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Handball Hohe Hürde für SVA in Wittingen
Sport Sport regional Handball Hohe Hürde für SVA in Wittingen
14:34 18.01.2019
Gemeinsam stark: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung will der SV Altencelle den Auswärtsfluch abschütteln. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Das erste Auswärtsspiel des neuen Jahres führt den Handball-Verbandsligisten SV Altencelle zu einem Nachholspiel bei der SG VfL Wittingen/Stöcken. Anpfiff in der traditionell unangenehm zu spielenden Realschulhalle ist am Sonntag um 15 Uhr. Für die auswärts chronisch schwachen SVAer eine ziemlich hohe Aufgabe, der sie aber durchaus hoffnungsvoll entgegenfiebern.

Beim Favoriten völlig befreit aufspielen

Die Gastgeber sind aktuell Tabellenvierter mit 15:9 Punkten, haben aber „nur“ fünf Zähler mehr als die Altenceller auf dem Konto. Dennoch muss vieles zusammenkommen, um diese Hürde erfolgreich zu nehmen. Das meint auch Teammanager Reinhard Roselieb: „Zwei Zähler wären mit Sicherheit Bonuspunkte, aber die Rückfahrt wäre mit einem Sieg im Gepäck und einem Wittinger Pilsner am Sonntagabend viel angenehmer als mit einer erneuten Auswärtsniederlage. Wittingen ist schon ein heftiger Gegner. Gerade zu Hause sind sie eine Macht“, sagt der Teammanager. „Wir haben dort aber nichts zu verlieren und können nur gewinnen.“

Wittingen auf allen Positionen gefährlich

Ein Blick auf den Saisonverlauf zeigt, wie hoch die Trauben tatsächlich hängen: In der kleinen engen Sporthalle ist kein Wachs erlaubt und die Stimmung gilt dort als nicht besonders gastfreundlich. So haben die Wittinger außer einem 27:27 gegen HSG Heidmark alles gewonnen. Zudem scheinen sie gut drauf zu sein, gewannen die vergangenen beiden Auswärtsspiele mit je 38 geworfenen Toren. Die Stärke der Bierstädter ist die mannschaftliche Geschlossenheit, Torgefahr kommt von allen Positionen.

Mit Selbstvertrauen gegen heimstarken Gegner

Dennoch hoffen die Gäste, dass der Auswärts-Knoten platzt. Nach dem guten Auftritt gegen Emmerthal will Altencelle mit positivem Gefühl und neuem Selbstvertrauen die schwere Auswärtshürde überspringen. Warum? Weil Trainer Martin Kahle aktuell aus dem Vollen schöpfen kann. Dank vieler Optionen kann er die Last auf viele Schultern verteilen. Bis auf Justus Krumwiede gibt es keine Verletzten, alle sind heiß, jede Position ist doppelt besetzt. Bestes Beispiel ist Neuzugang Julian Premper, der sich sofort hervorragend integriert hat. Außerdem soll der gut funktionierende Defensivverbund aus Torwart und Abwehr erneut gut stehen.

Im Angriffsspiel wollen sich die Gäste viele Chancen im Nahwurfbereich erspielen und nutzen. Dazu will Altencelle den Kampf annehmen und trotzdem mit kühlem Kopf diszipliniert spielen. Denn mit einem Sieg könnten die Rot-Gelben den Anschluss ans Mittelfeld herstellen und den Abstand zum Abstiegsplatz vergrößern. Und nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen, das ist der Anspruch Altencelles. Coach Kahle hofft: „Wir wollen den Schwung aus dem Emmerthalspiel mitnehmen. Dazu brauchen wir die gleiche Präsenz und Aggressivität in unserer Deckung.“

Von Stefan Mehmke

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