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Lokalsport Celler Tischtennis-Asse fehlt noch etwas zum Top-Niveau
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16:50 19.01.2018
Celle

In der Qualifikation bekam der 25-Jährige zunächst einen 4:0-Sieg geschenkt, da Sultan Alkhamis (Saudi-Arabien) nicht antrat. In der alles entscheidenden Partie um den Gruppensieg und dem damit verbundenen Einzug in die Zwischenrunde traf Floritz auf Ovidiu Ionescu. Der Rumäne vom Erstligisten Post SV Mühlhausen gehört wie der TuS-Spieler zur Trainingsgruppe von Werder Bremen. „Wir kennen uns deshalb natürlich sehr gut und unternehmen auch außerdem der Halle häufig etwas zusammen“, erzählt Celles Nummer eins. „Dass wir dann ausgerechnet auch noch bei einem Pro-Tour-Turnier gegeneinander spielen müssen, ist natürlich nicht so schön.“ Ionescu, der aktuell mit einer 12:3-Bilanz zu den besten Spielern des Bundesliga-Oberhauses gehört, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 11:4, 11:9, 5:11, 11:5 und 11:5 durch. „Mir fehlt noch ein Stück zum Topniveau“, analysierte Floritz. „Aber die Saison geht auch erst jetzt richtig los.“

Im Doppel-Wettbewerb schied Philipp Floritz an der Seite von Stanislav Golovanov (Bulgarien) gleich in Runde eins aus. Eine 11:3- und 11:7-Führung reichte gegen Jakub Dyjas (Polen) und Avaro Robles (Spanien) nicht zum Erreichen des Achtelfinals. Floritz/Golovanov unterlagen noch den beiden Erstligaspielern der TTF Liebherr Ochsenhausen (Dyjas) und TTC Schwalbe Bergneustadt (Robles) mit 5:11, 6:11 sowie 8:11. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Es ist schade, dass wir trotz einer ordentlichen Leistung nicht weitergekommen sind.“

Mit Nils Hohmeier ging noch ein zweiter Akteur des Drittliga-Tabellenführers in der ungarischen Hauptstadt an den Start. Der TuS-Kapitän erhielt einen Platz im U21-Feld und musste sich Bence Majoros gleich im ersten Spiel mit 10:12, 2:11, 11:8 und 8:11 geschlagen geben. Der Ungar, Nummer eins des Zweitligisten Borussia Dortmund, spielte sich in Budapest anschließend bis in das Endspiel vor und wurde Zweiter. „Ich war gar nicht so weit weg von einer Überraschung“, bilanzierte der 19-Jährige anschließend. „Deshalb bin ich auch keineswegs enttäuscht.“ Nicht zufrieden war Hohmeier allerdings mit dem Grundniveau der Begegnung. „Wir haben sehr nervös gespielt. Teilweise sind mir zu leichte Fehler unterlaufen.“

Von Marco Steinbrenner

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