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Lokalsport Celler Tischtennis-Assen fehlt bei Deutscher Meisterschaft das Spielglück
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16:36 04.03.2018
Tobias Hippler (oben links) schaffte in Berlin im Einzel den Sprung ins Achtelfinale, Cedric Meissner (oben rechts) und Nils Hohmeier (unten links) schieden in der ersten Hauptrunde jeweils knapp aus. Das war vor allem für Hohmeier bitter. Der hätte bei einem Sieg gegen den Weltranglistenersten Timo Boll gespielt. Quelle: Marco Steinbrenner (3); Ronny Hartmann
Berlin

Wie schon vor einem Jahr in Bamberg standen Hippler/Hohmeier kurz vor dem Gewinn einer Medaille im Doppel-Wettbewerb, doch wieder kam das Aus im Viertelfinale. Nach mühelosen 3:0-Siegen gegen Christian Güll/Daniel Rinderer (TTC Wirges/FC Bayern München) und Daniel Halcour/Fanbo Meng (ASV Einigkeit Süchteln/TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell) unterlagen die Jugend-Europameister aus dem Jahr 2016 gegen die an Position zwei gesetzten Benedikt Duda/Dang Qiu (TTC Schwalbe Bergneustadt/ASV Grünwettersbach) mit 6:11, 13:11, 7:11 und 7:11. „Das war ärgerlich, denn wir haben ein paar Chancen nicht genutzt“, analysierte Tobias Hippler und sprach von einem „spielerisch vernünftigen Niveau“.

Nils Hohmeier, der in Düsseldorf zusammen mit Duda und Qiu in einer Dreier-Wohngemeinschaft lebt, gönnt seinen Mitbewohnern die Medaille. „Beide unterstützen mich immer. Dass ich mittlerweile auf diesem Niveau mitspielen kann, habe ich auch ihnen zu verdanken.“ Für Meissner und Sven Hennig (FTV 1844 Freiburg) kam das Aus bereits im Achtelfinale. Im Anschluss an den ungefährdeten 3:0-Auftaktsieg gegen Lasse Becker/Felix Köhler (TSG Kaiserslautern) verlor die Nachwuchs-Kombination gegen die späteren Medaillengewinnern Jens Schabacker/Julian Mohr vom Tabellenführer der 3. Bundesliga Süd, NSU Neckarsulm, mit 7:11, 13:15 und 4:11. „Ich fand überhaupt nicht zu meinem Rhythmus und habe keinen Ball getroffen“, ärgerte sich der TuS-Spieler anschließend.

Im Einzel-Wettbewerb spielte sich Tobias Hippler durch einen 4:1-Sieg gegen Sebastian Borchardt (Hertha BSC Berlin) zum Start der Hauptrunde bis in das Achtelfinale vor. Gegen Ricardo Walther vom Erstligisten ASV Grünwettersbach gewann der 18-Jährige noch den ersten Satz mit 11:9, war anschließend jedoch chancenlos (9:11, 7:11, 3:11, 4:11). „Den zweiten Durchgang habe ich unglücklich verloren. Insgesamt bin ich aber mit meinen Leistungen zufrieden“, so die Nummer zwei aus Celle.

Das mögliche Achtelfinale gegen den Weltranglistenersten und Rekordtitelträger Timo Boll (Borussia Düsseldorf) hatte Nils Hohmeier bereits vor Augen. Zum Start der Endrunde lag der Kapitän gegen Jens Schabacker bereits mit 12:10 und 11:2 in Führung. Der 2:0-Satzvorsprung reichte allerdings nicht zum Sprung unter die letzten 16, denn der Linkshänder drehte die Partie noch und gewann die folgenden Abschnitte mit 11:9, 11:9, 11:6 sowie 11:7. „Diese Niederlage tut sehr weh“, sagte Hohmeier anschließend sichtlich enttäuscht. „Gegen Timo antreten zu dürfen, wäre ein riesengroßer Erfolg für mich gewesen.“

Auch Cedric Meissner musste sich in der ersten Hauptrunde aus dem Einzel-Wettbewerb verabschieden. In einer hochklassigen und umkämpften Partie verlor der 17-Jährige gegen Alexander Flemming vom Zweitligisten TV 1879 Hilpoltstein im letzten Durchgang mit 6:11. „Zuvor hatte ich gegen ihn nicht einen Satz gewonnen, deshalb bin ich trotz der Niederlage zufrieden.“ Im finalen Abschnitt hatte der Bayer zudem das Glück auf seiner Seite und sechs Netz- oder Kantenbälle. „Da konnte ich nicht wirklich viel machen.“

Boll wurde indes seiner Favoritenrolle gerecht machte das Titel-Dutzend voll. 20 Jahre nach seinem ersten Triumph hatte der Weltranglistenerste aus Düsseldorf in Berlin beim 4:0 gegen den Überraschungsfinalisten Kilian Ort (Bad Königshofen) keine Probleme und feierte seinen zwölften Meistertitel. „Ich habe einfach immer noch Spaß und genieße es“, sagte Boll, der mit Blick auf den Turnierverlauf ergänzte: „Es war kein Spaziergang.“ Der zweite deutsche Topspieler Dimitrij Ovtcharov musste wegen einer Kapselverletzung in der rechten Hüfte passen.

Bei den Frauen gewann Topfavoritin Han Ying (Tarnobrzeg) in Abwesenheit von Titelverteidigerin Kristin Lang (Kolbermoor) das Finale gegen Tanja Krämer (Busenbach) mit 4:2.

Von Marco Steinbrenner

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