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Kampfsport Celler Kämpfer mit drei Medaillen
Sport Sport regional Kampfsport Celler Kämpfer mit drei Medaillen
17:34 04.06.2019
Von Heiko Hartung
Das Taekwondo-Team des TuS Celle 92 mit (von links) Jayden-Michael Lewis, Stephan Engels, Bard Gashim und Sophia Rohde. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Die Taekwondo-Abteilung des TuS Celle 92 ist nach zwei Jahren Pause wieder erfolgreich: Beim Vollkontaktturnier in Hemmingen bei Hannover nahmen 253 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland teil. Die Celler Taekwondo-Abteilung startete mit drei Kämpfern – und brachte drei Medaillen mit nach Hause.

Stephan Engels muss im Finale verletzt aufgeben

TuS-Wettkampftrainer Stephan Engels nahm selbst auch als Kämpfer an dem Turnier teil. Der 32-Jährige freute sich am Ende über eine Silbermedaille. In der Herrenklasse bis 74 Kilogramm setzte sich Engels zunächst gegen einen unerfahrenen Kämpfer vom Sportverein Gifhorn durch und gewann mit 17:6 Punkten. Im Halbfinale behauptete er sich gegen einen etwas erfahreneren Kämpfer vom TuS Belecke mit 24:6 Punkten. Die Offensivattacken seines Kontrahenten konterte Engels dabei geschickt. Im Finale musste sich der Kämpfer und Wettkampftrainer dann gegen einen erfahrenen Kämpfer vom Polizeisportverein Georgsmarienhütte mit 0:9 Punkten geschlagen geben. Eine Verletzung der rechten Hand zwang ihn zur Aufgabe nach der ersten Runde.

Talent Jayden-Michael Lewis holt Gold im Schlussspurt

Jayden-Michael Lewis erkämpfte sich auf seinem ersten Turnier direkt die Goldmedaille. Der Elfjährige schlug im Halbfinale seinen ersten Gegner klar mit 17:6 Punkten. Starke Treffer zu Körper und Kopf ließen seinem Gegner keine Chance. Im Finale traf Lewis auf einen wesentlich stärkeren Kontrahenten vom Verein Mu-Do-Kwan Lehrte. Hier machte es der Celler spannend, denn er lag zunächst hinten. Schnelle Angriffe des Gegners raubten ihm die Puste, doch am Ende konnte Lewis durch klare Treffer aufholen und siegte mit 32:30 Punkten.

Sophia Rohde mit Silber bei Debüt

Sophia Rohde startete auch zum ersten Mal bei einem Vollkontakt-Turnier und erkämpfte sich die Bronzemedaille. Die Elfjährige führte nach einem schönen Kopftreffer nach der ersten Runde mit 3:2 Punkten, fiel dann aber aufgrund starker Konteraktionen ihrer Gegnerin einige Punkte zurück. In der zweiten Runde startete sie aber eine Aufholjagd und schaffte den Punktausgleich. Der Kampf ging in eine letzte Runde, dem sogenannten „Sudden-Death“, in der der erste erzielte Punkt über den Sieg entscheidet. Hier unterlag sie ihrer Gegnerin vom VfL Lintorf mit 0:2 Punken.

Ein bisschen fehlte den Judo-Damen des TuS hermannsburg das nötige Glück. Gegen Hannover und Leipzig musste das Team zwei 3:4-Niederlagen hinehmen.

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