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Lokalsport Auftritt des TSV Wietze beim Final Four: „Dieser Tag wird unvergesslich bleiben“
Sport Sport regional Lokalsport Auftritt des TSV Wietze beim Final Four: „Dieser Tag wird unvergesslich bleiben“
16:27 19.03.2018
Wietze

BAD ZWISCHENAHN. An die hundert Fans, die in zwei voll besetzten Fanbussen mit nach Bad Zwischenahn gereist waren, gaben ihrem Team eine fantastische Rückendeckung. „Wir sind alle sehr froh, dass wir das erleben durften. Dieser Tag wird uns unvergesslich bleiben“, schwärmte Interims-Trainer Burkhard Rühmland.

Sein Team traf im ersten Spiel auf den HSC Hannover, Tabellenzweiter der Oberliga Niedersachsen. Diesem boten die Grün-Weißen bis Anfang der zweiten Halbzeit Paroli und agierten auf Augenhöhe. Mit einem energischen Zwischenspurt baute der Favorit dann aber seine knappe 12:11-Führung (24.) auf 18:12 (30.) aus. Das Spiel, das letztlich mit 23:17 (11:8) an den HSC ging, war damit entschieden. „In dieser Partie haben wir zwar am oberen Limit gespielt, aber Hannover hat uns unsere Schwächen im Rückzugsverhalten deutlich aufgezeigt. Mit der zweiten Welle des HSC sind wir nicht klargekommen“, analysierte Rühmland.

So musste ein Sieg im zweiten Spiel gegen Nordsee-Oberligist HSG Phoenix Bassum-Twistringen-Syke her, um noch den dritten Platz zu erreichen. Doch hier ließ der TSV in einer überlegen geführten Partie nie Zweifel darüber aufkommen, dass er nach 40 Minuten die Platte als Sieger verlassen würde. Jetzt war auch die im ersten Spiel beruflich verhinderte Katrin Häring mit dabei. „Das hat uns im Rückraum mehr Möglichkeiten gegeben. Dann hat Phoenix versucht, unsere Spielerinnen Skorek, Cohrs und Häring zeitgleich in Manndeckung zu nehmen und damit hinten richtig aufgemacht.

„Das haben wir ausgenutzt und so das Spiel sicher mit 21:12 nach Hause gebracht“, schildert Rühmland. „Ich hoffe, dass wir aus diesem tollen Erfolg nochmals Kraft für den Endspurt in der Landesliga schöpfen. An unseren Schwächen werden wir bis dahin hart arbeiten und dann sehen, was geht“, fügt Rühmland an.

TSV Wietze: Wolter, Mohring,Städtler – Häring (erstes Spiel 0/zweites Spiel 5), Obieglo (0/2), Schulte, Bussmann, Baumgart (1/0), Kropp (1/0), Kleinert (1/1), Skorek (6/7), Cramme, Cohrs (4/3), Lauber (4/3)

Von Jochen Strehlau

Der SV Altencelle II zieht in der Handball-Regionsberliga der Frauen weiter einsam seine Kreise. Auch der TV Uelzen konnte den Spitzenreiter beim sicheren 25:18 (9:7) nicht aufhalten. Der HBV 91 Celle zeigte zwar eine respektable Leistung, verlor aber dennoch beim Favoriten HSG Elbmarsch 19:23 (11:13). Damit bleiben Schützlinge von Trainer Moritz Kaplick Vorletzter.

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Angenehmer als gedacht verlief das Wochenende in der Handball-Regionsoberliga der Männer für die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen. Denn am 18. Spieltag gelang gegen die Routiniers des TSV Wietzendorf II ein starkes 30:26 (14:14). Der ersatzgeschwächte VfL Westercelle kassierte beim MTV Tostedt hingegen eine herbe 23:33 (10:20)-Klatsche.

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Es war eine kurze Nacht für die Damen des Volleyball-Oberligisten SV Nienhagen nach dem Gewinn der Meisterschaft. „Mein Traum ist wahr geworden“, sagt Trainer Rolf Wagner. Im letzten Saisonspiel sicherte sich der Tabellenerste den Erfolg mit einem souveränen 3:0 (25:19, 25:14, 25:19) beim MTV Salzgitter. Punktgleich mit Verfolger VSG Hannover verteidigten die Nienhägerinnen ihre Tabellenführung durch das bessere Satzverhältnis.

Katharina Baumgartner 19.03.2018