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Handball Altencelle reaktiviert gegen Geismar Hövermann
Sport Sport regional Handball Altencelle reaktiviert gegen Geismar Hövermann
13:50 25.01.2019
Da hilft auch kein Trikotzupfen: Altencelles Justin Magnus Behr (rechts, im Duell mit Emmerthals Yannik Gerber) ist in dieser Saison auf dem Weg zum Tor nur schwer zu stoppen. Quelle: Oliver Knoblich
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Celle

In seinem zweiten Heimspiel des neuen Jahres will Handball-Verbandsligist SV Altencelle den zweiten Erfolg feiern. Da kommt der Tabellen-13. MTV Geismar vielleicht gerade recht. Anpfiff ist am Sonnabend um 19 Uhr in der HBG-Halle. Ein echtes Comeback wird es zudem geben: Frederik „Freddy“ Hövermann steht für den Rest der Saison wieder zwischen den SVA-Pfosten.

Für die Verantwortlichen ist das Ziel für dieses „Vier-Punkte-Spiel“ ganz klar und der angestrebte Sieg alternativlos, wenn Altencelle nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel geraten will. Da scheint der Vorletzte der richtige Gegner zu sein, zumal er erst sechs Pluspunkte einheimste. Außerdem ist Geismar seit 15. Dezember ohne Punktspiel, während der Gastgeber bereits zweimal Wettkampfpraxis sammelte und sowohl beim Erfolg gegen Emmerthal als auch bei der knappen Niederlage in Wittingen gute Leistungen zeigte.

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Justin Behr ist wieder einsatzbereit

Zudem sieht es bei den Altencellern personell besser aus. Justin Behr steht nach seiner überstanden Verletzung wieder zur Verfügung und wird mit seiner individuellen Klasse für noch mehr Schwung im Celler Angriffsspiel sorgen. Dafür könnte Youngster Justus Krummwiede nach seiner Bänderverletzung wieder eine Option für den Kader sein. Fraglich ist lediglich der Einsatz von Daniel Mummert wegen gesundheitlicher Probleme. Und: Hövermann kehrt fest ins Tor zurück und bildet mit Klemens Nowak das Torhütergespann, weil Stammkeeper Manuel Rodehorst die kommender Monate aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht zur Verfügung steht. Es sieht also gut aus. Und auch wenn die Altenceller mit zehn Punkten nur vier Zählern vor den Göttingern liegen, besitzen die SVAer die Favoritenrolle. Sie sind die traditionell in heimischer Umgebung immer eine Klasse stärker, sollten handballerisch das bessere Team stellen.

Trainer Martin Kahle will Erfolgsrezept anwenden

SVA-Trainer Martin Kahle will sein Erfolgsrezept anwenden: „Aus einer kompakten und aggressiven Abwehr heraus zu schnellen Toren über den Tempogegenstoß und zweite Welle kommen.“ Optimistisch ist auch Team-Manager Reinhard Roselieb: „Wir müssen wieder bereit sein, alles zu geben und mannschaftlich geschlossen auftreten, dann bleiben die Punkte mit der Unterstützung unserer Zuschauer in der HBG-Hölle.“

Alles gut also? Naja, wenn da nicht das Hinspiel am ersten Spieltag gewesen wäre: Da drehten die „Keiler“ genannten Göttinger das Spiel, gewannen 27:22. Vor allem das Duo Erik Kempernolte und Jens Kusterer machte den Rot-Gelben zu schaffen. Zudem setzte Geismar vor der Pause ein Ausrufezeichen, als der MTV in Emmerthal 34:31 gewann. Aufgegeben hat sich der Gast noch lange nicht. Was Altencelle nicht interessieren dürfte: Denn am Sonnabend ist die „Keiler-Rotte“ des MTV in der HBG-Halle zum Abschuss freigegeben.

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