mit einem beeindruckenden Sieg gegen MTV Eyendorf verteidigt. Mit vier Toren Vorsprung entschied HSG Lachte-Lutter das Derby gegen TuS Oldau-Ovelgönne überraschend sicher für sich. TuS Bergen und SV Altencelle II mussten herbe Niederlagen einstecken.

SV Garßen-Celle – MTV Eyendorf 36:26 (19:12)

So einfach lassen sich die Garßenerinnen vom immer stärker aufkommenden HV Lüneburg nicht von der Tabellenspitze verdrängen. „Mit dieser Leistung haben wir ein Achtungszeichen gesetzt. Wir haben über die vollen 60 Minuten richtig Qualität auf die Platte gebracht“, unterstrich SVG-Trainer Felix Michelmann.

Sein Team drückte voll aufs Tempo und zeigte eine hervorragende Chancenverwertung. Und auch die Abwehr stand bis auf einen kleinen Hänger Mitte der zweiten Halbzeit sehr gut. „Nach einer kurzen Auszeit haben wir uns schnell wieder stabilisiert und sind bis auf zwölf Tore Vorsprung davongezogen. Auch im Positionsangriff haben wir überzeugt“, freute sich der SVG-Coach über die geschlossene Mannschaftsleistung. „Alle Feldspielerinnen haben Tore gemacht. Jeder hat sich voll reingehängt. Da will ich niemanden hervorheben“, so Michelmann. Er bangt allerdings um Marie Danz, die sich möglicherweise ernsthaft am Handgelenk verletzt hat.

SV Gaßen: Körner/Peschel – Mummert (7/7), Müller (5), Schulz (2), Wagner (3), Zywicki (2), Danz (1), Zymmek (6), Minskowski (7), Meier (3).

HSG Lachte-Lutter – TuS Oldau/Ovelgönne 29:25 (13:10)

Die HSG Lachte-Lutter wird für TuS Oldau/Ovelgönne zum Angstgegner. Auch im dritten Pflichtspiel der Saison (inklusive Pokal) setzte es eine Niederlage – und diese ging völlig in Ordnung. Während die gut eingestellten und im Angriff deutlich verbesserten Lachendorferinnen ihr wohl bestes Saisonspiel ablieferten, funktionierte bei den Gästen eigentlich nichts so richtig. „Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff gefunden und sind nie in unser Tempospiel gekommen“, stellte der ernüchterte TuS-Trainer Freddy Hövermann fest.

Die hochmotivierten Gastgeberinnen waren in allen Belangen einfach eine Spur besser und hatten mit einem schnellen 5:1 (6.) auch den perfekten Start. So lag Lachendorf, das sich nicht aus dem Konzept bringen ließ, immer mit drei oder vier Toren in Führung.

Spätestens nach der Roten Karte mit Matchstrafe gegen Sophie Schulz (41.) war für die Gäste aus Ovelgönne dann die Messe gelesen. „Kompliment an meine Mannschaft. Das waren zwei unglaublich wichtige Punkte im Abstiegskampf“, freute sich der zufriedene HSG-Trainer Holger Heinrich.

HSG Lachte-Lutter: Schüpfer/Hahlbohm – Eschborn (1), A. Colditz (11/2), Wottschel (2), Heuer, Friedhoff (7/1), Winkelmann, L. Klein, Weber (4/1), S. Klein, J. Colditz (4).

Tus Oldau-Ovelgönne: I. Adam/Isensee – T. Adam, Schulz (5), A. Dümeland (1), L. Dümeland (8/6), Fieker, Engel, Weyeneth (5), Schulz (1), Ivanova (2), Obieglo (1), Maya (2).

TuS Bergen – HV Lüneburg 14:22 (7:9)

Der Zug nach ganz oben ist für das Team von Trainer Detlef Janke nach der Niederlage gegen das Spitzenteam aus Lüneburg erst einmal abgefahren. „In der ersten Halbzeit haben wir noch gut dagegengehalten. Insgesamt waren aber unsere Mittel zu begrenzt, um diesem Gegner Paroli zu bieten“, musste TuS-Trainer Detlef Janke zugeben. Er konnte nur mit der Deckungsleistung seines Teams zufrieden sein. „Zu unseren Problemen im Angriff kamen dann auch noch technische Fehler, die Lüneburg mit seinen Kontern in der zweiten Halbzeit gnadenlos ausgenutzt hat. Letztlich hatten wir keine Chance“, so Janke.

TuS Bergen: Wernert/Döhler – Becker, H. Müller, Rodehorst, Kautz(1), Wellmann (3), P. Müller, J. Bremer (6/4), Sandvoß (3), Borges (1), Schuba, Könnecke, J. Bremer.

MTV Ashausen/Gehrden – SV Altencelle II 20:14 (8:8)

Die dunklen Vorahnungen von SVA-Trainerin Luisa Grimm sollten sich bewahrheiten. Beim Aufsteiger läuft es einfach nicht mehr. Nur eine Halbzeit lang konnte das mit nur acht Feldspielerinnen angetretene Team mit dem Tabellenvorletzten zumindest kämpferisch mithalten. Doch kurz vor dem Pausenpfiff war die zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung des SVA dann ganz dahin.

„Nach der Halbzeit haben wir komplett den Faden verloren. Zur Flut von technischen Fehlern kamen nun auch jede Menge schlechte Abschlüsse, so dass wir immer höher in Rückstand geraten sind und dem Gegner nichts mehr entgegensetzen konnten“, so die enttäuschte Grimm.

SV Altencelle II: Stanke – Schneeberger (1), Harpeng (1/1), Henze, Dubowy (4/2), Möller (3), Baumgart (1), Flemming (2), Lauber (2).

Von Jochen Strehlau

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