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Lokalsport Celler Tennis-Damen schlagen stark auf
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16:21 09.01.2018
Von Heiko Hartung
Celle

Celle.

Viel besser geht nicht. Nachdem im Sommer der Klassenerhalt in Nordliga erreicht wurde, trumpfte das Westerceller Oberliga-Team beim Start in die Hallensaison groß auf. Nach dem klaren 5:1-Sieg über die in Bestbesetzung angetretenen Damen aus Havelse setzte sich die junge VfL-Mannschaft vorerst an die Tabellenspitze.

„Das ist natürlich ein Superstart“, meint VfL-Trainer Stephen Williams und lobte den großen Teamgeist seiner Spielerinnen. „Die Mädels haben sich für eine gute Vorbereitung belohnt.“ Mit Prognosen, wohin die Reise in der Wintersaison gehen könnte, hält sich der Westerceller Trainer derzeit noch zurück. „Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor der Tür. Und die werden nicht einfach“, sagt der Coach vor den Partien gegen SVE Wiefelstede (21. Januar) und TSV Göttingen (11. Februar). Danach könne man vielleicht etwas mehr sagen.

Beim Sieg gegen Havelse hatte sein Team zumindest keine größeren Probleme. Ann-Sophie Funke überzeugte an Position zwei bei einem nie gefährdeten Sieg (6:2, 6:1) über Insa Wieckmann. Chelsea Seidewitz (Position 4) zeigte bei ihrem ersten Oberligaeinsatz eine ansprechende Leistung gegen die in der Nord- und Oberliga erfahrene Meike Schlichte. Sie verlor aber knapp mit 5:7, 7:5, 7:10). Greta Ehlers bekam es einmal mehr mit Marlen Devantie zu tun. Gegen die 31-jährige Hannoveranerin hatte die Cellerin zuvor noch nie gewinnen können. Doch mit einem klaren 6:2, 6:0-Erfolg setzte sie dem negativen Lauf ein Ende. Marleen Tilgner (1) nach verlorenem ersten Satz gegen Tiziana Schomburg die Nerven. In einem engen zweiten Satz spielte sie im richtigen Moment die besseren Schläge (7:5) und gab das Blatt auch im folgenden Match-Tie-Break nicht mehr aus der Hand (10:5).

Auch in den Doppeln ließen die Westerceller Spielerinnen nichts mehr anbrennen. Funke/Ehlers siegten 6:1, 2:6, 10:2. Tilgner/Seidewitz siegten sicher in zwei Sätzen (7:5, 6:2).

Die zweite Westerceller Mannschaft schien zum Auftakt der Landesligasaison beim TC BW Papenburg den Weg auf die Siegerstraße eingeschlagen zu haben. Nach Siegen von Nicole Nürge (2), Zoe Michelle Schmidt (3) und Michelle Oestmann (4) sowie einer Niederlage von Chelsea Seidewitz (1) führte das Team nach den Einzeln mit 3:1. Doch in den Doppeln hatten die VfLerinnen wenig zu bestellen und mussten sich nach zwei klaren Niederlagen mit einem 3:3 zufriedengeben.

Für das Damen-Team der Celler Tennisvereinigung hätte der Auftakt der Wintersaison in der Landesliga angesichts eines klaren Erfolges über TV Sparta 87 Nordhorn nicht besser laufen können. Einzig Ann-Christin Nilsson musste sich im Einzel 6:2, 4:6, 6:10 geschlagen geben. Jennifer Wacker (6:1, 6:2) und Diana Chehoudi (6:0, 6:4) gewannen hingegen ihre Spiele klar. Ein bemerkenswertes Comeback gab Imke Schlünzen. Die 20-Jährige bestritt nach eineinhalbjähriger Pause aufgrund einer schweren Hüftverletzung ihr erstes Match. Die vor der Verletzung auf Rang 29 der Deutschen Damenrangliste platzierte Schlünzen startete zwar nervös, steuerte aber nach einem 6:4, 6:2-Sieg einen weiteren Punkt für die CTV bei. Zweisatzsiege in den Doppeln sorgten für den 5:1-Endstand.

Knapp zwei Wochen vor den Leichtathletik-Landesmeisterschaften startete das Mehrkampfteam der LG Celle-Land mit Marie Dehning, Sina Otte, Jonah Helms, Marvin Rullmann sowie dem Läufer Daniel Warnecke beim Hallensport in Hannover. Bei der als Generalprobe für die Titelkämpfe deklarierten Veranstaltung präsentierten sich die Athleten in einer guten Form.

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Ganz nah dran am zweiten Saisonsieg war das Herrenteam des MTV Eintracht Celle in der Hallenhockey-Oberliga. Im Auswärtsspiel bei Hannover 78 II führte das MTVE-Team zur Pause noch mit 8:4, musste sich dann aber doch noch mit 10:11 geschlagen geben.

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Weiter ganz oben in der Handball-Regionsoberliga der Frauen mischt SV Altencelle II mit. Der Tabellenzweite gewann gegen die SG Luhdorf-Scharmbeck letztlich deutlich mit 29:16 (12:10). Damit festigte der Aufsteiger seine Verfolgerposition hinter Spitzenreiter HSG Elbmarsch. Allerdings hatten die favorisierten Gastgeberinnen insbesondere in der ersten Halbzeit so ihre Schwierigkeiten.

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