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Lokalsport Berger Handballerinnen fehlt der Mut
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17:01 14.01.2018
Von Michael Ottinger
Lina Borges (am Ball) und die übrigen Spielerinnen des TuS Bergen waren gegen HSG Hannover-Badenstedt II chancenlos.  Quelle: David Borghoff
Bergen Stadt

Vor dem Spiel hatte sich das Team um Trainer Dominik Blancbois noch einmal zusammengesetzt und über ihre Ziele gesprochen. Nach der schwachen Hinrunde und dem Kreuzbandriss von Louise Ringert wollte sich die Berger Mannschaft noch einmal aufraffen und mutig nach vorne spielen. Den Gegner überrumpeln, lautet die Devise.

Am Anfang der ersten Halbzeit schien der Plan aufzugehen. Bergen ging durch einen Siebenmeter von Svenja Glasewald (1. Minute) in Führung. Danach verliefen die ersten Spielminuten noch sehr ausgeglichen. Für kurze Zeit wirkte es so, als ob die angeschlagenen Bergerinnen mit dem starken Tabellendritten mithalten könnten. Doch schon bald drehte Hannover immer mehr auf.

„Unser gebundenes Spiel war okay. Aber in der Vorwärtsbewegung haben wir einige unglückliche Fehler gemacht. Uns hat irgendwie der Mut gefehlt“, sagt Blancbois.

Nachdem Bergen zur Halbzeit mit zehn Toren hinten lag, beschwor der TuS-Coach noch einmal den Kampfgeist seiner Mannschaft. „Wir wollten gut Spielen und zumindest die zweite Hälfte gewinnen“, so Blancbois. Und blickt man aus Berger Sicht optimistisch auf die Partie, so ist dies auch gelungen. Bergen kämpfte sich noch einmal heran, doch Hannover gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. „Die waren einfach eine Ecke besser. Sobald wir einmal Lunte gerochen haben, haben die sofort einen Gang hochgeschaltet“, sagt Blancbois.

Dennoch möchte er der Niederlage noch etwas Positives abgewinnen. „Die zweite Halbzeit war gelungen und das Verhalten unserer A-Jugendspielerin Janice Bremer im Eins-gegen-Eins war sehr stark.“ Doch allem Optimismus zum Trotz dürfte die erneute Niederlage für weiteren Frust am Heisterkamp sorgen.

TuS Bergen: Döhler – Becker (2), Harms (1), Kautz (5), Wellmann (3), Bremer (5/2), Sandvoß (2), Borges (1), Glasewald (4/2), Schuba, Wernert, Könecke.

Der Start in die Rückrunde führt die Tischtennis-Asse des TuS Celle 92 tief in den Süden Deutschlands – und das als Spitzenreiter der Nordstaffel der 3. Bundesliga. Die Blau-Gelben sind am Samstag (18 Uhr) zu Gast beim Vorletzten TTC Seligenstadt nahe der bayrischen Grenze, nach einer Hotelübernachtung geht am Sonntag die Reise weiter zum Sechsten TTC Lampertheim (14.30 Uhr). Der Trip zu den beiden hessischen Klubs soll sich lohnen, vier Punkte sind das Ziel.

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