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Lokalsport Bergen geht beim Tabellenletzten unter
Sport Sport regional Lokalsport Bergen geht beim Tabellenletzten unter
19:42 07.01.2018
Von Heiko Hartung
Da war das Knie noch in Ordnung: Bergens Louise Ringert (am Ball) setzt sich gegen Rosdorfs Zara Moschner durch. Quelle: Hubert Jelinek
Bergen Stadt

Durch das 17:28 (9:9) am Sonntag bei der HG Rosdorf-Grone rückt der Klassenerhalt für das Team von Trainer Dominik Blancbois in immer weitere Ferne. „Es ist deprimierend. Wir hatten uns so viel vorgenommen. Hier hätten wir wirklich punkten müssen“, sagte Blancbois nach dem Spiel. Bergen rutschte vorerst auf den vorletzten Platz ab.

Im Süden Göttingens entwickelte sich angesichts der prekären Lage beider Mannschaften ein zähes und kampfbetontes Handballspiel, bei dem sich bis zur Pause kein Team entscheidend absetzte. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, die Deckung stand sicher. Leider haben wir einige Tempogegenstöße vergeben. Da hätten wir zwei, drei Tore mehr werfen müssen“, so Blancbois. Nach 20 Minuten brachte Svenja Glasewald Bergen mit 8:5 in Front. Die klarste Führung der ersten Halbzeit war jedoch nach wenigen Minuten schon wieder eingebüßt.

Da hatten die Gäste bereits einen Schock zu verdauen gehabt: Nach einer Viertelstunde war Rückraumspielerin Louise Ringert in einem Zweikampf mit dem Knie weggeknickt und musste auf dem Platz behandelt werden. Schnell war klar, dass sie nicht weiterspielen kann. „Das sieht nach einem längeren Ausfall aus“, urteilt Blancbois. Genaueres soll heute eine ärztliche Untersuchung des Knies ergeben.

Nach dem Wechsel verteidigte Rosdorf zunächt einen knappen Vorsprung. Beim Stand von 14:17 (44. Minute) aus Berger Sicht stellte Blancbois auf eine offensive Deckung um. „Das hat Rosdorf kurzzeitig verunsichert. Aber wir haben es trotzdem nicht geschafft, heranzukommen“, so der Coach, der seinen Spielerinnen den Willen nicht absprach: „Alle haben sich voll reingehauen.“ Doch je länger Bergen dem Rückstand hinterher lief, desto mehr ging die spielerische Linie verloren. Die Folge: Rosdorf zog in der Schlussphase deutlich davon, während bei Bergen in Sachen Torabschluss so gut wie nichts mehr klappte. Blancbois: „Da haben wir völlig den Kopf verloren.“ (ha)

TuS Bergen: Döhler, Becker – Harms (3), Kautz (4/1), Wellmann (2), Bremer, Sandvoß (3), Borges (1), Glasewald (4/3), Schuba, Könecke, Ringert.

Der Jubel war groß, auch wenn das Ziel klein war. Die Luftpistolen-Schützen des SV Freischütz Wathlingen stimmten unmittelbar nach dem 4:1-Erfolg gegen die Sportschützen Fahrdorf die „La Ola“ mit ihren Fans an. Es war vollbracht: Im sechsten Versuch gelang den Wathlinger Pistoleros endlich der lang ersehnte erste Bundesliga-Sieg vor eigenem Publikum. In die Freude mischte sich auch Erleichterung.

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