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Hockey Enttäuschung und Tränen nach Abstieg
Sport Sport regional Hockey Enttäuschung und Tränen nach Abstieg
16:14 18.06.2019
Von Uwe Meier
Aller Einsatz half nichts: Nach der Heimniederlage gegen Braunschweig ist Rieke Paulick mit den Hockeydamen des MTV Eintracht abgestiegen. Quelle: David Borghoff
Celle

Die Enttäuschung war ihm auch Tage nach der misslungenen Aktion Klassenerhalt noch deutlich anzumerken. „Eigentlich müsste man jetzt ja den Trainer entlassen“, meinte Martin Winterhoff mit einem gequälten Lächeln nach dem Abstieg der Hockey-Damen des MTV Eintracht Celle aus den Oberliga. Die entscheidende Partie gegen den Braunschweiger MTV, in der man sich mit einem Sieg noch den Klassenerhalt hätte sichern können, war mit 0:3 (0:0) verloren gegangen. Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war dementsprechend groß. Wie groß, zeigten Tränen die einigen Celler Spielerinnen über die Wangen liefen. Doch nach einiger Zeit war der Enttäuschung jedoch dem Trotz gewichen: „Dann steigen wir im nächsten Jahr eben wieder auf“, lautete die einhellige Meinung.

Dem Spielgeschehen war deutlich anzusehen, dass es in dieser Partie richtig um was ging. Beide Teams agierten nervös, Fehlpässe und misslungene Aktionen kennzeichneten lange Zeit das Bild. „Vielleicht hatte Braunschweig leichte Vorteile“, meinte Winterhoff. „Aber der Großteil des Geschehens hat sich im Mittelfeld abgespielt. Wir haben insgesamt zu ängstlich agiert.“

Führung nach unberechtigter Strafecke

Nur zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte das Celler Team richtig gefestigt, als es mit einigen gelungenen Aktionen die Braunschweigerinnen unter Druck setzen konnte. Doch das war nur von kurzer Dauer. „Wir haben den Faden schnell wieder verloren“, musste auch Winterhoff eingestehen. Und als Braunschweig in der 55. Minute nach einer unberechtigten Strafecke auch noch in Führung ging, begannen die Nerven erst richtig zu flattern.

Dennoch erhöhte Celle das Risiko und wurde dafür bestraft. Nach einem Konter der Gäste stand es 0:2. Anschließend brachte MTVE für die Torhüterin noch eine zwölfte Feldspielerin. „Wir mussten alles riskieren. Ein Unentschieden hätte uns ja nicht gereicht“, so Winterhoff. Insgesamt hätte der taktische Schachzug aufgehen können, wenn die MTVE-Spielerinnen vor dem gegnerischen Tor auch ihre Möglichkeiten genutzt hätten. „Das war wie vernagelt“, meinte der MTVE-Coach. Und als dann auch noch das 0:3 fiel, war die Partie endgültig entschieden und der Celler Abstieg in die Verbandliga besiegelt.

MTV Eintracht Celle: A. Vaupel – Korte, Dieckmann, Uhl, John, Lauenstein, Riedemann, Paulick, Doering, Sablotny, R. Hahne, J. Vaupel, Streubel, A. Hahne, Firla,

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