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Handball Einbruch nach Traumstart
Sport Sport regional Handball Einbruch nach Traumstart
14:38 28.12.2018
Bitterer Ausfall: Für Wathlingens Lars Eichhorn (links) ist die Saison wegen einer schweren Knieverletzung beendet. Quelle: David Borghoff
Wathlingen

Die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen liegt in der Handball-Regionsoberliga der Männer auf dem dritten Rang, mit 13:7 Zählern zwei Punkte hinter dem Zweitplazierten HBV 91 Celle. So hat die HSG zwar den Aufstieg noch vor den Augen, aber nach einem richtig guten Saisonstart haben die Männer aus der Festung Kantallee ein bisschen an Boden verloren.

„Wir sind super in die Saison gestartet, viel besser als gedacht“, sagt Mannschaftssprecher Eugen Okel zu den fünf Siegen und dem einen Unentschieden zu Beginn der Spielzeit zwischen September und November. In den vergangenen drei Begegnungen gelang aber nur noch ein Erfolg, zudem verlor die HSG gegen den Erzrivalen aus Westercelle 23:28 – und der Nimbus der Heimfestung Kantallee ging auch flöten.

Der gute Start kam auch daher, dass die Neuzugänge wie Maximilian Friedhoff oder Martin Zywicki ihr Leistungsvermögen per sofort ausspielten – allein Friedhoff traf in neun Spielen 56 Mal. Aber auch die Herren Maurice Blazek (46 Tore), Arne Twelkemeyer (45) und Lars Eichhorn (38) sorgten für gehörige Gefahr im Angriff. Umso bitterer, dass für letzteren die Saison bereits beendet ist. Eichhorn verletzte sich schwer (Meniskus- und Knorpelschaden), da war die unnötige 33:36-Niederlage gegen Heidmark das wesentlich kleinere Übel. Doch die Wathlinger schauen dennoch optimistisch in die Zukunft: „Wir wollen weiter von Spiel zu Spiel denken und versuchen, die Punkte ein zu fahren. Dazu müssen wir aber die Trainingsbeteiligung erhöhen und noch konzentrierter arbeiten“, fordert der neue Trainer Mike Koschinsky in seiner Premierenspielzeit.

Und er baut auf die Geschlossenheit des Teams: „Die komplette Mannschaft ist das, was uns ausmacht und nicht nur der einzelne Spieler. Alleine kann niemand ein Spiel gewinnen.“ Zumal er mit Christian Bellroth im Tor und dem erfahrenen Paul Zywicki weitere Verstärkungen bekommen hat. Und dann ist ja da noch die Magie von Routinier Maik Sieverling, der sich immer noch auf die Linksaußenposition oder wohin auch immer stellt, wenn Not am Wathlinger Mann ist. Jedenfalls ist sicher, dass die HSG in der Spitzengruppe noch für gehörigen Wirbel sorgen wird.

Von Stefan Mehmke

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