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Handball SV Altencelle will „harte Nuss“ knacken
Sport Sport regional Handball SV Altencelle will „harte Nuss“ knacken
17:27 07.02.2019
In Stadtoldendorf ist sein Durchsetzungsvermögen gefragt: Henrik Weinmann (rechts, gegen den Geismarer Jens Kusterer) und seine Altenceller können sich mit einem Sieg beim Aufsteiger im Tabellenmittelfeld festbeißen. Quelle: David Borghoff
Celle

Nach dem erfreulichen Sieg gegen MTV Geismar, dem Sprung auf Platz 10 und 14 Tagen Pause wartet eine ganz harte Nuss auf den Handball-Verbandsligisten SV Altencelle. Am Sonntag um 17 Uhr reisen die Männer um Trainer Martin Kahle zum Gastgeber TV 1887 Stadtoldendorf.

Die Reise wird keine leichte sein, denn in der Stadtoldendorfer Sporthalle wartet ein erfolgreiche Aufsteiger auf den SVA: Mit 17:9 Punkten belegt der TV einen starken vierten Platz. Und es spricht noch mehr gegen einen schönen Sonntag: Schwer ist schon die Anreise. Das kleine Örtchen liegt im Delta der Autobahnen A2 und A7, die beschwerliche Überlandfahrt muntert die wenigsten Handballer auf. Und: Handball ist in dem kleinen Dorf die absolute Sportart Nummer eins – dementsprechend stimmungsvoll wird es dort zugehen.

Hinspiel gewann Altencelle deutlich

Das Hinspiel in Celle entschieden die SVA-Jungs zwar mit 32:23 für sich, jedoch war das noch ganz zu Beginn der Saison am zweiten Spieltag. Inzwischen hat der TV im Verlauf der Spielzeit bewiesen, wie gut er ist. Lediglich Tabellenführer Duderstadt und Rhumetal gewannen im Landkreis Holzminden. Und das liegt auch am gefährlichsten Angreifer Stadtoldendorfs, Matz-Göran Busse, der schon beim Hinspiel in Celle zwölfmal einnetzte. Nicht zu vergessen, ist die chronische Auswärtsschwäche Altencelles. Aber einen wirklichen Grund, um sich in Stadtoldendorf zu verstecken und kampflos zu ergeben, gibt‘s deswegen noch lange nicht. Die Formkurve der Celler im Jahr 2019 ist durchaus positiv. Die beiden gewonnenen Heimspiele und der ordentliche Auftritt in Wittingen geben Hoffnung. Und personell sieht es bei den Cellern nahezu perfekt aus. Die Trainingseinheiten sind mehr als gut besucht und es wird intensiv gearbeitet. „Der volle Kader wird sogar dazu führen, dass es nicht für alle einen Platz auf dem Spielformular geben wird. Ich habe die Qual der Wahl. Eine solche Situation gab es in Altencelle selten“, beschreibt Coach Martin Kahle sein Luxusproblem. Nur Torwart Freddy Hövermann, der als Trainer der Oldau-Mädels um Punkte kämpft, tritt die Reise nicht an, sonst sind alle Spieler an Bord.

Abstand nach unten vergrößern

Coach Kahle sieht das absolut positiv: „Keiner hat seinen Stammplatz sicher und jeder ist gefordert. Wir wollen weiter Punkte sammeln, und mit solchen Bonuspunkten wie in Stadtoldendorf könnten wir uns richtig verbeißen im Mittelfeld der Tabelle und den Abstand nach unten vergrößern.“

Und so ist auch Altencelles Team-Manager Reinhard Roselieb – wie meistens – vorsichtig optimistisch: „Wir haben 14 Tage Zeit gehabt, uns auf dieses schwere Spiel vorzubereiten und ich bin überzeugt davon, dass wir unserem Gastgeber einen großen Fight bieten werden.“ Die Voraussetzungen dafür könnten in den Reihen der Altenceller kaum besser sein.

Von Stefan Mehmke

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