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Handball Kleine Teilchen im großen Ganzen
Sport Sport regional Handball Kleine Teilchen im großen Ganzen
15:07 27.12.2018
Bergens Antje Holland (am Ball) beweist Durchsetzungsvermögen. Quelle: Oliver Knoblich
Bergen Stadt

Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Aufsteiger in der Handball-Regionsoberliga der Frauen eine so gute Rolle spielt wie TuS Bergen II. Denn das Team von Svenja Glasewald und Lars Fabisch belegt mit 12:10 Punkten und einem Torverhältnis von 237:242 einen erstaunlichen fünften Platz und scheint mit dem Abstieg so rein gar nichts zu tun zu haben.

Es ging bereits richtig gut los: Gleich im ersten Spiel gelang der „Zwoten“ gleich ein Sieg. Der fiel mit 28:21 nicht nur recht klar aus, der Gegner hieß zudem HBV 91 Celle – und ein gewonnenes Kreisderby macht natürlich zum Einstieg doppelt Spaß. Ansonsten freuen sich die TuS-Spielerinnen natürlich über jedes gewonnene Spiel, „vor allem, wenn man es selbst unter Kontrolle hatte“, grinst Trainerin Svenja Glasewald, die die ausgeglichene Mannschaft mit gelegentlichen Einsätzen auch effektiv verstärkt.

Enttäuschungen bliebt in der neuen Spielklasse natürlich nicht aus. Gegen Winsen (21:32), Adendorf (17:27) und Tostedt (13:16) setzte es zum Teil deutliche Schlappen, bei denen das Team einfach nicht bei der Sache war und selbst Schuld hatte. „Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Und versuchen, in jedes Spiel mit der wachen und richtigen Einstellung reinzugehen. Das Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt“, sagt Glasewald.

Erreichen will Bergen das mit regelmäßiger und motivierter Trainingsbeteiligung. Es gilt weiterhin, die Abwehrarbeit zu verbessern. „Wenn wir da sicher standen, hat es im Angriff zumeist automatisch funktioniert, weil jeder dann mehr Sicherheit und Selbstvertrauen hat“, meint Glasewald.

Und beschreibt das Erfolgsrezept: „Wir haben keinen so herausragenden Akteur, was vermutlich genau unsere Stärke ist. Wir beginnen jedes Spiel relativ gleich und enden meistens komplett anders. Jeder hat mal einen guten oder einen nicht so guten Tag“, so Glasewald. Es sei egal, ob man mit 14 Leuten oder nur zu neunt unterwegs sei, jede stelle sich ihrer Verantwortung. „Jeder in dieser Mannschaft hat seine Aufgabe und Rolle, die er annimmt. Als kleines Teilchen des großen Ganzen. Und deswegen macht es auch Spaß“, erklärt Glasewald.

Von Stefan Mehmke

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