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Lokalsport Celler Tischtennis-Ass Cedric Meissner scheitert an "Wundertüte"
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05:04 20.02.2018
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Celle

Barleben. Der 17-Jährige spielte damit auf das direkte Duell gegen Fanbo Meng an. In der vorletzten Partie des ersten Tages, Meissner und Meng waren zu diesem Zeitpunkt die beiden einzig noch ungeschlagenen Akteure, hatte sich die Nummer vier aus Celle einen beruhigenden 8:11, 11:9, 11:8 sowie 7:4-Vorsprung erspielt und war damit nur noch vier Punkte vom Sieg entfernt. Doch es reichte nicht, die, wie sich später herausstellen sollte, alles entscheidende Begegnung im Kampf um den Turniersieg zu gewinnen. „Ich habe zu wenig Druck bei den Aufschlägen meines Gegners gemacht“, analysierte Cedric Meissner und bezeichnete die Spielweise von Fanbo Meng als „Wundertüten-Tischtennis“. So habe der Hesse immer wieder „unmögliche Bälle gespielt und diese auch noch getroffen“. Mit 11:8 und 11:3 entschied der spätere Gesamtsieger die Partie für sich.

Bei seinen neun Siegen, der 3:1-Erfolg gegen Kay Stumper (SV Salamander Kornwestheim) kam nicht mehr in die Wertung, da der Deutsche Schülermeister nach der fünften Runde aufgrund von Nackenschmerzen aus dem Turnier ausstieg, gab Cedric Meissner lediglich sieben Sätze ab. Nur der 3:2-Erfolg gegen den späteren Fünftplatzierten Tom Mykietyn (TTC Vernich) war umkämpft. Die alles entscheidende Partie im Kampf um Platz zwei gewann der TuS-Spieler gegen Benno Oehme (SV Dresden-Mitte 1950) in vier Abschnitten. Auch gegen Titelverteidiger Jannik Xu (TTC Seligenstadt) und Sven Hennig (FT V. 1844 Freiburg) sprangen Vier-Satz-Siege heraus. Keinen Durchgang gab Meissner gegen Daniel Rinderer (FC Bayern München), Lasse Becker (TSG Kaiserslautern), Niels Felder (TTC RW 1921 Biebrich) und Dominik Jonack (Hannover 96) ab.

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Von Marco Steinbrenner

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