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Handball Das zarte Pflänzchen Hoffnung gedeiht
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12:41 20.05.2019
Altencelles Maximilian Ahrenbeck (beim Wurf) traf bei der SG Achim-Baden sechsmal. Quelle: Oliver Knoblich
Achim

Der SV Altencelle hat es endlich geschafft. Nach einer Saison ohne Auswärtssieg ist es dem SVA tatsächlich gelungen, eine fremde Halle siegreich zu verlassen. 28:25 (12:14) gewannen die Rot-Gelben vor 200 Zuschauern, darunter einige aus der Herzogstadt, die Relegationspartie bei der SG Achim-Baden II aus der Handball-Verbandsliga Nordsee. Das Rückspiel steigt am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der HBG-Halle.

Das zarte Pflänzlein Hoffnung wächst also weiter. Aber: Ob der Sieger der Spiele in der Verbandsliga bleibt, hängt davon ab, ob die Oberligameister OHV Aurich (Nordsee) und TuS Vinnhorst (Niedersachsen) den Aufstieg in die 3. Liga schaffen. Beide Teams scheiterten in den Playoffs gegen LIT Tribe Germania beziehungsweise Elbflorenz, erhalten aber in einer Gruppe mit dem Stralsunder HV eine weitere Chance. Zwei Teams aus dieser Dreiergruppe steigen in die 3. Liga auf. Und gegebenenfalls spielt der Dritte eine weitere K.o.-Partie, um ebenfalls noch hoch zu gehen.

Was der SVA also in der regulären Saison nicht schaffte, machte er das erste Mal nach mehr als eineinhalb Jahren perfekt – einen Sieg in fremder Halle. Zuletzt gelang Altencelle das am 17. September 2017 mit einem 35:24 beim MTV Embsen.

Und der Sieg war nach dem Spielverlauf leistungsgerecht und verdient. Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen und die Führung wechselte ständig, die SG hatte aber zum Pausenpfiff das bessere Ende für sich. „Wichtig war der Beginn der zweiten Halbzeit, als wir unsere Überzahl gut genutzt haben und Pausenrückstand wettmachten“, sagt SVA-Trainer Martin Kahle über die mit fünf Toren Unterschied gewonnene zweite Halbzeit des SVA.

Das Angriffsspiel lief gerade über den am Kreis diesmal sehr durchsetzungsstarken Maximilian Ahrenbeck super. Außerdem erzwang Altencelle einfach mal das Glück, holte sich Abpraller und machte in wichtigen Momenten genauso wichtige Tore. „Wir haben zwar Fehler gemacht, aber das Spiel diszipliniert gestaltet und immer kühlen Kopf bewahrt“, freute sich Kahle, dessen Team sich auch davon nicht aus dem Konzept bringen ließ, dass Achim/Baden das 18:22 (46. Minute) in ein 23:22 umwandelte. In der 58. Minute (23:27) war die Entscheidung gefallen. „Darüber freuen wir uns heute erstmal“, so der coole Keeper Freddy Hövermann, der die guten Schiris explizit lobte.

„Endlich haben wir den Bock umgestoßen. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät. Am kommenden Wochenende werden wir noch mal alles geben. Und die Zuschauer werden die HBG-Halle wieder zur HBG-Hölle machen. Dann müssen wir gucken, ob es reicht“, sagte der hörbar mitgenommene Teammanager Reinhard Roselieb.

SV Altencelle: Kl. Nowak, Hövermann – Mummert (4), Starke, Premper, Wernig, Pahlow (1), Weinmann (2), K.-M. Nowak, Krumwiede (3), Hahnraths, Behr (7/2), Ahrenbeck (6), Moritz (5/2).

Von Stefan Mehmke

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