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Handball Schwierige Saison für HSG Lachte-Lutter
Sport Sport regional Handball Schwierige Saison für HSG Lachte-Lutter
16:37 03.09.2018
Die Wurfkraft von Annabell Colditz wird die HSG auch in dieser Saison benötigen. Quelle: Oliver Knoblich
Lachendorf

Die neue Handballsaison steht vor der Tür, doch die Probleme sind für den Frauen-Landesligisten HSG Lachte-Lutter immer noch die alten. „Personell hat sich grundsätzlich nichts geändert. Wir müssen auch weiterhin mit unserem Minikader auskommen“, sagt HSG-Trainer Holger Heinrich.

Er bedauert es, dass es dem Verein nicht gelungen ist, neue Spielerinnen nach Lachendorf zu locken. Im Gegenteil: Mit Siri Lübbers hat die HSG eine wichtige Außenspielerin an den Oberligisten SV Altencelle verloren.

So müssen die Rot-Weißen jetzt noch enger zusammenrücken und auf die funktionierende Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft bauen. Nur zwei Torfrauen und zehn Feldspielerinnen stehen Trainer Holger Heinrich zur Verfügung. So ist klar, dass die Zielsetzung für die Lachendorferinnen auch in dieser Spielzeit nur Klassenerhalt heißen kann.

„Das wird eine ganz schwierige Saison. Wie in der Vorsaison auf dem 9. Platz zu landen, wäre für uns ein Traumergebnis“, meint Heinrich. Vierzehn Punkte holte die HSG im Vorjahr, doch ob diese Punktausbeute auch in dieser Saison zum Ligaverbleib reicht, steht in den Sternen.

Mit dem TSV Wietze, der ja bekanntlich sein Team aus der Landesliga zurückzog, steht zwar schon der erste Absteiger fest. Dennoch ist es möglich, dass noch zwei weitere Teams den Gang in die Regionsoberliga antreten müssen. Um das zu verhindern, ist die HSG mehr denn je auf die gute Form und die Wurfkraft von Torjägerin Annabell Colditz (171 Tore in der vergangenen Saison) angewiesen. Doch die Gegner wissen um die Gefahr, die von der hochgewachsenen Rückraumspielerin ausgeht und versuchen erfahrungsgemäß diese mit Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. „Dann müssen eben andere zum Abschluss kommen. Wir haben in zwei Trainings-Blockwochenenden daran gearbeitet, in dieser Hinsicht flexibler zu werden“, teilt der HSG Coach mit. Mit Erfolg, wie bereits der nicht unbedingt erwartete Sieg im Pokalspiel bei TuS Oldau-Ovelgönne zeigte.

Gerade angesichts der bescheidenen Grundvoraussetzungen will Heinrich im Training zukünftig noch härter arbeiten. „Wir müssen uns im taktischen Bereich und im Deckungsverhalten unbedingt verbessern, sonst wird es nichts mit dem Klassenerhalt“, meint der HSG-Coach.

Kader HSG Lachte-Lutter: Ann-Christin Grüne, Nicole Schüpfer – Alina Winkelmann, Celina Friedhoff, Ines Wotschel, Merle Heuer, Sina Klein, Annika Schwekendieck, Skadi Lichtenstein, Helke Weber, Annabell Colditz, Kristina Darkow.

Von Jochen Strehlau

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