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Handball Überlegenheit, Aufholjagd und Untergang
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17:08 25.03.2019
Garßens Janine Müller (beim Wurf), die hier von Lachtes Helke Weber angegriffen wird, erzielte im Derby neun Tore. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Handball-Landesliga der Frauen hat der SV Garßen das Derby gegen die HSG Lachte-Lutter deutlich mit 29:19 gewonnen. Nach irrer Aufholjagd holte sich TuS Bergen noch einen Punkt beim TSV Wietzendorf. TuS Oldau-Ovelgönne musste sich beim HV Lüneburg mit 21:30 geschlagen geben. Der SV Altencelle II ging in Eyendorf mit 22:35 unter.

SV Garßen –
HSG Lachte-Lutter
29:19 (16:6)

Dieses Derby war dann doch eine recht einseitige Angelegenheit. Der klar überlegene SV Garßen zog schnell davon und hatte das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden. „Der Spielfluss war sofort da. Unsere Abwehr war aggressiv, hat aber dennoch nur wenig Zwei-Minuten-Strafen hinnehmen müssen“, so SVG-Coach Michelmann. Er lobte insbesondere das gute Zusammenspiel mit dem Kreis, von wo Manuela Schulz gleich sieben Mal traf. Überdurchschnittlich war auch die Quote von Janine Müller, die aus dem Feld neun Treffer erzielte. „Am Ende hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können, aber angesichts der hohen Führung hat die Konzentration dann etwas nachgelassen“, so der trotzdem rundum zufriedene Michelmann.

SV Garßen: Körner – Müller (9), Schulz (7), Wagner (6), Zywicki (3), Zymmek (1), Minskowski (1), Meier (1), Siebers (1).

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm – Eschborn (2), A. Colditz (7/1), Wottschel (2), Heuer, Friedhoff (3), Weber (3/2), Klein, J. Colditz (2).

TSV Wietzendorf –
TuS Bergen
24:24 (14:8)

Was für ein Handball-Krimi in Wietzendorf: Nach 45 Minuten führten die Gastgeberinnen mit 21:13, das Spiel schien für TuS Bergen gelaufen zu sein. „Bis dahin waren wir in allen Mannschaftsteilen richtig schlecht und haben jede Menge bester Chancen ausgelassen“, berichtet TuS-Trainer Detlef Janke. Doch dann nahm das Berger Spiel plötzlich mächtig Fahrt auf. Sabrina Wellmann sorgte für viel Druck über die Mitte, und die zweite Welle funktionierte jetzt hervorragend. „Mit jedem aufgeholten Tor wurde bei uns die Körpersprache besser, während bei Wietzendorf gar nichts mehr ging“, so der TuS-Coach.

Doch die Zeit lief Bergen, das sogar noch in Unterzahl geriet (57.), davon. Erst 70 Sekunden vor Schluss verkürzte Debütantin Claudia Brüning mit einem schönen Tor über außen auf 23:24. Sieben Sekunden vor Ultimo besorgte Jennifer Kautz dann tatsächlich noch den umjubelten Ausgleichtstreffer. „Ein Remis, das sich wie ein Sieg anfühlt. Wir sind froh über den Punkt und darüber, dass ein Handballspiel 60 und nicht 45 Minuten dauert“, flachste Jahnke.

TuS Bergen: Döhler, Wernert – Brüning (3), Becker, H. Müller (2), Rodehorst, Kautz (4), Wellmann (3), P. Müller (1), Janice Bremer (6/4), Sandvoß (2), Borges (2), Könecke, Jasmin Bremer (1).

HV Lüneburg –
TuS Oldau-Ovelgönne
30:21 (10:11)

Mit großer Fanunterstützung war der Tabellensechste nach Lüneburg gereist und bot dem Spitzenreiter lange Zeit Paroli. „Wir haben 35 Minuten in der Defensive ein ganz tolles Spiel gezeigt. Da stand es sogar 12:10 für uns. Lüneburg musste alles zeigen, um uns niederzuringen. Ihre individuelle Klasse hat sich am Ende durchgesetzt“, führte TuS-Coach Frederik Hövermann aus. Stolz war er dennoch auf sein tapferes Team, das sich als Einheit präsentierte und sich sehr gut verkaufte. „Natürlich war der Lüneburger Sieg verdient, aber er ist zu hoch ausgefallen“, meinte Hövermann.

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam/Isensee – T. Adam (7/7), Ivanova, A. Dümeland (2), Fieker (2), L. Dümeland (7/5), Engel (1), Herzig, Schulz, Weyeneth (2), Obieglo, Kleinert, Maya.

MTV Eyendorf –
SV Altencelle II
35:22 (18:8)

Auch beim Tabellenvierten MTV Eyendorf wurde der Altenceller Aufsteiger, bei dem zur Zeit wenig zusammenläuft, heftig verprügelt. Eine Viertelstunde lang konnten die Gäste das Spiel noch ausgeglichen gestalten, doch dann brach es über das diesmal von Bernd Timm betreute Team herein. Bis zur 50. Minute war Eyendorf auf 33:16 davongezogen. Alleine Eyendorfs Haupttorschützinnen Philine Knopp und Jorunn Warner machten 20 Tore. Die minimale Ergebniskosmetik, die der SVA noch betrieb, konnte über den schwachen Gesamtauftritt nicht hinwegtäuschen.

SV Altencelle II: Wolter, Winkler – Schneeberger (1), Schlote (1), Harpeng (9/5), Podrenek (6), Möller (1/1), Baumgart, Flemming (4).

Von Jochen Strehlau

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