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Handball Höchster Saisonsieg verschafft Altencelle Luft
Sport Sport regional Handball Höchster Saisonsieg verschafft Altencelle Luft
17:09 27.01.2019
Von Uwe Meier
 Siri Lübbers (am Ball) war mit sechs Treffern erfolgreichste Altenceller Torschützin. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Zu Anfang war noch etwas Sand im Getriebe. Doch der hatte sich spätestens nach der Pause gelöst – denn anschließend lief der Motor rund. SV Altencelle hat den Jahresauftakt in der Handball-Oberligist der Frauen mit einem klaren Sieg begonnen. Beim Tabellenletzten HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf gelang mit 33:21 (12:10) der höchste Saisonsieg. Gleichzeitig hat der Aufsteiger aus Altencelle den Abstand zu den Abstiegsrängen auf sechs Zähler vergrößert und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld geschafft.

Dementsprechend zufrieden war Trainer Thorsten Dralle mit der Vorstellung seiner Mannschaft. „Wir haben insbesondere in der zweiten Halbzeit das gezeigt, was wir können“, sagte er. „Da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Das war wirklich gut gespielt.“

Zu Beginn fehlt der reichtige Spielrhythmus

Allerdings benötigten die Altencellerinnen einige Zeit, um nach der sechswöchigen Pause ihren Spielrhythmus zu finden. „Die erste dreißig Minuten waren ein bisschen verhalten“, meinte auch Dralle. „Wir haben zwar nicht schlecht gespielt, aber insgesamt war alles ein bisschen zu lasch. Dadurch haben wir den Gegner im Spiel gelassen.“ Insbesondere vor dem gegnerischen Tor unterliefen immer mal wieder kleinere Fehler. Zudem ließen die SVA-Spielerinnen den entscheidenden Zug zum Tor vermissen. „Das war irgendwie noch alles mit angezogener Handbremse“, meinte der Coach. Immerhin stand die Defensive. Auch auf HSG-Toptorjägerin Lisa Huch zeigte sich Altencelle gut eingestellt. Huch, die bisher einen Schnitt von acht Toren pro Spiel erzielt hatte, brachte es letztlich nur auf drei Treffer – zwei davon vom Siebenmeterpunkt.

Vorerst mit angezogener Handbremse

Dennoch sahen sich die Gäste beim Tabellenletzten im ersten Abschnitt lange Zeit einem Rückstand gegenüber. Der betrug zwar nie mehr als einen Treffer (2:3), 3:4, 4:5, 5:6), doch er hatte auch noch nach 20 Minuten beim 6:7 Bestand. Doch dann löste sich langsam die Handbremse. Zwei Siebenmetertreffer von Stephanie Witte brachten die Gäste ab der 23. Minute mit 8:7 in Führung – eine Führung, die man bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand gab.

Starke Leistung nach dem Seitenwechsel

Bis zur Pause (12:10) war es dennoch etwas knapp geblieben. Nach dem Seitenwechsel legte Altencelle allerdings richtig los. „Da waren dann das nötige Selbstvertrauen und die richtige Entschlossenheit vorhanden“, meinte Dralle anschließend. Innerhalb von neun Minuten machte Altencelle aus einem 12:10 ein 18:11 und hatte damit bereits eine Vorentscheidung herbeigeführt. „Da hat einfach alles gepasst“, freute sich der SVA-Coach. Sein Team hatte richtig Dampf gemacht, spielte gut zusammen, zeigte Teamgeist und bewies auch im Spielaufbau die nötige Geduld. Altencelle hatte das Spiel im Griff, zeigte von allen Positionen Torgefahr und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Der deutliche Sieg sorgte auch für ein positives Torverhältnis.

Zum genießen bleibt jedoch keine Zeit. In den kommenden Wochen warten auf die Altencellerinnen mit dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Hannoverscher SC sowie in den Auswärtspartien beim MTV Tostedt und Nordheimer HC alles andere als einfache Aufgaben.

SV Altencelle: Mohring – Häring (o. E.), Lübbers (6), Kinder (2), Skorek (3), Sina Gadau (5), Makenthun (o. E.), Sarah Gadau (3), Bahls (4), Witte (5/3), Voltmer (5).

Schwierige Aufgabe für die Handballerinnen aus Garßen: HV Lüneburg ist Top-Favorit der Liga. Im Derby empfängt Altencelle II die HSG Lachte-Lutter.

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